GaunerGegenGauner

The Neighbor von Marcus Dunstan

TheNeighborREGIE Marcus Dunstan
DARSTELLER Josh Stewart, Alex Essoe, Luke Edwards, Bill Engvall, Jaqueline Fleming, Ronnie Gene Blevins
DREHBUCH Marcus Dunstan, Patrick Melton
PRODUZENT  Brett Forbes, Patrick Rizzotti
USA 2016 / 82 min / englische OV
VERLEIH Splendid Film

 

Johnny ist der Familie verpflichtet und arbeitet, wenn auch nicht wirklich gerne, für seinen Onkel. Für ihn spielt er den „Zwischenstop“ und versorgt Mörder und andere Kriminelle mit neuen Kennzeichen, tauscht Drogen und Geld aus. 
Doch Johnny und Freundin Rosie erhoffen sich eine bessere Zukunft in Mexiko und so hat er schon einen Batzen Geld auf die Seite geschafft und will aus dem Geschäft aussteigen. Just als der Plan umgesetzt werden soll und Johnny die Sachen packen will, verschwindet Rosie und Johnny ahnt wo sie sein könnte: bei Nachbar Troy, jenem schießwütigen Gesellen mit Kadavergrube vor dem Haus und zwei seltsamen Söhnen, den Rosie bereits seit geraumer Zeit durch ein Fernglas beobachtet und der bereits angedeutet hat, dass er weiß was Johnny so treibt.

Nun gehöre ich nicht zu denen, die Marcus Dunstan uneingeschränkt verehren, aber zumindest habe ich eine Erwartungshaltung, die bestätigt oder enttäuscht wird.
Nach dem guten „The Collector“  folgte der für mich nicht ganz so betörende „The Collection“ und ich war natürlich gespannt wie es mit Dunstan weitergeht. In „The Neighbor“ erfindet er keinesfalls das Rad neu und hält sich an altbewährte Muster.
Zuerst verpflichtete er einen bekannten Darsteller, Josh Stewart, den ich wirklich gerne sehe und gibt ihm eine vertraute Rolle: den liebenswerten Kleinkriminellen, der dann in eine wirklich schlimme Situation gerät.
In diesem Fall weniger blutig als in den Vorgängern, wenn auch nicht weniger spannend.
Johnny und Rosie leben in einem abgelegenen Farmhaus mit nur einem Nachbarn in Sichtweite. Während Johnny nur nachts seinen Geschäften nachgeht, langweilt sich Rosie tagsüber und beobachtet ganz ala „Das Fenster zum Hof“ ihren Nachbarn Troy. Der stellt sich eines Tages vor und lässt durchblicken, dass er erstens weiß, dass er von ihnen beobachtet wird und zweitens, was sie so treiben. Man verabschiedet sich freundlich und ohnehin wollen sich die beiden nach Mexiko absetzten, also was solls mit dem Typen. Doch dann sieht Rosie, dass Troy nicht nur Karnickel schießt, sondern auch Menschen umbringt, doch es ist zu spät und Troy kidnappt sie.
So beginnt für Johnny eine aufregende Rettungsaktion, die an absolut keinem der 7:10Protagonisten spurlos vorübergeht, manche können noch krauchen, andere weniger.
Das ist im Großen und ganzen wirklich schön gespielt und verpackt. Tolle Typen, viel Geballer und enge Kellerräume sind immer gut und mit ohne so sehr Happy End vielleicht auch noch besser, aber auch so durchaus gute Unterhaltung.

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