DieGierNachÖlOderDänischeVergeltung

The Salvation von Kristian Levring

_1399385878Directed by Kristian Levring
Produced by Michael Auret, Sisse Graum Jørgensen
Written by Kristian Levring, Anders Thomas Jensen
Starring Mads Mikkelsen, Eva Green, Eric Cantona, Mikael Persbrandt, Jeffrey Dean Morgan, Jonathan Pryce, Michael Raymond-James
Music by Kasper Winding
Cinematography Jens Schlosser
Edited by Pernille Bech Christensen
Production company Det Danske Filminstitut, European Film Bonds, Film i Väst
Forward Films, Spier Films, Zentropa Entertainments 33
Distributed by Nordisk Film
United Kingdom: Warner Bros.
United States: IFC Films
Release dates 17 May 2014 (Cannes)
22 May 2014 (Denmark)
Running time 92 minutes[1]
Country Denmark United Kingdom South Africa
Language English Danish
Budget €10.5 million

 

Nach dem Preußisch-Dänischen Krieg versuchen die ehemaligen Soldaten Peter und Jon ihr Glück in Amerika. In sieben Jahren bauen sich die beiden eine kleine Existenz auf und endlich kann Jon seine Frau und seinen Sohn in die neue Heimat holen, doch die Wiedersehensfreude ist nur von kurzer Dauer. Auf dem Heimweg mit der Postkutsche drängeln sich zwei finstere Typen in die Kutsche und beginnen sofort damit Jons Frau zu bedrängen. Die Situation eskaliert und Jon wird aus der Kutsche geworfen. Kurze Zeit später sind Frau und Kind tot, trotzdem schafft es der geschwächte Jon noch die beiden Halunken zu töten.
Was er nicht weiß, ist dass einer der beiden der Bruder des hiesigen Banditen und Schutzgelderpressers dem ehemaligen Colonel Delarue ist. Der unterjocht das kleine Städtchen in dem sich Jon zur Ruhe setzen wollte und sinnt nun auf Rache. 
Doch nicht nur die führt Delarue im Schilde, auch hat er es auf den rund und Boden in der Gegend abgesehen.

So viel, so gut. „The Salvation“ ist in meinen Augen ein ganz klassischer Spät-Western, der sich weniger mit den Problemen der Siedler mit den Ureinwohner auseinandersetzt, sondern die Situation nach dem Genozid betrachtet, als gewiefte Geschäftsmänner bereits entdeckt hatten, welche Schätze das Land beherbergt und sich nun auf die gleiche Weise versuchen der neuen „Alteigentümer“ zu entledigen. Natürlich geht es daneben auch um die Rache eines Mannes für seine ermordete Familie, die ihn mehr in die Machenschaften dieser dubiosen Männer zieht, als ihm lieb ist.
Optisch wurde der Film sehr gelb gestaltet, die Landschaften sind staubig und unwirtlich. Keine Gegend, in der man leben möchte und Vorzeichen auf das was der Landschaft blühen wird.
In der Hauptrolle sehen wir Mads Mikkelsen, der mir hier wirklich gut gefallen hat. Als seinen Bruder sehen wir leider viel zu kurz und genauso wortkarg Mikael Persbrandt.
Der Bösewicht des Ganzen ist diesmal Jeffrey Dean Morgan und ich finde passte die Rolle wie die Faust aufs Auge. Den Widerling nehme ich ihm immer ab, mehr als den Dandy :))
Ansonsten ist der Streifen klassisch aufgebaut: von Beginn an weiß man wer gut ist und wer nicht, Sympathien und Antipathien werden gezielt geschürt, denn wer Kinder mordet und Frauen vergewaltigt hat nichts Besseres verdient und noch ist die Selbstjustiz Ehrensache, sofern man nicht den örtlichen Unmenschen damit auf den Stiefel tritt.
Die Massaker an den Indianern werden in einem Nebensatz thematisiert, die schöne Eva Green fiel selbigen angeblich zum Opfer, ob ihre Rolle der Madaleine das auch so sah bleibt verschwommen.
„The Salvation“ ist ein guter Western. Nicht witzig, sondern rau und brutal, sehr ruhig und nachdenklich, gut gespielt und sehr unterhaltsam, wenn man das so sagen kann.
Panda 7Ich verstehe bis heute nicht, warum ihn die deutschen Kinos nur so kurz im Programm hatten, vielleicht ist er zu wenig Mainstream, wer weiß.
Von mir eine absolute Sehempfehlung.

3 thoughts on “DieGierNachÖlOderDänischeVergeltung”

    1. Ich hätte ihn auch gerne im Kino gesehen, aber sollte nicht sein.
      Ist kein Überflieger, aber dennoch ein guter Western und… mit Eva Green :))

  1. Ahoi!

    Für Altherrenphantasien ist Eva Green immer gut..;-D
    (Ich beziehe das jetzt auf mich.)
    Tja. Ich stamme aus der „Django-Generation“.
    Franco Nero war halt einfach cool..;-)
    Da waren die Pferde noch echt. Heute hocken sie auf ’nem
    Holzbock vor dem Greenscreen und den Rest erledigen
    Workstations. (Inkl. CGI-Prärien)
    Okay. Der Film (Salvation) ist ja nicht schlecht…;-)

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