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Alone (Seuls) von David Moreau

Titre original : Seuls
Réalisation : David Moreau
Scénario : David Moreau et Guillaume Moulin, d’après la série de la bande dessinée éponyme de Bruno Gazzotti et Fabien Vehlmann
Direction artistique : Gwendal Bescond
Costumes : Élise Bouquet et Reem Kuzayli
Photographie : Nicolas Loir
Son : Dominique Gaborieau, Gwennolé Le Borgne et Nicolas Provost
Musique : Robin « Rob » Coudert
Production : Abel Nahmias ; David Moreau (coproducteur)
Sociétés de production : Echo Films1 ; Scope Pictures (étrangère) ; Studiocanal (coproduction)
Sociétés de distribution : Studiocanal (France) ; Telescope (Belgique), Frenetic Films (Suisse romande)
Verleih: Studiocanal
Budget: 6,7 millions d’euros2
Pays d’origine : France
Langue originale : français
Format : couleur
Genre : fantastique
Durée : 90 minutes
Dates de sortie : Belgique, France et Suisse romande : 8 février 2017
Box-office France : 330 865 entrées

 

Leila versteht die Welt nicht mehr: als sie morgens aufwacht, ist einfach niemand mehr zu Hause. Nicht nur das, die ganze Stadt scheint verlassen zu sein und selbst ihr schwerkranker Bruder ist aus dem Krankenhaus verschwunden. 
Was mag nur los sein? Wo sind alle hin? 
Über die Antwort kann sie und die vier Jugendlichen, die sie in der Stadt noch antrifft nur spekulieren. So versuchen die Fünf herauszufinden, was passiert und wo der Rest der Menschen geblieben ist.

So richtig viel hat David Moreau noch nicht gedreht, aber zumindest kenne ich eine seiner Arbeiten „Ils“ oder auch „Them“ von 2006. Ich kann gar nicht glauben, dass es schon so lange her ist, aber ich mochte diesen durch und durch fiesen Film.
Mit der Realfilm-Comic-Verfilmung „Alone“ oder „Seuls“  begibt sich Moreau nun vom Psychoterror auf Mystery-Terrain, doch so richtig zünden kann der Streifen nicht. „Seuls“ ist nicht schlecht, doch leider hat er mich in weiten Teilen an einen ähnlich konstruierten Film von einem der vielen Fantasy Filmfeste erinnert, auf dessen Namen ich partout nicht komme. Ich kenne die Comicvorlage nicht und habe keine Ahnung wie nahe Moreau am Vorbild bleibt, seine Darsteller sind jedoch deutlich älter als die im Comic beschriebenen und das Szenario wurde stark eingedampft.
Bei mir war schnell die Luft raus, als ich Nebel sah und wieder an besagten Film und dessen Auflösung erinnert wurde und es blieb eine Actionspiel-Verfolgungsjagd mit Höhen und Tiefen übrig.
Alle anderen erfahren vielleicht etwas Spannung, bei der Suche der Fünf nach der Wahrheit und der Flucht vor einer bösen Seele, die ihnen an den Kragen will.
Vielleicht ist man mit dem Druckwerk aber auch besser bedient.

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