ÖffneNiemalsEinenSargAusRumänien
AuchNichtMitClownDrin!

The Night Watchmen von Mitchell Altieri

REGIE Mitchell Altieri
DARSTELLER Ken Arnold, Dan DeLuca, Kevin Jiggetts, Kara Luiz, Max Wilbur, James Remar, Matt Servitto, Diona Reasonover
DREHBUCH Dan DeLuca, Jamie Nash, Ken Arnold
PRODUZENT Jeffrey Allard, Ken Arnold, Dan DeLuca
VERLEIH Splendid Film
USA 2016 / 80 min / englische OV

 

Justin hat Zweifel, ob es eine gute Idee war bei der „Baltimore Gazette“ als Nachtwächter anzuheuern, nachdem er den menschlichen Kegeltest überlebt hat. Dass er permanent mit einem falschen Namen angesprochen wird, geht allerdings schon nach kurzer Zeit in Fleisch und Blut über, doch ist Wachmann Luca tatsächlich ein eiskalter Killer? 
Auf jeden Fall laufen die Kollegen Jiggetts und Ken nicht wirklich rund, aber letztendlich haben alle ihren Spaß. Der vergeht der Nachtschicht jedoch fast, als auf einmal ein ziemlich blutdurstiger Clown dem Sarg entsteigt, den sie gegen eine Tüte Weed übergangsweise in der Garage unterstellen ließen und dann bricht die Hölle los und es gilt die Herzdame der Gazette zu retten und sich der sich fleißig vermehrenden Vampire zu erwehren.

Tja was passiert, wenn ein beliebter Clownscirkus aus Baltimore in Rumänien verschütt geht? Ganz klar, jedenfalls für jeden ordentlichen Trashfilmer: alle sterben, also erstmal die allseits beliebten Clowns und werden versargt zurück in die Heimat geschickt, in der sie dann ihr untotes Unwesen treiben können. Und weil Zombie einfach mal durch ist, amüsieren wir uns wieder traditioneller mit Vampiren, Clownsvampiren. Was gibt es schlimmeres? Sicher schlechte Clownsvampire, mittelmäßiges CGI, eigentlich kein Plan um was es gehen soll und Clownsvampire, die praktisch nicht zu sehen sind.
Aber ich habe Mitchell Altieri schnell vergeben, denn seine „The Night Watchmen“ sind lustig und das ziemlich lückenlos.
Total alberne Charaktere, coole Sprüche, Klischees, die die Protagonisten selbst nicht verstehen und Vampire die wie im echten Leben ohne ihre Brille nix sehen können. Dazwischen entfachen zarte Bande und alle Wachmänner sind erleichtert, als die schwarze Kollegin dran glauben muss und nicht die Herzdame und Objekt der Begierde des Büros. Politisch korrekt ist hier kein Thema und das Holz muss stecken bleiben, das weiß doch jeder.
Insgesamt ein völlig sinnfreier Partyspaß und als Nachtfilm und Festivaltagesabschlussfilm genau das Richtige. Mehr muss man dazu auch nicht sagen.

 

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