Sumpfrennen

Hatchet von Adam Green

hatchetInhalt:
Während des Mardi Gras in New Orleans überredet Ben seinen Freund Marcus mit ihm eine Sumpfbootstour zu machen anstatt sich die Kante zu geben und Weiber abzuschleppen. Doch die abendliche Sumpffahrt steht unter keinem guten Stern, denn der Touristenführer setzt den Kahn auf einen Stein und er geht unter. Somit muss die Truppe bestehend aus einen dicken älteren Ehepaar, zwei dummen Mädchen, die mit einem noch dümmeren Kerl einen Nacktbusenstreifen drehen, einer Schwester, die Dad und Bruder sucht sowie Ben und Markus, quer durchs louisanische Feuchtgebiet, um in die Stadt zu gelangen. Leider ist das Betreten der Örtlichkeiten eigentlich verboten, denn dies ist das Reich von Victor Crowley, einem verrückten Axtmörder.
Aber das erfahren die Leute ziemlich schnell…

Fazit:

8|


Äh, was war denn das bitte?
Angeblich soll Hatchet eine Hommage an alte Slasher sein und ohne Zweifel, vor 20 Jahren hätte ich gejauchzt und begeistert die Bierflaschen klirren lassen, aber mal ehrlich – heutzutage braucht doch nun kein Mensch einen weiteren Hinterwäldlertrash. Völlig uninspiriert ohne eine neue Idee kurbelt Green hier das Standardprogramm runter. Doofe kreischende Weiber, dumme dicke Touristen, ein Typ im Liebesschmerz, der lustige Neger, der noch lustigere Asiate und nicht zu vergessen der deformierte, wahnsinnige Massenmörder aus dem morastigen Outback, zwei Meter groß und kräftig wie ein Grizzlybär – Angler und Waschbären zum Frühstück haben in wohl stark gemacht. Völlig selbstverständlich ist unser Antiheld immer einen Tick schneller zur Stelle, auch wenn er bereits mehrmals erstochen, erschossen oder abgefackelt wurde, entbeint, Köpft oder pfählt seine Opfer, jault wie das Ding aus dem Sumpf (ganz klar) und lässt eine Fortsetzung als wahrscheinlich erscheinen. Die Lämmer schreien, blenden sich, erschrecken vorm Goldhamster im Gebüsch und sind immer den entscheidenden Tick langsamer als ihr Verfolger.
Skull 5:10 Die Effekte sind einfach grauselig schlecht, dafür schon lachhaft blutig, Herr Englund durfte als Alligatorenjäger die Gedärme hängen lassen und es gibt kein Happy End. Ja, vor 20 Jahren wäre ich begeistert gewesen….

Titel:
Hatchet, Originaltitel: Hatchet, Genre: Survivalhorror, Splatter, Komödie, Altersfreigabe: keine Jugendfreigabe – FSK, Land/Jahr: USA 2006, Regie: Adam Green, Drehbuch: Adam Green, Produzenten: Scott Altomare, Sarah Elbert, Cory Neal, Andrew Mysko, Roman Kindrachuk, Darsteller: Joel Moore, Tamara Feldman, Deon Richmond, Mercedes McNab, Kane Hodder, Parry Shen, Joleigh Fioreavanti, Joel Murray, Richard Riehle, Patrika Darbo, Robert Englund, Joshua Leonard, Tony Todd, John Carl Buechler, Rileah Vanderbilt

6 Gedanken zu „Sumpfrennen“

  1. hihi, das ist lustig. Bei dir ist das ähnlich wie bei der Teilzeitberlinerin, in Trash-Fragen unterschiedlicher Geschmack. Mir hatte Hatchet einen ansonsten echt traurigen Heiligabend versüßt.

NurZuTrauDich!

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: