DerTödlicheHirschOderDasKnisternImWald

Das Ritual von David Bruckner

Directed by David Bruckner
Produced by Jonathan Cavendish, Richard Holmes, Andy Serkis
Screenplay by Joe Barton
Based on The Ritual by Adam Nevill
Starring Rafe Spall, Arsher Ali, Robert James-Collier, Sam Troughton
Music by Ben Lovett
Cinematography Andrew Shulkind
Edited by Mark Towns
Production company Imaginarium Productions, eOne Films
Distributed by eOne Films (UK), Netflix (International)
Release date 8 September 2017 (TIFF), 13 October 2017 (UK)
Running time 94 minutes
Country United Kingdom
Language English
Box office $1 million

 

Als die fünf Unifreunde ihre Sommerreise planen, ahnen sie nicht welches Drama kurze Zeit später ihr Leben verändern wird: bei einem Überfall kommt einer aus ihrer Mitte ums Leben, während ein zweiter zu ängstlich ist ihm zu helfen.
Ein Jahr später reisen die verbliebenen vier, Phil, Dom, Hutch und Luke, nach Schweden auf Wandertour, ein Ziel, dass nicht gleichermaßen Anklang fand, aber nun ist das Kind in den Brunnen gefallen.
Als sich Dom auf einer Tour am Knie verletzt, beschließen die Männer den Rückweg ins Hotel anzutreten, doch der Weg ist lang und man entscheidet sich nicht einvernehmlich die Strecke mitten durch den Wald zu verkürzen. 
Ein schlechter Plan, denn der Wald birgt ein Geheimnis, dass besser unentdeckt geblieben wäre.

Mittlerweile ist es ein paar Wochen her, dass ich den Film gesehen habe und ich muss sagen, dass ich ihn im Nachhinein etwas besser fand, als direkt nach der Sichtung. Nichtsdestotrotz gehört „The Ritual“ für mich zu den eher durchschnittlichen Horrorfilmen, die man durchaus auch auf dem Fantasy Filmfest ausmachen könnte. David Bruckner war dort bereits mit wirklich guten Beiträgen in VHS (Amateur Night) und Southbound (The Accident) vertreten.
Die Geschichte ist vom Reißbrett: fünf Ex-Kommilitonen wollen im Sommer eine Reise machen, doch ein Überfall kommt ihnen dazwischen. In das Unglück sind zwei der fünf verwickelt, von denen der eine dran glauben muss und der andere angstgelähmt nur zugucken kann und sich schuldig fühlt. Ein Jahr später gehen die restliche Vier dann auf Wandertour nach Schweden und eigentlich verstehen sie sich gar nicht mehr so gut wie gedacht. Selbstredend verletzt sich einer der Gruppe, quängelt und man nimmt die verfluchte „Abkürzung“ durch den dunklen dichten Wald.
Wie sollte es anders sein, dass die Wälder hier in Nordschweden voller Unheil verheißender Runen sind und natürlich einem dazugehörigen Kult plus Monster. Das ist zugegebenermaßen gar nicht mal so schlecht gemacht, aber diese schwedischen Rednecks waren mir echt zu plump.
Nun ja, bis auf ein paar stimmungsvoll gruseliger Momente hat der Film nichts weltbewegendes zu bieten, ist aber auch nicht grottenschlecht.
Für den durchschnittlichen Netflix-Konsumenten durchaus erträglich.

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