DieGierNachLiebe

Sweet, Sweet Lonely Girl von A.D. Calvo

Directed by A.D. Calvo
Written by A.D. Calvo
Starring Erin Wilhelmi, Quinn Shephard, Susan Kellermann
Music by Joe Carrano
Cinematography Ryan Parker
Edited by Matthew C. Levy
Production companies: Budderfly Productions, Goodnight Film, Greyshack Films
Distributed by Shudder
Release date September 22, 2016 (Fantastic Fest)
Running time 1:16:00
Country United States
Language English

 

Adele ist nicht begeistert, als sie erfährt, dass sie zu ihrer Tante ziehen muss, um sie zu betreuen. 
Tante Dora leidet unter Agoraphobie und kann ihr Zimmer nicht verlassen und zu Adeles Leidwesen, meidet sie auch jeden Kontakt zu dem schüchternen Mädchen. So beginnt Adele in der kleinen Stadt herumzuschlendern und trifft dabei auf die schöne Beth, die in Adele Begehrlichkeiten weckt, sei es nur der Wunsch nach schönen Klamotten, die sie sich nicht leisten kann. Adele verliebt sich in Beth, beginnt ihre Tante zu vernachlässigen und unterschlägt Geld. Als sie dann feststellt, dass Beth nicht aufrichtig zu ihr ist, beginnt Adeles psychischer Abstieg.

 

Mittlerweile steht fest: Attribute wie „stimmungsvoll“ und „unschuldig“ sind sichere Hinweise für die Langweilergurken des Fantasy Filmfests. Das manifestierte sich auch so in „Sweet, Sweet Lonely Girl“, den ich ohne Sekundenschlaf nicht überstehen konnte.
Die Story an sich ist dabei gar nicht mal so schlecht und wäre für einen Kurzfilm vielleicht besser gewesen: Ein Mädel aus bescheidenen Verhältnissen muss ihre Tante pflegen und wird von einer schönen Fremden verführt ihre Schutzbefohlene zu vernachlässigen und nur noch an sich zu denken. Die Strafe folgt auf dem Fuß, denn die Gier des Mädchens führt zum Tod der Tante und sie muss zur Strafe ihren Platz einnehmen. Uaahh, ich habe gespoilert, aber das macht nichts, so spart man sich die wirklich ermüdenden 76 Minuten, die sich mehr nach 3 Stunden anfühlen.
Meine Überraschung war groß, als sich Frederike Dellert dahingehend outete, dass sie den Schluss nicht verstand, aber gut.
Ein Film, den die Welt nicht braucht und der zudem mit echt ätzender Musik gespickt war. Keine Ahnung was den Regisseur da geritten hat, aber das Q&A habe ich mir erspart.
Alles in allem lieber Finger weg, es sei denn die Eso-CD mit Meeresrauschen ist verloren gegangen.

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