HeißeColaquellenUndMentosbomben

Wreck-it Ralph von Rich Moore für Walt Disney Animation Studios

WreckitralphInhalt:
Ralph arbeitet als Bösewicht und Hauszerklopper im Videospiel „Fix-It Felix“. Er ist gut 3m Meter hoch, hat riesige klobige Hände und Füße und wohnt im Gegensatz zu den anderen Kollegen auf der Ziegelsteinmüllkippe. Doch das schlimmste für Ralph ist, dass ihn niemand im Spiel mag, er keinerlei Annerkennung bekommt und niemals eine Medaille erhält, obwohl er mindestens genauso viel arbeitet wie Felix mit seinem magischen Hammer.
Trotz der Therapiegruppe für Bösewichter verbessert sich Ralphs Stimmung nicht, er will ein goldenes Abzeichen, um jeden Preis und wie aus heiterem Himmel trifft er auf einen Soldaten aus „Hero’s Duty“ und damit auf seine Chance die Plakette zu bekommen.
Zwar führt Ralphs Einsatz in „Hero’s Duty“ zum erwünschten Erfolg, doch leider entwischt wegen ihm ein gefährlicher Cybug und nistet sich bei der zuckersüßen Konkurrenz in „Sugar Rush“ ein. Und dann trifft Ralph auch noch auf Vanellope von Schweetz und die Probleme nehmen kein Ende…

Fazit:
Ja, da entpuppt sich „Ralph reicht’s“, zwar vorhersehbar (aber was heißt das schon?), als echtes Zuckerstückchen und einer der besten Disneyproduktionen der letzten Jahre.
Auch wenn man nicht von der Disneycutiness der großäugigen putzigen Mädchen- und Frauenfiguren verschont bleibt, entläd sich die Fantasie von Rich Moore, Phil Johnston und Jim Reardons Story in der liebevoll detailgetreuen Umsetzung Arcadegames aller Generationen nebeneinander.
Egal ob 8Bit oder Hightech hochauflösend, in der Game Central trifft sich nach Spielhallenschluss alles, was durch eine verbundene Stromleitung durchpasst. Man trifft sich in der Tapper Bar auf ein Bier oder setzt sich in „Pac Man“ zur Selbsthilfegruppe für Spielbösewichter.
Wir erhalten vergnügliche Einblicke hinter die Kulissen der Spiele, die wahren Charakter der Spielfiguren, sofern sie nicht vorprogrammiert sind und lernen was es heißt ein defektes oder unbeliebtes Spiel zu sein: Stecker raus und betteln gehen!
Daneben hat „Ralph reicht’s“ eine wirklich gute Geschichte zu erzählen, sehr kindgerecht, aber durchaus nicht albern. Wer will schon freiwillig und über Jahrzehnte immer der Böse sein und auf dem Müll leben? Dazu noch von seinen Mitspielern abgelehnt und nie auf ne Party eingeladen werden? Klar macht man sich da so seine Gedanken und sucht sich seine Ersatzbefriedigung in der Eroberung einer Medaille, egal welchen Spieles. Doch unser Protagonist ist nicht der Einzige mit Problemen; mangelnde Anerkennung ist ein nicht seltenes Problem in der Spielewelt und so kann Ralph nicht nur sich, sondern auch anderen Spielen helfen.
„Ralph reichts“ ist so voll gepackt mit Insiderjokes und Anspielungen auf bekannte Spiele, hält sich nicht zurück bei Sticheleien, hat dabei aber eine geradlinige und gefühlvolle Story, für jede Spieleumgebung die perfekte Musik und Charakter, eine gute Synchronisaton und universellen Humor, dass man den Film einfach lieben muss, auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass eine heiße Colaquelle noch genug Kohlensäure enthält um den gezeigten Mentoseffekt zu auszulösen.
Sehr zu empfehlen, auch ohne 3D.9:10

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p>Wreck-it Ralph, Ralf Reicht’s Directed by Rich Moore Produced by Clark Spencer Screenplay by Phil Johnston] Jennifer Lee] Story by Rich Moore Phil Johnston Jim Reardon Starring John C. Reilly Sarah Silverman Jack McBrayer Jane Lynch Music by Henry Jackman Editing by Tim Mertins Studio Walt Disney Animation Studios Distributed by Walt Disney Pictures Release date(s) October 29, 2012 (world premiere) November 2, 2012 (United States) Running time 93 minutes] Country United States Language English Budget $165 million Box office $336,279,615

9 thoughts on “HeißeColaquellenUndMentosbomben”

  1. Ich hab bisher auch nur wirklich positives gehört, nicht ein einziger Kritikpunkt.
    (Du Atari? ich war Commodore. Wir dürfen also nie wieder miteinander sprechen und schreiben…)

  2. Mein Einstieg war NES beim Cousin. Geschenk bekommen haben irgendwann Gameboy und Super Nintendo xD. N64 hat sich dann meine Schwester zugelegt, ich vor etwa 3 Jahren Wii und NDS 🙂

  3. Ah… ich dachte du meintest Atari Computer. Weil ich war ja wie gesagt die gegnerische Fraktion :))
    Komisch, eine Game Konsole hatte ich nie. Nur immer games am Computer (mein Liebling war „Elvira – Mistress of the Dark“ auf dem Amiga)

  4. Computergames hab ich leider kaum gespielt, am meisten noch die Warcraftreihe und Counterstrike (Pflicht für Teilzeitpsychopathen xD). Hatte früher mal nen Desktop PC, bin aber ziemlich schnell auf Laptops umgestiegen.

  5. Tja da haben wir wirklich einen Film, den alle mögen 🙂
    Mir war es früher total egal woran ich gespielt habe, da ich aus Geldmangel ohnehin immer nur Gastspielerin war. Aber soweit ich mich erinnern kann, war meine erste Spieleerfahrung tatsächlich mit Atari, dann auch Commodore und jeder Automat in jeder Kneipe, in der ich war :))

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