DerEwigeGeburtstag

Happy Death Day von Christopher B. Landon

Directed by Christopher B. Landon
Produced by Jason Blum
Written by Scott Lobdell
Starring Jessica Rothe, Israel Broussard, Ruby Modine, Rachel Matthews, Charles Aitken
Music by Bear McCreary
Cinematography Toby Oliver
Edited by Gregory Plotkin
Production company: Blumhouse Productions
Distributed by Universal Pictures
Release date October 13, 2017(United States)
Running time 96 minutes
Country United States
Language English
Budget $4.8 million
Box office $112.3 million

 

Studentin Theresa „Tree“ Gelbman ist nicht unbedingt das, was man als gute Freundin bezeichnen würde. Zwar zieht sie gerne mit ihren Verbindungsschwestern um die Häuser, ihr Interesse an ihnen ist jedoch zweitrangig, das an Alkohol und Männern geht unbedingt vor.
Als sie eines Morgens in einer Studentenbude bei einem Typen aufwacht, den sie nicht wiedererkennt und der auch nicht ihrem Beuteschema entspricht, kann sie nur schleunigst die Flucht ergreifen.
Es ist ihr Geburtstag, doch Tree will nicht feiern, missachtet auch jeden Versuch nett zu ihr zu sein.  Doch als sie Abends zu einer Party geht, folgt ihr ein seltsamer Typ mit Babymaske und ehe sie sich versieht, wird sie erstochen. Als dann das Handy an ihrem Geburtstag klingelt, denkt sie an einen Albtraum, denn schließlich wacht sie mit Kopfschmerzen bei diesem Carter auf. Doch irgendwas stimmt nicht. Ein Déjà vu nach dem anderen und ihr Tod am Abend. Da stimmt doch was nicht als sie wieder an ihrem Geburtstag bei Carter aufwacht.
Richtig, Tree durchlebt ihren Geburtstag immer wieder und sie muss unbedingt herausfinden, wer sie tot sehen will, sonst findet das womöglich nie ein Ende. Vielleicht ist es aber auch eine Chance, denn mit jedem Tod wird Tree schwächer, da die Verletzungen nichts spurlos an ihr vorübergehen.

Und täglich grüßt das Murmeltier in einer neuen Variante, wobei diesmal eine zunächst ganz unsympathische Studentin dran glauben muss. Sie ist das Feindbild schlechthin: hübsch, schlank, lange blonde Haare, Männertyp und überheblich ohne Ende. Doch in Tree steckt mehr, das weiß man gleich und so arbeitet sie sich von Tod zu Tod charakterliche in die Kuschelzone und nähert sich dem Nerd Carter, bei dem sie besoffen im Bett gelandet ist und auch immer wieder landet.
Dabei hat sie alle Hände voll zu tun, denn Unsympathen sind wie gesagt nicht beliebt und entkommen kann sie dem Killer irgendwie nie.
Doch die Zeit rennt jede Verletzung schwächt ihren Körper und die Konditionen zum Überleben sind festgelegt, denn sterben darf nur der Killer und keine lieb gewonnenen neuen Freunde, da geht man auch mal in den Freitod.
Natürlich wird letztendlich alles gut, wenn auch mit fetten Logiklücken, Spaß macht die Sache dennoch. Zunächst achtet der versierte Zuschauer auf jedes Detail, kombiniert, sucht nach Optionen und Möglichkeiten (ja ich war gut – hehe) und dann geht Christopher B. Landon mit ner Menge Witz und Spaß an der Freud an die Sache. Vielleicht ist das ein Grund, warum dieser Film bereits ab 12 freigegeben ist und bereits mittags läuft. Ich würde meine Bälger in dem Alter da nicht reinlassen, denn so unbrutal ist die Geschichte nicht, aber das ergab sicherlich die enorm guten Einspielergebnisse, die die Produktionskosten um gut das 25-fache überstiegen.
In der Hauptrolle sehen wir Jessica Rothe, die mir gut gefiel und auch sonst ist der Film echt kurzweilig und lustig.
Kann man sehen.

4 thoughts on “DerEwigeGeburtstag”

  1. Klingt gut, muss ich mir mal auf DVD oder so anschauen. Grusel mit Ratespiel also. War das Bill Murrays Klassiker auch, also das Ratespiel? Ich habe ihn lange nicht mehr gesehen. Wie ist er aus der Endlos-Schleife rausgekommen, hat er sich charakterlich geändert?

    1. Nein, im Murmeltier ging es um Charakter(um)bildung. Er war auch wesentlich länger in der Zeitschleife, aber es war auch ein langer Weg vom Egomanen bis hin zum selbstlosen Menschenfreund. Was heißt, ja er kam raus und war ein neuer Mensch.:)

        1. Na ja, doch, aber das ist ja nicht der primäre Grund für die Zeitschleife (denke ich), sondern sie soll ja ihren Mörder finden.

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