EinSeltsamerAuftrag

Observance von  Joseph Sims-Dennett

ObservanceAustralien 2015
90 min
englische OV
REGIE Joseph Sims-Dennett
DARSTELLER Lindsay Farris, Stephanie King, Tom O’Sullivan, John Jarratt, Benedict Hardie, Brendan Cowell
DREHBUCH Joseph Sims-Dennett, Josh Zammit
PRODUZENT Joseph Sims-Dennett, Josh Zammit
KONTAKT Shoreline Entertainment

 

Nur zwei drei Tage soll Privatdetektiv Parker eine junge Frau beobachten. Auf was er da genau achten soll verrät ihm sein mysteriöser Auftraggeber nicht. Also nistet er sich in der Wohnung gegenüber ein und sieht. Parker hat ein ungutes Gefühl bei der Sache. Nicht nur, dass seine Unterkunft komisch ist, auch scheint der Freund der Zielperson zu wissen, dass Parker da ist. Als nach der vereinbarten Zeit nichts passiert ist, will Parker seine Sachen packen, doch sein Geldgeber setzt ihm die Pistole auf die Brust und er bleibt.
Aber nun wird Parker sehr krank und Halluzinationen mischen sich mit der Wirklichkeit?

Tja, was sich so erstmal interessant anhörte wurde zu einer echten Geduldsprobe. „Observance“ kann zu keinem Zeitpunkt echte Spannung aufbauen und arbeitet mit gängigen Mustern.
Ein durch den Tod seines Sohnes traumatisierter Mann nimmt einen Observierungsauftrag an, ohne zu wissen auf was er da genau achten soll. Dann passieren in der von ihm genutzten Wohnung seltsame Dinge, zähe schwarze Flüssigkeiten rinnen aus der Tapete, der Detektiv wird krank und fantasiert und schon bald kann er und wir kaum noch unterscheiden was wahr und was eingebildet ist. Das allerdings im Schneckentempo und mäßig gespielt und mit einem vorhersehbar unbefriedigendem Ende.
Sicher, Sims-Dennett orientiert sich an den klassischen australischen Mysterythrillern, auch was seine Behäbigkeit angeht, kann an ein zwei Stellen sogar etwas Gänsehaut erzeugen, Panda 3doch insgesamt reicht es einfach nicht für einen guten abendfüllenden Film und auch nicht für eine übermäßig hohe Fresh Blood Bewertung. Nicht mit diesem Hauptdarsteller.
Das so angepriesene „ohrenzerfetzend effektive Sounddesign“ war übrigens auch nicht das Gelbe vom Ei.
Lieber nicht.

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