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The Strange Ones von Christopher Radcliff und Lauren Wolkstein

Directed by Christopher Radcliff, Lauren Wolkstein
Produced by Sébastien Aubert, Shani Geva, Michael Prall, Eric Schultz, Daniela Taplin Lundberg
Screenplay by Christopher Radcliff
Story by Christopher Radcliff, Lauren Wolkstein
Starring Alex Pettyfer, James Freedson-Jackson, Emily Althaus, Gene Jones, Owen Campbell, Tobias Campbell
Cinematography Todd Banhazl
Edited by Christopher Radcliff, Lauren Wolkstein
Production company Adastra Films, Archer Gray, Gamechanger Films, Relic Pictures, Stay Gold Features, Storyboard Entertainment
Distributed by Vertical Entertainment, DirecTV
Release date March 11, 2017 (SXSW)
Running time 81 minutes
Country United States
Language English
Camera (color): Todd Banhazl.

Unterwegs ohne echtes Ziel fahren zwei Brüder durch die abgelegensten Gegenden der USA. Scheinbar haben sie alles verloren, der Vater ist bei einem Hausbrand gestorben. 
Schon bald stellt sich heraus, dass es sich nicht um Brüder handelt, doch in welcher Verbindung stehen sie zueinander? Und warum werden sie verfolgt?

Im Grunde ist „The Strange Ones“ kein schlechter Film, doch zu „früher“ Stunde, noch müde, war er für mich eine Herausforderung und ich gestehe ganz kurz weggenickt zu sein.
Das heißt, man sollte auf jeden Fall sehr ausgeruht an den Streifen gehen, denn es ist ein sehr ruhiger Film, der seinen Ursprung wie so oft in einem Kurzfilm hat. Aufgebauscht auf 81 Minuten können sich da schon mal Längen ergeben oder vielleicht war das Tempo einfach etwas zu milde.
Zwei Brüder auf einem Roadtrip durch die Wälder irgendwo in den USA. In Rückblicken sehen wir Puzzleteile der Backstory. Das Haus des jüngeren, Sam, ist abgebrannt samt Vater. Es stellt sich heraus, dass der ältere der beiden, Nick, gar nicht sein Bruder ist. Vielmehr ist es der Nachbar.
Immer mehr verschwimmt was Wirklichkeit war oder ist.  Begehrlichkeiten Sams an Nick, ein grausamer Vater, eine überstürzte Flucht, Eifersucht, Verfolger, die Nick erschießen, ein Camp für Problemkinder, falsche Namen und die Frage wer oder was tatsächlich existiert.
Was bleibt ist ein Junge, für den eine Welt zusammengebrochen ist.
Ein Drama, ziemlich traurig und gut gespielt von James Freedson-Jackson. Hätte mehr Aufmerksamkeit verdient, also von mir; hätte aber auch weniger gedehnt sein dürfen.

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