Beethovens7.OderEsWarEinmalEinNachtclubInOstBerlin

X-Men: Apocalypse von Bryan Singer

Directed by Bryan Singer
Produced by Lauren Shuler Donner, Simon Kinberg, Bryan Singer, Hutch Parker
Screenplay by Simon Kinberg
Story by Bryan Singer, Simon Kinberg, Michael Dougherty, Dan Harris
Based on X-Men by Stan Lee, Jack Kirby
Starring  James McAvoy, Michael Fassbender, Jennifer Lawrence, Oscar Isaac, Nicholas Hoult, Rose Byrne, Tye Sheridan, Sophie Turner, Olivia Munn, Lucas Till
Music by John Ottman
Cinematography Newton Thomas Sigel
Edited by John Ottman, Michael Louis Hill
Production companies  The Donners‘ Company, Marvel Entertainment, TSG Entertainment, Bad Hat Harry Productions, Kinberg Genre
Distributed by 20th Century Fox
Release date May 9, 2016 (London), May 27, 2016 (United States)
Running time 144 minutes
Country United States
Language English
Budget $178 million
Box office $543.9 million

 

Das waren noch Zeiten, als Apocalypse/En Sabah Nur im alten Ägypten als Gott verehrt wurde und sich Mutantenkräfte nach Gusto einverleiben konnte. Mittlerweile unsterblich und unzerstörbar wird sein Machtstreben jedoch durch seine Untertanen demontiert, seine Pyramide zum Einsturz gebracht und er bis heute, 1983, begraben.
Ausgerechnet die CIA-Agentin Moira Mactaggert ist durch ihre Schnüffeleien in Kairo für die Erweckung Apocalypses verantwortlich und der Vernichtung der Menschheit steht nicht mehr viel entgegen, denn Apocalypse scharrt schnell besondere Mutanten um sich und verstärkt ihre Kräfte. Keine guten Aussichten für die Erdbewohner, wäre da nicht Professor X, Raven und eine Hand voll Jungmutanten, die es wagen sich dem Bösen entgegenzustellen.

Nun gut…X-Men: Apocalypse versucht in erster Linie die X-Men zu gründen/auferstehen zu lassen und so die Brücke zu ersten X-Men-Film zu schlagen. Ganz nebenbei wird erklärt, warum Professor X eine Glatze hat, nachdem er doch einst so vollflauschig war, wer Quicksilvers Papa ist und das in ’83 in Ost-Berlin entgegen langläufiger Meinung, ganz schön Party war, wenigstens nach Ansicht der Amis.
Wenn man sich dann zwischenzeitlich auch fast kahl gerauft hat, sieht man einen ganz okayen, wenn auch fast schon altbackenen X-Men Streifen, in dem irgendwie nicht viel passiert.
Ein altertümlicher Mutant mit größenwahnsinnigen Tendenzen fällt einer ausgeklügelten Intrige zum Opfer und wird lebendig begraben bis 4000 Jahre später ein paar religiöse Spinner unter Kairo graben und die Reste seiner Pyramide anheulen. Natürlich ist es die Tollpatschigkeit einer Frau, in Persona Moira Mactaggerts, die Licht auf die okkulte Stätte wirft und so dem Übermutanten aus seiner Gruft verhilft. Der hat dann auch nichts besseres zu tun, als sich schnell vier Mutanten zu schnappen, sie zu modifizieren, möglichst viel menschliche Waffen zu eliminieren (zu Beethovens 7.), um dann die Erde von gewöhnlichen menschlichen Lebewesen zu reinigen und den Verbliebenen zu erlauben ihn anzubeten (warum denke ich, dass das eine perfekte Rolle für Oscar Isaac war?). Währenddessen treibt sich Raven in Ost-Berlin rum, trägt Metallicfummel und besucht einen Club, aus dem sie flux den Nightcrawler rettet und Magneto arbeitet in einem Stahlwerk in Polen und hat Frau und Tochter. Wir sehen wie Cyclop ins Internat Professor X kommt und das Jean Grey auch mal unsicher war.
Dann überschlagen sich die Ereignisse Prof.X macht Fehler, es herrscht die Farbe blau vor und Wolverine darf in den Wald entfliehen, nachdem Quicksilver einen großen Auftritt zu einem Schrottsong hatte.
Na ja und dann ists vorbei und irgendwie frage ich mich wie ich nun die Verbindung zum nächsten Wolverine-Film herstellen soll, letzte Szene hin oder her und warum es noch immer Menschen im Bereich des Nordatlantikpaktes gibt, die Ost-Berlin nicht von West-Berlin unterscheiden können, Comic hin oder her.
Kein wirklich schlechter Streifen, aber auch nicht gerade überragend.

6 thoughts on “Beethovens7.OderEsWarEinmalEinNachtclubInOstBerlin”

  1. Hast Du den jetzt so spät nachgeholt oder ist das schon wieder ein neuer X-Men? Ich komme schon ganz durcheinander. :)) Hat Oscar Isaac da immer schon mitgespielt? Ich dachte, Du guckst „Logan“? Ich überlege tatsächlich, ob ich mir mal wieder einen Superhelden-Film anschaue.

    1. Ja, nachgeholt. Ich hatte gestern Logan angesehen und hatte auf einmal Panik, mir fehlt was und habe diesen dann zu Hause angesehen. Man braucht ihn aber nicht und Logan ist tausend mal besser. Mann und ich haben Rotz und Wasser im Kino geheult :))

  2. Ja, den fand ich auch eher mau, vor allem im Vergleich zum sehr guten zweiten Teil. Dagegen ist Logan echt ein Meilenstein, so geil der Film!! Muss ich mir auch unbedingt nochmal anschauen, für den Genuss 🙂

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