KunstAmMüllOderWieManVertrauenMissbraucht

The Walking Dead Season 8 von Frank Darabont für AMC

Based on  The Walking Dead by Robert Kirkman, Tony Moore Charlie Adlard
Developed by Frank Darabont
Starring  Andrew Lincoln, Norman Reedus, Lauren Cohan, Chandler Riggs, Danai Gurira, Melissa McBride, Lennie James, Alanna Masterson, Josh McDermitt, Christian Serratos, Seth Gilliam, Ross Marquand, Jeffrey Dean Morgan, Austin Amelio, Tom Payne, Xander Berkeley, Khary Payton, Steven Ogg, Katelyn Nacon, Pollyanna McIntosh
Music by Bear McCreary
Country of origin United States
Original language(s) English
No. of seasons 9
No. of episodes 131 (list of episodes)
Production/ Executive producer(s)  Frank Darabont, Gale Anne Hurd, David Alpert, Robert Kirkman, Charles H. Eglee, Glen Mazzara, Scott M. Gimple, Greg Nicotero, Tom Luse, Denise Huth, Angela Kang
Producer  Caleb Womble
Production location(s) Georgia, United States
Cinematography  Rohn Schmidt, David Boyd, Michael E. Satrazemis, Stephen Campbell, David Tattersall
Editor(s)  Julius Ramsay, Hunter M. Via, Avi Youabian, Dan Liu, Nathan Gunn, Rachel Goodlett Katz, Kelley Dixon
Running time 42–67 minutes
Production company(s)  Idiot Box Productions, Circle of Confusion, Skybound Entertainment, Valhalla Entertainment, AMC Studios
Distributor  Fox Networks Group, Entertainment One (International), AMC Networks (U.S.), 20th Television (Syndicated)
Release Original network AMC
Picture format 1080i (16:9 HDTV)
Audio format  Dolby Digital 5.1 (DVD), Dolby TrueHD 5.1 (Blu-ray), Dolby TrueHD 7.1 (Blu-ray)
Original release October 31, 2010 –present
Chronology Related shows  Fear the Walking Dead

Eigentlich sollte nun jeder Wille gebrochen sein, nachdem Negan und seine Saviors allen gezeigt haben wo der Hammer hängt, doch wie es so ist, da wo Rick weilt, rührt sich auch Widerstand. So sind letztendlich von Hilltop, über Alexandria bis hin zum Kingdom alle überzeugt, dass nur ein massiver Gegenschlag ohne Gefangene zu machen der einzige Weg ist friedlich zu überleben.
Fanatisch ziehen die Gemeinschaften gegen die Saviors und ein Funke Hoffnung blitzt auf.

Und da sind wir wieder, abermals ein Jahr verspätet und wie angekündigt nur zähneknirschend in Staffel 8. 
Was soll ich sagen? Es war sicherlich keine gute Idee so lange zu warten, bis diese Staffel von „Fear the Walking Dead“ eingeholt wird, die sich den Luxus von Längen leisten konnte, aber irgendwie forscher und natürlich mit weniger Rick-Heulmomenten voran kam. By the way, wer denkt, den weinerlichen Rick, hätten wir in Staffel 7 zurückgelassen, muss ich eines besseren belehren, denn nun hat er nicht nur viel Gelegenheit traurig zu gucken, sondern hat auch noch Auftritte als Vadder Abraham. Ich weiß nicht, ob das die neue humoristische Seite TWDs ist oder was ich mit diesen „Träumen“ anfangen sollte, aber gut, wer weiß mit was man uns hier noch malträtieren wird, ich sehe schwarz für die Zukunft und Staffel 9.
Doch es ist nicht nur die mittlerweile so uninteressante Rick-Figur, die mich in dieser Staffel mehr denn je an der Serie zweifeln lassen, nein, es sind die Details wie Maggies Schwangerschaft, die entweder nur sehr langsam voranschreitet oder ich weiß auch nicht. Habe ich da was verpasst? Hat sie das Kind verloren? Oder vergeht von Staffel 6 bis Ende Staffel 8 nur wenige Wochen? Scheinbar soll dem so sein, aber warum verändern sich die Menschen dann als wären Jahre vergangen? Nicht nur das Aussehen vieler Figuren ist anders, auch die Ansichten und Meinungen schwanken gewaltig.
Irgendwie kann sich niemand so recht entscheiden wohin die Kiste geht und immer wieder gibt es nervige pazifistische startrekige Anwandlungen, dass ich die Figuren nur schütteln möchte. Angefangen bei Jesus bis hin zu Ricks Sohnemann Carl, erst will man die Saviors trotz Demütigung und Indiekniegezwungenheit um jeden Preis vernichten und dann gibt es immer wieder Rückzieher und Zweifel die angesichts der kurzen Zeit, in der alles stattfinden muss/soll schon fast absurd sind. Selbst Negan bleibt nicht von solch schizophrenen Anwandlungen verschont.
Figuren wie die ehemals großartige Michonne finden praktisch nicht mehr statt, Morgan ist ein völlig anderer Mensch, doch bald wieder ganz der Alte wie wir dank des Ablegers wissen, Carol schwankte immer und Maggie, ich weiß nicht, ist überflüssig wie ein Kropf.
Und so entpuppen sich Nebenfiguren zu wahren Krachern, positionieren, schüren das Feuer und führen uns in die Irre, Asperger hin oder her, ja, Eugene ist mein Held und das Beste, was ich über diese enttäuschende Staffel sagen kann.
Daneben frage ich mich, wer sich die riesige Logiklücke bei den Scavengers hat einfallen lassen. Angeführt von Jadis spricht man dort fast nicht, weil die Leute es in so kurzer Zeit verlernt hatten? Ich konnte damit eine Zeit lang leben, aber siehe da, es kommen doch vollständige Sätze aus einem Mund, dessen Rest ein ganz behagliches und vor allem schon fast steriles sauberes zu Hause sein eigen nennt. Wie geht das denn? Strahlend weiße, glatte Bettwäsche und Parkett unter Müll verborgen?
Das nenne ich wahre Kunst.
Und was der Hubschrauber soll und dass sein Geheimnis mit in Staffel 9 genommen wird war ja auch klar.

 

6 Gedanken zu „KunstAmMüllOderWieManVertrauenMissbraucht“

  1. Staffel 8 war wirklich ein neuer Tiefpunkt für die Serie. Ich hatte danach auch eigentlich innerlich schon abgeschlossen. Aber Staffel 9 macht es in so vielen Punkten wieder gut. Ist meine Meinung. Aber mir hat Staffel 9 nach der miesen 8. wieder echt gut gefallen

    1. Absolut und hätte ich bei Dir nicht gesehen, dass die 9.Staffel wieder besser ist soll. Wäre es das hier gewesen. Endgültig.

      1. Glaub ich dir gerne. Solche „Endgültig“-Momente hatte ich bei keiner anderen Serie mehr als bei The Walking Dead

  2. Wenn du Staffel 9 siehst, weißt du dann endgültig, was der Hubschrauber soll. Und wirst es wahrscheinlich (so wie ich) nicht besonders erhellend finden.

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