BleibInDeckung!

Downrage von Ryûhei Kitamura

Directed by Ryuhei Kitamura
Produced by Ryuhei Kitamura, Tarō Maki, Kō Mori
Written by Ryuhei Kitamura, Joey O’Bryan
Starring Kelly Connaire, Stephanie Pearson, Rod Hernandez
Music by Aldo Shllaku
Cinematography Matthias Schubert
Edited by Shōhei Kitajima
Production company: Genco, Eleven Arts
Release date September 10, 2017 (TIFF)
Running time 90 minutes
Country United States
Language English

 

Eigentlich wollten die sechs Studenten nur schnell und günstig von A nach B, als ihr Reifen auf einer Landstraße im Nirgendwo Platz und natürlich hat niemand so wirklich Ahnung von Reifenwechsel und die Handys haben auch nur sporadischen Empfang. Doch dann sieht Jeff auf einmal ziemlich tot aus und ihm folgt stehenden Fußes die hübsche Sara.
Ein Heckenschütze nimmt die Gruppe unter Beschuss, so viel ist klar. Doch was nun? Guter Rat ist hier teuer.

Tja mehr ist hier inhaltlich auch gar nicht hinzuzufügen, denn nun heißt es: einer nach dem anderen, mehr oder weniger hysterisch. Der Heckenschütze wird schnell ausgemacht, denn eine der Studentinnen hat hier familiäre Armeeerfahrungen, doch das bringt den Rest der Überlebenden nicht wirklich weiter. Irgendwann kommt tatsächlich auch Hilfe, aber nur um ebenfalls ganz dilettantisch draufzugehen und anscheinend will der Typ im Baum auch nur in Übung bleiben, nichts genaues erfährt man hier.
Das alles zieht sich wie Kaugummi, wird quälend durch überflüssige Dialoge und eine hysterische Braut unterbrochen, findet dann aber einen gerechten Abschluss.
Ich weiß nicht so recht; ich hasste Kitamuras „Midnight Meat Train“ und liebte sein „No One Lives„. Im Vergleich zu jenen Filmen sticht dieser jedoch durch Belanglosigkeit hervor. Keine Handlung, langweilige Darsteller und keine Einfälle. Ein Paar tote und viel Blut machen wirklich keinen guten Film, auch nicht aus der Hand eines Ryuhei Kitamura.
Ich weiß nicht was er und das FFF-Team sich dabei gedacht haben, aber zum Einschlafen taugt er gerade noch so.

 

2 thoughts on “BleibInDeckung!”

    1. Mittlerweile kann ich auch im Kino schlafen, wobei ich hier nicht eingeschlafen bin, aber zu Hause hätte ich nicht durchgehalten :))

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