EchsenAnDieMacht

The Amazing Spider-Man von Marc Webb

Peter Parker ist noch ein kleiner Junge als er seine Eltern verliert. Sein Vater ist Wissenschaftler bei Oscorp Industries und versucht seine Studien und die Familie in Sicherheit zu bringen, doch stirbt er und Mrs Parker und Peter wächst bei seinem Onkel Ben und Tante May auf.
Peter durchlebt das typische Teenagerleben eines Strebers, verliebt sich in Mitschülerin Gwen Stacy, als er eines Tages die Unterlagen seines Vater findet und anfängt die Forschungsarbeiten genauer anzusehen. Dabei stößt er auf Dr. Curth Connors, der mit Peters Dad bei Oscorp Industries an artenübergreifender Genetik arbeitete.
Peters Schnüffeleien bei Oscorp bringen ihm jedoch nicht nur ein paar Erkenntnisse wissenschaftlicher Art, sondern auch den Biss einer genetisch veränderten Spinne ein.
Nach dem Biss verändert sich Peter; seine Kräfte maximieren sich und er kann die Wände hochlaufen, doch auch Dr. Curth Connors ist nicht untätig und mit Peters Hilfe optimiert er ein Serum, mit dem er Gliedmaßen nachwachsen lassen will. Leider gerät er unter Druck und macht den Selbstversuch, mit verheerenden Folgen.
Die Echse ist los.

Tja, es ist ja nicht so, dass ich die Ansprüche bei Comicverfilmungen nicht niedrig schraube; dass die Geschichte nie chronologisch ist und Figuren irgendwann auftauchen, Hauptsache sie kamen mal in irgendeinem Heft vor – okay, aber was soll dieses Reboot?
Wahrscheinlich hatte Marc Webb eine Leidenschaft für die Echse und wollte einfach einen Highschoolfilm drehen, wer weiß das schon so genau, so wurde alles neu zusammengewürfelt, Peter in die Schule zurückgeschickt, Gwen Stacy auch einfach mal, gut, das erklärt das nicht Vorhandensein Mary Janes.
Egal, auch der Tod des Vaters durch den falschen Schurken…mal sehen wie Gwen endet oder auch nicht, denn Mary Jane wurde auch aus dem zweiten Teil herausgeschnitten, vermutlich liegt Webb die Stone pfft
So also alles auf der Highschool, mit einem Parker-Streber, der keineswegs so wirklich herausgearbeitet wurde, vielleicht wegen der Unzulänglichkeiten des Flauschkopfes Andrew Garfields, der mich nicht überzeugen konnte. Ansonsten Wiederholungen nur für die Kids eben ,das frühe Kennenlernen mit Dr. Curth Connors, der seine Freundschaft zu Parker jedoch nicht vertiefen kann, weil er etwas zu früh in den Knast geschickt wird, Pech für die beiden, keine Wrestlingerfahrungen, außer der zufälligen Inspiration durch eine stillgelegte Nucha Libre Halle und wo man solche Schianzüge bekommt, soll mir auch mal einer sagen. Onkel Ben stirbt Parker ist wie gewohnt berührt und versucht für die Gerechtigkeit zu kämpfen und auch hier überzeugt mich diese Version nicht, Spider-Man zu sehr aus dem Lamäng und zielgruppenorientiert pubertär.
Das iTüpfelchen dann aber die künstlichen Spinnenweben?! Was soll das? Versucht Webb einen Superhelden menschlicher zu machen? Das macht doch keinen Sinn.
Ich weiß nicht, irgendwie ist der ganz Streifen Schrott. Immer wenn ich dachte, das könne was werden, wurde die Geschichte dröge, weinerlich oder einfach nur bescheuert. Ich weiß nicht was für einen Streifen die begeisterten Stimmen gesehen haben.
Die Effekte sind der Lacher; so Plastik und schlecht bewegt und deutlich schlechter als in den Raimis… aber was will man für schlappe 230 Mio auch auf die Leinwand bringen?
Selbst James Horner hat sich hier nicht mit Ruhm bekleckert.

Alles in allem ein sehr schwacher Aufguss, der aber super erfolgreich war, warum auch immer und einem mit Sicherheit genauso schlechten zweiten Teil.
Vielleicht sollte Marc Webb bei Musikvideos bleiben oder nur Liebesgeschichten drehen, dat war nix.

The Amazing Spider-Man Directed by Marc Webb Produced by Laura Ziskin Avi Arad Matt Tolmach Screenplay by James Vanderbilt Alvin Sargent Steve Kloves Story by James Vanderbilt Based on Spider-Man by Stan Lee Steve Ditko Starring Andrew Garfield Emma Stone Rhys Ifans Denis Leary Campbell Scott Irrfan Khan Martin Sheen Sally Field Music by James Horner Cinematography John Schwartzman Editing by Alan Edward Bell Pietro Scalia Studio Columbia Pictures Marvel Entertainment[1] Laura Ziskin Productions Avi Arad Productions Matt Tolmach Productions Distributed by Sony Pictures Entertainment Release dates June 30, 2012 (Tokyo premiere) July 3, 2012 (United States) Running time 136 minutes[2] Country United States Language English Budget $200–230 million1 Box office $752,216,557

2 thoughts on “EchsenAnDieMacht”

  1. Also ich fand ihn bei weitem besser als die grottigen Tobey Maguire Spidermans, spätestens beim zweiten Teil hatte ich echte Hassgefühle *lach*. Das hier konnte sogar ich mir angucken (und ich finde Spiderman grundsätzlich in etwa so uninteressant wie Superman).

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