GrünesFelUndEinWikingerFürDenKönig

Warcraft- The Beginning 3D von Duncan Jones

warcraftDirected by Duncan Jones
Produced by Thomas Tull, Jon Jashni, Charles Roven, Alex Gartner, Stuart Fenegan
Screenplay by Charles Leavitt, Duncan Jones
Story by Chris Metzen Based on Warcraft by Blizzard Entertainment
Starring Travis Fimmel, Paula Patton, Ben Foster, Dominic Cooper, Toby Kebbell, Ben Schnetzer, Robert Kazinsky, Daniel Wu
Music by Ramin Djawadi
Cinematography Simon Duggan
Edited by Paul Hirsch
Production company, Legendary Pictures, Blizzard Entertainment, Atlas Entertainment
Distributed by Universal Pictures
Release dates June 6, 2016 (TCL Chinese Theatre), June 10, 2016 (United States)
Running time 123 minutes
Country United States
Language English
Budget $160 million
Box office $422 million

 

Die Welt von Draenor stirbt und mit ihr werden die Orks untergehen, suchten sie nicht nach einem Ausweg. Für den mächtigen Gul’dan, der mithilfe seiner Fel-Magie, die sich aus dem Leben nährt und alle in seinen Bann zieht ein klarer Fall: es muss ein Tor in eine andere Welt geöffnet werden, damit die Orks neue Gebiete erobern können.
So vereint Gul’dan die Stämme, braune und grüne Orks und bildet die Horde. Für sie wird ein Tor errichtet, die sie ins fruchtbare Azeroth bringen wird, zumindest eine Vorhut, denn die gefangenen Leben in Draenor reichen nicht alle Orks hinüberzuführen.
In Azeroth angekommen haben die Orks leichtes Spiel, denn die Menschen sind schwächer und völlig überrascht vom Angriff. So ruft König Wrynn den Wächter über sein Land Sturmwind, Magier Medivh, zu Hilfe.
Doch es ist nicht so einfach wie es scheint. Gul’dan baut ein neues Tor und er hat viele Gefangene; die Orks sind stark und ein Verräter ist unter den Menschen. So hat Ritter Anduin Lothar und sein junger Magier Khadgar, einstiger Schüler beim Orden der Kirin-Tor, alle Hände voll zu tun, sich den Orks entgegenzustellen, die Menschen zu retten und den Bau des Tores zu verhindern.

