DieKunstDesFaltensUndDerBewältigung

Paper Planes von Robert Connolly – Eröffnungsfilm der Generationen Kplus

536464.jpg-r_640_600-b_1_D6D6D6-f_jpg-q_x-xxyxxDirected by Robert Connolly
Produced by Gary Hamilton Liz Kearney
Written by Steve Worland Robert Connolly
Starring Sam Worthington Julian Dennison David Wenham Ed Oxenbould
Music by Nigel Westlake
Cinematography Tristan Milani
Edited by Nick Meyers
Distributed by Roadshow
Release dates January 15, 2015 (Australia)
Running time 96 minutes
Country Australia Language English
Box office A$8.7 million

 

Der kleine Dylan hat vor kurzem seine Mutter verloren, aber er versucht ein halbwegs normales Leben weiterzuführen, auch wenn sein Vater in ständiger Trauer wie gelähmt Tag und Nacht vor dem Fernseher sitzt. Dylan ist recht gut in der Schule und er liebt es Papierflieger zu basteln. Als er auf eine Papierfliegermeisterschaft aufmerksam gemacht wird, ist er Feuer und Flamme und gewinnt jede Ausscheidung, darf sogar zum Finale nach Tokio. 

„Paper Planes“ lief in der Sektion Kplus, womit auch geklärt ist, dass es sich um einen Kinderfilm handelt. Das tut der Sache keinen Abbruch.
Es gab Stimmen, die den Film zu wohlig und problemfrei empfanden, böse über das idealistische Bild eines talentierten Kindes herzogen – kann man, aber mit solchen Streifen bin ich selbst auch groß geworden und deshalb nicht gegen die Wand gerannt, also was solls: rosarote Wohlfühlfilme für Kinde – ja, warum auch nicht?
„Paper Planes“ erzählt von einem Halbwaisen, der obwohl er noch sehr jung ist schon für seinen Dad mitdenken muss, weil der nicht über den Tod seiner Frau hinwegkommt. So zwangsverselbständigt steht er brav alleine auf, geht zur Schule, lernt und macht essen. Dann will es der Zufall, dass ihn sein Talent für Papierfliegerbauen in den Wettbewerb trägt und er sogar zum internationalen Finale nach Tokio fliegen darf. Das geht alles sehr flott, Feinde werden zu Freunden, sowas wie die erste Liebe keimt auf, man lernt, dass Konkurrenzdenken des Sieges wegen schlecht ist und Fantasie gut und Papa kommt auch zu sich und Vater und Sohn schwören sich bedingungsloses Vertrauen.
Natürlich kann ein unter 12jähriger in so einem Film auch alleine nach Tokio fliegen und bekommt ein Einzelzimmer, aber was solls, so muss das eben sein.
Insgesamt ist „Paper Planes“ ein wirklich angenehmes, federleichtes Werk, in dem Vater und Sohn visuell nicht wirklich zusammenpassen – egal – das aber eine sehr positive onion_msn_emot *7:10Einstellung hat, mehr unterhalten und motivieren will, als Probleme wälzen und Kinder noch mehr unter Druck setzen.
Ich fands gut, der Kinosaal mit überwiegend sehr kurzen Besuchern auch, Australien und Neuseeland machen gute Filme, also ist die Welt auch in Ordnung.

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