AtonalInsVerderben

Come Out And Play von Makinov

Die hochschwangere Beth und Ehemann Francis machen irgendwo in Südamerika Urlaub und wollen noch ein paar Tage auf einer der Inseln richtig abchillen. Doch als sie eintreffen ist alles verlassen und keine Erwachsenen zu sehen. 
Francis schreibt dies dem Karneval zu doch die Wahrheit trifft die beiden wie der Hammer: alle Erwachsenen wurden von den Kindern getötet. Nun heißt es von der Insel zu entkommen.

Ich bin schon misstrauisch, wenn das erste, was man auf der Leinwand erblickt, der Name des Regisseurs in haushohen Lettern ist, auch wenn das im siebziger Jahre Style geschieht.
Wenn dann ein Remake auch noch nichts anderes liefert als eine (fast) 1 zu 1 Nachverfilmung des Originals minus der Begründung, warum das alles passiert, unterlegt mit nahezu unerträglicher Musik, dann hat sich die Lebensberechtigung eines Films dann auch verwirkt.
Auch wenn die Erklärung im Originalfilm „¿Quién puede matar a un niño?“ nicht der im Buch entsprach, konnte man sich einen Reim darauf machen, was die Kinder dazu treibt die Erwachsenen zu töten und zu verstümmeln. In Makinovs Version, ist man wie seine Protagonisten nur der prallen Sonne und dem Score ausgesetzt und wünscht sich den sofortigen Tod, des Ehepaars, der Kinder oder sich selbst. Die stümperhafte Inszenierung und das laienhafte Spiel wie die für heutige Verhältnisse dummen Verhaltensweisen der „Opfer“ machten ein Durchhalten zu einer echten Herausforderung und ist nicht allen zuerst Anwesenden gelungen.
Alles in allem, hat Makinov eine eigentlich tolle Story total vermasselt und ich kann nur abraten seine Zeit mit diesem Machwerk zu verschwenden.

Come Out and Play Mexiko 2012 Regie Makinov Drehbuch Makinov Produzent Makinov Darsteller Daniel Giménez Cacho Ebon Moss-Bachrach Vinessa Shaw Laufzeit ca. 105 Min Version englisch/ spanische OmeU Verleih MIG Vorlage Juan José Plans

3 thoughts on “AtonalInsVerderben”

  1. Huch. 0 Punkte gar!! Ich fand den grundsätzlich ja gar nicht so schlecht, nur diese „Musik“ war einfach nicht zu ertragen. Aber ich kenne weder den Originalfilm noch das zugrundeliegende Buch, daher fehlen mir natürlich auch die Vergleiche.

    1. Hätte ich ihn nicht insgesamt so dilettantisch empfunden, wäre vielleicht auch noch nen Punkt drin gewesen, aber so ohne Hintergrund plus schlecht gemacht (für meinen Geschmack) ging das gar nicht :))
      Hat Dich der Mangel an Erklärungen nicht gestört?

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