Erster Wermutstropfen bei diesem Film ist mit Sicherheit das zwangsweise 3D. Ich habe kein Kino gefunden, dass eine normale Kopie vorführte, was ich sehr ärgerlich fand.
Aber warum bin ich überhaupt in diesem Streifen gelandet?
In erster Linie waren es die positiven Feedbacks meiner Freunde und zweitens die Tatsache, das Duncan Jones Regie führt.
Okay bei Jones stand es 50:50, dass mir der Film gefallen wird, denn „Moon“ fand ich großartig und „Source Code“ richtig schlecht, aber was solls, besser als Fußball war es allemal.
Da war ich also in der Realverfilmung (hust) der Spielewelt, die vorher nie ein Fuß von mir betreten hat und deren Figuren ich eigentlich ziemlich albern finde. Die komischen Orks, Elfen mit Leuchteaugen und ein Zwergentrauma habe ich ohnehin seit es  Peter Jackson-Verfilmungen gibt. Aber wenigstens gab es eine Halb-Orkfrau: Garona, die mich an alte Star Trek-Folgen (ja die gaaanz alten) erinnerte und mit ihren Minihauern so putzig lächerlich aussah, dass ich wenigstens was zu lachen hatte.
Die Geschichte fand ich dann auch nicht sonderlich kompliziert, wobei ich etwas brauchte, um die Erklärung für grüne und braune Orks zu finden.
Grüne Orks haben ihre Heimatwelt in den Abgrund gewirtschaftet, verschleiern das aber geschickt und wiegeln alle Orks auf eine neue Welt zu erobern. Böser grüner Ork-Magier öffnet ein Wurmloch, in dem er viele Leben dafür opfert und lässt die schlimmsten Finger schon mal die Vorarbeit leisten. Die neue Welt, Azeroth, wird in Eintracht von Menschen, Zwergen und Elfen bewohnt, doch zunächst trifft es die Menschen. Deren König Wrynn hat einen Beschützer Magier, Medivh, der sich zwar zurückgezogen hat, nun aber mal was für sein Geld tun soll, nämlich die Welt mit seinem blauen Zauber beschützen. Auf der weltlichen Seite übernimmt das dann der scheinbar einzige Vorzeigeritter Lothar, ehemals Wikinger in einer anderen Welt, aber das ist eine andere Geschichte, der von einem Ausbildungsabbrecher, in persona Magier Khadgar, unterstützt wird, auch wenn er das nicht will. Lothar ist ein geschickter Kämpfer und weiß einen Ork zu fällen, aber deren Übermacht zeigt ihm seine Grenzen und der kleine Khadgar findet heraus, dass irgendwas nicht stimmt und irgendwer die Orks eingeladen hat.
Unter den braunen Orks (die ohne Fel-Magie-Doping) gibt es dann Häuptling Durotan, der dem grünen Zauber nicht wirklich über den Weg traut und herausfindet, dass der grüne Fel Leben zerstört und zwar massiv und permanent und somit echt schlecht ist. Er versucht den Menschen entgegenzukommen, was jedoch nur partiell erfolgreich ist. Währenddessen läuft Halb-Orkin Garona über (zu den Menschen), verliebt sich in den Wikinger, äh Ritter Lothar und muss eine schwerwiegende spontane Entscheidung treffen, um Leben zu retten, auf allen Seiten.
Tja, es bleiben enttäuschte Männer zurück, ein Golem, der den Kopf verloren hat und ein unwirsches Orkbaby, dass im Fluss ausgesetzt wurde.
Insgesamt ein netter Spaß für Heranwachsende, die auch gut mal mit einem zerdrückten Kopf überwintern können und nichts anderes als diese Computeranimationen kennen.
Zugegeben sind die Bewegungsabläufe mittlerweile recht gut, die Masken waren es nicht immer. Wie zu erwarten gefallen mir Magiere am meisten und so konnte die Figur des Khadgar einiges reißen.
Nach der Filmsichtung würde ich sagen, es war okay, einen weiteren Teil werde ich mir jedoch nicht ansehen. Sage ich dann man auch so.
6209640_66d13b07da_sFimmel kann Action in komischen Kostümen, Ben Schnetzer hatte die beste Rolle als Jungmagier und die anderen waren eben so da.
Ich habe keine Ahnung wie das ein Warcraftspieler sieht, aber gut allen kann man es nicht recht machen.

 

4 thoughts on “GrünesFelUndEinWikingerFürDenKönig”

  1. Hmm… klingt ein bisschen wie erwartet. Obwohl ich einige Warcraft-Spieler bei uns im Büro gefragt habe und die mochten den Film. Aber naja… mich hat’s nie so richtig angesprochen, deswegen würde ich mir den Film auch höchstens mal zuhause anschauen.

    1. Unter den Warcraft-Fans waren die Meinungen ja auch sehr geteilt, weil so viele Figuren in diese „kurze“ Geschichte gequetscht wurden und nach ihrer Meinung zu wenig erklärt wurde.
      Das fand ich persönlich nicht, auch wenn ich manches erst nach einer Weile verstanden habe.
      Mein Problem ist wie auch bei Jackson der Look dieser Filme, wobei Warcraft hier erträglich war.
      Ich denke auch, dass ich mit dieser Art von Fantasy einfach durch bin. Für die Youngster ist das ja noch nicht so durchgekaut, aber so wirklich prickelnd finde ich das Genre nicht und die einzigen Zwerge und Elfen, die ich durch und durch bis heute dulde, sind die aus „Legende“. Ich stehe in dieser Beziehung nicht so auf CGI.
      Lesen ist da was anderes, aber ansehen muss ich das nicht.

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