UnterwerfungUndGehorsam

The Walking Dead S7 von Frank Darabont für AMC

Starring: Andrew Lincoln, Norman Reedus, Steven Yeun, Lauren Cohan, Chandler Riggs, Danai Gurira, Melissa McBride, Michael Cudlitz, Lennie James, Sonequa Martin-Green, Jeffrey Dean Morgan, Alanna Masterson, Josh McDermitt, Christian Serratos, Seth Gilliam, Ross Marquand, Austin Nichols, Austin Amelio, Tom Payne, Xander Berkeley
Country of origin United States
No. of episodes 16
Release Original network AMC
Original release October 23, 2016 – April 2, 2017

 

Rick, Carl, Glenn, Maggie, Daryl, Rosita, Abraham, Eugene, Sasha, Michonne und Aaron sind von den Saviors gefangen genommen worden und Negan zeigt ihnen wie er sich das Zusammenleben in Zukunft vorstellt und tötet zwei aus der Gruppe.
Rick und seine Leute kehren traumatisiert nach Alexandria zurück und müssen sich wohl oder Übel unterwerfen. 
Unterdess kann Morgan Carol verletzt vor den Saviors retten und trifft dabei auf eine neue Gruppe: „Das Königreich“ Sie haben ein stilles Abkommen mit den Saviors, die sie gegen Lebensmittel nicht weiter behelligen, eine Abmachung, von der Rick und die Menschen in Alexandria nur träumen können.

Diese 7. Staffel habe ich nunmehr fast ein Jahr vor mir hergeschoben nicht zuletzt, weil sich eine blutige Wende ankündigte, auf die ich einfach keinen Bock hatte. Leider lag ich richtig und es ging brutal und sadistisch weiter, eine Mischung mit der ich nicht viel anfangen kann und die mir tierisch auf die Nerven geht.
So waren es gefühlte 14 Folgen, in denen Rick nur mit weinerlichem Gesicht herumlief und Negan den Obermacker mimte, der aus mir unerfindlichen Gründen Respekt bei seinen dumpfbackigen Jüngern bekam. In jener Rolle war ein ziemlich abgemagerter Jeffrey Dean Morgan zu sehen,  dessen Erscheinungsbild, als einer der wenigen einer solchen Apokalypse entsprach und widersprach, da die Saviors wohl die bestversorgteste und ernährteste Gruppe überhaupt sind.
Nach zwei Folgen wollte ich abbrechen, quälte mich dann aber weiter und muss zugeben, dass es ein paar nette Geschichten gab, vor allem neue Gruppen und als eine der schrägsten dieser wohl die Müllleute mit ihrer Anführerin Jadis, gespielt von Pollyanna McIntosh, sind. Dumm wer diesen Leuten, die keinen vollständigen Satz mehr bilden, noch irgendwas herstellen können vertraut, aber Rick ist da unverbesserlich.
Natürlich scheiden noch weitere Charakter aus, so ist das nun mal und es gibt auch ein Leben außerhalb TWD. Wer da so dahinrafft ist voraus- und abzusehen, insbesondere wenn man gerne Serien sieht und einigermaßen häufig ins Kino geht.
Für meinen Geschmack ziehen sich weite Teile dieser Staffel wie Kaugummi und die Entwicklung der meisten Figuren stagniert und scheinbar scheinen einige einfach nicht dazuzulernen.
Das Bild der Saviors ist weitgehend authentisch, vielleicht geht es mir deshalb so auf die Nerven. Vielleicht sollten Frauen einfach vorsorglich mehr aufrüsten und frühzeitig kurzen Prozess machen, kündigt sich eine weltweite Katastrophe an, um solchen Auswüchsen vorzubeugen und ein friedliches Weiterleben zu gewährleisten. Keine Zeit für Einhörner und pinke Leggings Mädchen.
Dennoch sind hier die Frauen, wenn auch das „schwächere Geschlecht“ die stärksten Charaktere und die einzigen, die hier konsequent aufs Ganze gehen, abgesehen von pubertierenden Jugendlichen (aber der Gedanke zählt einfach nicht immer).
Leider heißt es für mich nun: wer A sagt, muss auch B sagen“ und es wird unabdinglich die kommende 8. Staffel anzusehen.
Viele von Ricks Leuten werden nicht überleben, aber dieser Mann wird verschont bleiben, nur um zu leiden, so viel ist klar.
Ich bin gespannt, ob bei den fallenden Einschaltquoten und Begeisterungsausbleibern wirklich 12 Staffeln abgedreht werden, aber wer weiß, vielleicht fällt noch zur Abwechslung ein Meteorit auf die Erde oder die San-Andreas-Verwerfung bringt etwas Leben in die Bude.

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