SlasherSleepOutOderEinUnerwartetesWochenende

Ruin Me von Preston DeFrancis

Titel Ruin Me (2017)
Originaltitel Ruin Me
FSK18 (Festival)
Regie Preston DeFrancis
Darsteller Marcienne Dwyer Matt Dellapina Eva Hamilton Sam Ashdown
Genre Horror Thriller
Drehbuch Trysta A. Bissett Preston DeFrancis
Kamera Jesse Eisenhardt
Musik Holly Amber Church
Schnitt Trysta A. Bissett
PRODUZENT Rebecca G. Stone
USA 2017 • 87 MIN • ENGLISCHE OV

 

Alex ist sich nicht sicher, ob das das Richtige für sie ist, als Freund Nathan sie zu einem Campingwochenende anmeldet. Kein normales Camping, sondern Slasher SleepOut, bei dem die Kunden mit verbundenen Augen irgendwo in den Wald transportiert werden und dann einen Serienkiller fangen müssen. Alles nur Spiel oder?
Doch ehe sie sich versehen, rennen Alex und ihre Mitstreiter um ihr Leben.

So ganz neu ist die Grundidee von „Ruin Me“ nicht und so ist es auch nicht verwunderlich, dass die ganze Sache mit dem Slasher-Abenteuerwochenende recht unspannend daherkommt. Nach dem bewährten Muster 10 kleine Negerlein, rafft es einem nach dem anderen dahin. Ganz egal, ob die Mitstreiter nun wirklich das zeitliche segnen oder nicht, sollen wir die Hauptfigur Alexandra nicht aus den Augen verlieren, die nicht nur ein sehr platonisches Verhältnis zu ihrem Freund hat, sondern auch einen harten Drogen-Background. So durchlebt sie eine harte Zeit im Wald, wo sie doch eigentlich etwas abschalten wollte.
Doch wenn man das ganze Drama (Slasher Wochenende und Drogendilemma) durchlebt hat und denkt, okay war nicht der Burner, aber ein noch annehmbarer Mix aus Slasher und Psychodrama, kommt ein Schluss daher, der nicht bescheuerter hätte sein können.
Insgesamt kein grottiger, aber auch kein guter Film und denkbar enttäuschend als Abschluss der Fantasy Filmfest-Nights.
Meeeh.

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