SicSemperTyrannis

Marvel’s The Punisher S1 von Steve Lightfoot für Netflix

Created by Steve Lightfoot
Based on Punisher by Gerry Conway, John Romita, Sr., Ross Andru
Starring Jon Bernthal, Ebon Moss-Bachrach, Ben Barnes, Amber Rose Revah, Daniel Webber, Paul Schulze, Jason R. Moore, Michael Nathanson, Jaime Ray Newman, Deborah Ann Woll
Composer(s) Tyler Bates
Country of origin United States
Original language(s) English
No. of seasons 1
No. of episodes 13 (list of episodes)
Executive producer(s) Tom Shankland (1×01 only), Cindy Holland, Allie Goss, Laura Delahaye, Kris Henigman, Alan Fine, Stan Lee, Joe Quesada, Karim Zriek, Jim Chory, Jeph Loeb, Steve Lightfoot
Producer(s) Gail Barringer
Location(s) New York City
Cinematography Bill Coleman, Manuel Billeter, Petr Hlinomaz
Editor(s) William Yeh, Russell Denove, Tirsa Hackshaw
Running time 49–58 minutes
Production company(s) Marvel Television, ABC Studios, Bohemian Risk Productions
Distributor Netflix
Release Original network Netflix
Original release November 17, 2017 – present

Nachdem Frank Castle die letzten Mitglieder der Gangs erledigt hat, die seine Frau und seine Kinder ermordeten, taucht der Ex-Elitesoldat endgültig unter. Getarnt mit Bart und Hoodie arbeitet er zunächst auf dem Bau, doch er bleibt nicht so ganz unentdeckt, ein gewisser Micro nimmt Kontakt zu ihm auf und schickt ihm eine CD. Auf der befindet sich der Beweis der Ermordung Ahmad Zubairs, an der auch Frank beteiligt war. Sie ist der Grund, aus dem Dinah Madani nach New York kam und bei FBI angefangen hat.
Micro ist ein ehemaliger NSA-Analyst, der sich wie Frank seit einem Jahr tot stellt, eben wegen dieser CD. Zusammen versuchen sie die damaligen Ereignisse und deren Hintergründe aufzudecken und die Verantwortlichen zu finden und zu stellen. Doch Frank hadert mit seiner eigenen Rolle im Ganzen und seiner Schuld am Tod seiner Familie und Madani ist den beiden auf der Spur, sieht sie jedoch als Verbrecher und merkt dabei nicht, dass sie dem Feind zuspielt.

Ich muss sagen, dass ich Jon Bernthal nie etwas abgewinnen konnte. Das änderte sich mit seiner Rolle als Frank Castle und ich halte ihn dafür als perfekt gecastet wie ich auch die Serie tausend Mal lieber mag als die Punisher Filme.
Die erste Staffel „Marvel’s The Punisher“ erzählt nun die Hintergründe Frank Castles Afghanistan-Einsatzes und klärt uns darüber auf, dass er zuletzt bei einer illegalen „Elite“-Einheit gedient hat, die unter dem Befehl des sadistischen und größenwahnsinnigen Agent Orange stand. Ein unschuldiger Mann wurde ermordet und es geht um Drogenhandel, an dem sich einzelne bereicherten. An Franks  Seite sehen wir Ebon Moss-Bachrach als David Lieberman, Name ist hier Programm und der Darsteller ideal besetzt. Der ehemalige NSA-Analyst hat sich ein Jahr lang in einer Fabrikhalle versteckt und sich mit Technik umgeben, um seine Familie und die Stadt zu beobachten. Er findet Castle und überredet ihn bei ihm unterzutauchen und darauf hin zu arbeiten, dass er wieder zurück kann.
Daneben spielt Amber Rose Revah als Dinah Madani eine tragende Rolle. Ich kann nicht sagen, dass ich der Darstellerin etwas abgewinnen konnte, aber gut, da muss man durch. Die FBI-Agentin ist aus Afghanistan zurückgekehrt, um die Tötung ihres Freundes aufzuklären und ist dafür verantwortlich, dass Lieberman untertauchen musste, weil er fast ermordet wurde. Er spielte ihr die CD zu.
Eine weitere zentrale Figur ist Ben Barnes als Billy Russo, Franks bester Freund und Mitstreiter in Afghanistan. Jetzt führt er ein erfolgreiches Söldnerunternehmen und ja er sieht verdammt gut aus, ist smart und wirklich böse.
Die Serie hat sage und schreibe 13 Folgen und ich fand sie durchweg spannend, da die Rückblicke nach Afghanistan und Franks „Spezialeinsatz“ absolut vorstellbar sind und Söldnertruppen wie die Russos ja gang und gäbe sind. Man muss sich nichts vormachen, das war schon fies, aber glaubhaft. Natürlich geht es im Rest der Serie hart und blutig zu. Franks Gesicht müsste eigentlich so aussehen wie das Glenns in der 7. Staffel TWD, jedoch sind wir ja bei Marvel.
Die 18er Kodierung ist also völlig zu Recht, sympathisch bleibt Castle dennoch, aber ich hoffe sehr Micro aka Lieberman bleibt ihm treu, denn nur mit ihm ist der Punisher vollständig wie ich hoffe die funkelnden Augen zu Karen Page bleiben so im Raum stehen.
Insgesamt ohne irgendwelche Mystik und Superkräfte oder Anspielungen auf „den Vorfall“ ist „Marvel’s The Punisher“ eine brutale, aber auch eher bodenständige Serie mit vielen bissigen
Anspielungen, vielen guten und wenigen nicht so dollen Darstellern und dem gewissen etwas, aber leider ohne Madame Gao, dafür mit tollem Vorspann und guter Musik.

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