AlkoholUndKammerflimmern

Lethal Weapon Season 1 von Matt Miller für Fox

Based on Lethal Weapon by Shane Black
Developed by Matt Miller
Starring: Damon Wayans, Clayne Crawford, Jordana Brewster, Keesha Sharp, Kevin Rahm, Johnathan Fernandez, Chandler Kinney, Dante Brown, Michelle Mitchenor
Theme music composer Vo Williams
Composer(s) Josh Kramon, Ben Decter (episodes 1–8)
Tree Adams (episodes 9–18)
Country of origin United States
Original language(s) English
No. of seasons 1 No. of episodes 18 (list of episodes)
Executive producer(s) Matt Miller, Dan Lin, Jennifer Gwartz, McG
Producer(s) Kelly Van Horn
Location(s) Los Angeles, California
Cinematography Ramsey Nickell
David Moxness
Editor(s) Matt Barber
Running time 43 minutes
Production company(s) Good Session Productions, Lin Pictures, Warner Bros. Television
Distributor Warner Bros. Television Distribution
Release Original network Fox
Original release September 21, 2016 – present

 

Nach einem kleinen Herzinfarkt versucht Police-Detective Roger Murtaugh dem Stress aus dem Weg zu gehen und seine Arbeit etwas gelassener zu nehmen. Nicht zuletzt sitzt ihm Frau Trish im Nacken, doch ausgerechnet der ehemalige Navy SEAL Detective Martin Riggs soll nun sein neuer Partner werden. Der ist nicht nur Alkoholiker, sondern nach dem Tod dessen hochschwangeren Frau auch ziemlich lebensmüde. Rogers alter Partner und jetziger Vorgesetzter Captain Brooks Avery will nur verhindern, dass Roger in eine Depression abgleitet und schnell stellt sich heraus, dass Roger dafür nun auch keine Zeit mehr hat, denn er ist nun eine Hälfte eines hochexplosiven Teams, das sich zunächst nicht nur nicht grün, sondern auch ziemlich kostspielig ist.

Zugegeben, ich habe alle Lethal Weapon Filme gesehen, nichtsdestotrotz war ich damals wie heute nie ein Fan Mel Gibsons. Der Mann ist für mich einer der meist überschätzten Schauspieler, der eigentlich nur volltrunken glasig in die Kamera lallen kann.
Aber gut, hier nun die Serie, neue Darsteller, Jetztzeit, alles besser oder?
Ja.
Weil?
Damon Wayans! – Ich liebe diesen Kerl seitdem er Axel Foley die Bananen geschenkt hat. Er ist witzig, smart und passt zu dieser Serie wie die Faust aufs Auge.
Natürlich spielt der Mann hier nicht alleine, sondern hat als Martin Riggs Clayne Crawford an seiner Seite. Einerseits mag ich ihn, andererseits fand ich Crawford zum Ende der Staffel hin etwas eintönig. Alleine seine Gestik wiederholte sich ständig und irgendwie war mir das zu viel, was keinesfalls heißen soll, dass ich ihn nicht tausend Mal besser als Mel Gibson fand.
Natürlich gibt es einen gewissen Wiedererkennungswert in der Serie, sofern man die Filme kennt, dennoch gibt es auch große Unterschiede, was gut ist.
Unverzichtbar ist auf jeden Fall Johnathan Fernandez als Scorsese, der Leichenbeschauer. Sagt wenig, das ist aber richtig gut.
Die Serie bietet viel Humor und gute Action, vielleicht auch dank der Mitwirkung von McG, und frischt das Familienleben Murtaughs etwas auf wie sie mehr Einblicke in Riggs Leben gibt.
Mit ein paar Überraschungen kann die erste Staffel auch aufwarten und Mann fand das Staffelfinale doof, ich okay.
Alles in allem eine durchaus unterhaltsame Action-Krimiserie, die sich für meinen Geschmack etwas aus der breiten Masse heraushebt, aber eben auch durch und durch amerikanisch ist.

 

6 thoughts on “AlkoholUndKammerflimmern”

  1. Als Schauspieler ist Mel Gibson gar nicht sonderlich angesehen. Ich halte ihn als Regisseur für überschätzt, auch wenn ich nicht alle Gibson-Filme gesehen habe.

    Ich habe tatsächlich keinen der Lethal Weapon-Filme (ganz) gesehen, dafür liebe ich „Loaded Weapon 1“.

    Stimmt Damon Wayans ist cool. 🙂

    1. Oh Loaded Weapon? ;D Ist Ewigkeiten her, dass ich den gesehen habe.
      Gibson macht eindeutig zu viel, dafür, dass ihn niemand mag.

  2. Ahoi!

    Mel Gibson „ist und bleibt“ ein hochkarätiger Filmschauspieler!
    Da könnt ihr subjektiv herummeckern wie ihr wollt!..;-)
    Ausserdem ist/war er ein Frauenschwarm. Frauen gingen nicht
    wegen der Filmhandlung ins Kino, sondern allein wegen Mel Gibson!
    (So wie ich immer wieder gerne „Barbarella“ gucke, weil eben Jane Fonda
    mächtig antörnt..;-D

    Das musste getextet werden..:-)

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