DasGehirn,EinDing
VollerUnentdeckterMöglichkeiten

The Lazarus Effect von David Gelb

The_Lazarus_Effect_(2015_film)_posterDirected by David Gelb
Produced by Jason Blum Luke Dawson Matt Kaplan Jimmy Miller Cody Zwieg
Written by  Luke Dawson Jeremy Slater
Starring Mark Duplass Olivia Wilde Donald Glover Evan Peters Sarah Bolger
Music by Sarah Schachner
Cinematography Michael Fimognari
Edited by Michael N. Knue
Production company Blumhouse Productions
Distributed by Relativity Media
Release dates February 27, 2015
Running time 83 minutes
Country United States Language English
Budget $3.3 million Box office $25.5 million

 

Frank und Zoe haben einen Traum: ein Serum, das den Tod besiegt, genau genommen die Menschen wieder ins Leben zurückbringt. Doch ihre Tinktur scheint nicht zu funktionieren, bis eines Tages die maßgebliche Idee kommt und ein Hund wiederbelebt werden kann.
Leider geht in dessen Gehirn Unheimliches vor. Sein seltsames Benehmen wird durch die übermäßige Verknüpfung von Synapsen verursacht – das Gehirn wird in Regionen genutzt, die sonst nur brachliegen.
Schlecht nur, dass auch die Unileitung von ihren nicht autorisierten Experimenten Wind bekommt, das Labor schließt und alle Unterlagen an das geldgebende Pharmaunternehmen weitergibt.
Wie sollen sie nun beweisen, dass sie das Serum erfunden haben?
Keine Frage: das Team bricht nächtens ins Labor ein und wiederholt das Experiment, mit dramatischen Folgen, denn Zoe erliegt einem Stromschlag und Frank hat nichts besseres zu tun, als das Serum an ihr anzuwenden.

Was diesen Film betrifft war ich bereits vorgewarnt und bin entsprechend ohne große Erwartungen hineingegangen. Und tatsächlich, dolle ist er nicht, kommt wie ein Kuddelmuddel aus Flatliners, Lucy, Transzendenz und weiß ich was noch alles daher und ist eine Demütigung für alle US Wissenschaftler, die an Universitäten arbeiten. Wie oft werden gerade in den US-Amerikanischen Filmen diesen Leuten geradezu heilsbringerische Fähigkeiten zugeschrieben, die sie, wie auch in diesem Film, durchaus vollbringen, dann aber zu dumm sind darüber nachzudenken, wem die Ergebnisse solcher Uniforschungen eigentlich gehören. Ich meine, ist das Thema nicht durch? Weiß mittlerweile nicht jeder, dass es sich dann um Eigentum der Uni handelt und/oder der Sponsoren? Können die Leute nicht auch mal  ihre Verträge lesen? Immer die gleichen ermüdenden Fehler und die Hektik einen komplizierten Versuch unter Minimalbedingungen und Stress zu wiederholen, um ihn letztendlich völlig stümperhaft, aber mit Erfolg an einem Menschen durchzuziehen. Natürlich folgt dann der ewige Traum nach der absoluten Macht, anders kann man sich die vollständige Nutzung der Gehirnkapazität auch nicht vorstellen, verbunden mit der Öffnung von Dimensionsportalen oder weiß ich was.
Na ja. Schlecht gespielt war er nicht, jemand wie Olivia Wilde bringt immer so etwas wie Professionalität ans Set, auch wenn sie das Drehbuch nicht schönreden kann. Vielleicht funktioniert der Film bei Leuten, die noch nie etwas in der Richtung gesehen haben besser, völlig unspannend war er ja nicht.
5-253A10Warum man den alten Titel „Reawakening“ geändert hat, leuchtet mir nicht wirklich ein und wirklich empfehlen mag ich ihn auch nicht. Irgendwie ein unwichtiger Streifen, der keine neuen Impulse ins Genre einbringt.

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