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No Way Out – Gegen die Flammen von Joseph Kosinski

Directed by Joseph Kosinski
Produced by Lorenzo di Bonaventura, Thad Luckinbill, Trent Luckinbill, Michael Menchel, Dawn Ostroff, Molly Smith, Jeremy Steckler
Written by Ken Nolan, Eric Warren Singer
Based on GQ article No Exit by Sean Flynn
Starring Josh Brolin, Miles Teller, Jeff Bridges, James Badge Dale, Taylor Kitsch, Jennifer Connelly
Music by Joseph Trapanese
Cinematography Claudio Miranda
Edited by Billy Fox
Production company Black Label Media, Di Bonaventura Pictures, Condé Nast Entertainment
Distributed by Columbia Pictures
Release date October 8, 2017 (Los Angeles), October 20, 2017 (United States)
Running time 133 minutes
Country United States
Language English
Budget $38 million[5]
Box office $23.1 million

 

Die Sommer in Arizona sind heiß und bekannt für ihre Waldbrände, die Hochzeit für die Feuerwehrmänner und Spezialeinheiten zur Brandbekämpfung, den Hotshots.
Auch Eric Marsh und seine Feuerwehrmänner gehören dazu und sein größter Traum ist es seine Einheit zu Hotshots zu machen, denn nur die dürfen die Feuer lenken und löschen, während er nur den Abfall wegräumen kann. Eric hat langjährige Erfahrung und einen guten Instinkt, auch was Menschen angeht. So gibt er auch dem Ex-Junkie Brendan eine Chance und wird nicht enttäuscht.  Die Einheit wird zu den Granite Mountain Hotshots, doch dann gerät ein scheinbar unbedeutendes  Feuer außer Kontrolle

„No Way Out – Gegen die Flammen“ oder wie er im Original heißt: „Only the Brave“ ist ein sogenanntes Biopic, dass auf den wahren Begebenheiten und einem „GQ“ Artkel (hat man auch nicht so oft) beruht. Eric Marsh und seine Männer waren die Granite Mountain Hotshots und die erste Eliteeinheit, die sich aus einer Einheit Feuerwehrmännern qualifiziert hat. Niemals zuvor hatte ein Feuerwehr-Team diesen Aufstieg geschafft. Der Film erzählt über die Zeit der Bewährung der Männer und die Katastrophe, die die Einheit dahinraffte. Seit dem 9/11 starben nie so viele Feuerwehrmänner wie an jenem 28. Juni 2013 auf einen Schlag.
Eric Marsh hatte sozusagen einen Traum und das war die Feuerbekämpfung. Doch als normale Feuerwehr, waren ihm die richtigen Einsätze verwehrt. So trainierte er seine Männer dauerhaft hart und konnte sich Dank guter Beziehungen für die Prüfung anmelden. Die Hotshots betreiben an vorderster Front Feuerbekämpfung, in der Regel durch Rodung oder Gegenfeuer.
Neben den beeindruckenden Bildern der Waldbrände und deren Bekämpfung – es ist schon unglaublich, was die Männer hier leisten, gewährt der Film auch einen Einblick in das Training der Hotshots und den Mitteln, mit denen Brände bekämpft werden und wie sich die Männer im Notfall schützen. Ich persönlich halte es für unglaublich, dass sich die Jungs ohne Atemschutz in die Schlacht stürzen und noch unglaublicher, dass erwachsene Männer daran glaubten eine dünne Metallfolie könne sie vor einer Feuerwalze schützen. Aber gut, der Glaube bewegt Berge und letztendlich war es der letzte Strohhalm, den die Einheit dann noch hatte. Ob man die Ausstattung danach geändert hat, weiß ich allerdings nicht.
Eric Marsh wurde von Josh Brolin verkörpert, dessen Figur hier natürlich auch persönliche Probleme hatte, denn seine Frau hätte gerne mehr Mann und mit ihm Kinder gehabt. Amanda Marsh wurde von Jennifer Connelly gespielt, die mir als gerne Familiengründerin etwas zu alt war, aber gut, ihre Performance war großartig.
Daneben sehen wir Jeff Bridges als Duane Steinbrink, der hier mit der Rusty Pistols Cowboy Band sogar ein Ständchen zum besten gibt und Miles Teller.
Teller verkörpert Brendan McDonough, einen Ex-Junkie, der versucht wieder auf die Beine zu kommen, nachdem er ein Mädchen sitzengelassen hat, dass von ihm schwanger wurde. Marsh gibt ihm eine Chance und so kann er sich um die Frau und seine Tochter kümmern. Brendan ist auch der einzige Überlebende der Katastrophe.
Ich muss schon sagen Teller hat mir wieder ausgesprochen gut gefallen. Was ein Talent. Ich liebe den Kerl und schon für ihn lohnt es sich den Streifen anzusehen.
„Only the Brave“ hat natürlich auch den gewissen Pathos, ist aber wirklich aufregend und spannend und vor allem gut gemacht. Ich habe absolute Hochachtung vor dem Menschen, die hier versuchen Mensch und Natur zu retten und dafür ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen.
Der Film lief in der UCI-Sneak.

2 thoughts on “AllesNurZunder”

  1. Das ist doch mal ein vernünftiger Film für eine Sneak.

    Ohne Atemschutzmaske konnte ich auch nicht nachvollziehen und entspricht sicher auch nicht der Realität. Hatten die sich nicht noch ein Loch gegraben und darin gelegt und darüber die Folie – ich weiß es nicht mehr, fand ich aber auch schwierig.

    1. Ja, war er 🙂
      Löcher hatten sie nicht gegraben, dafür war auch keine Zeit mehr. Ich denke die hätten auch nicht geholfen, ob nun ganz oder halb gegrillt… 🤔

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