MitDerFalschenAngelegt

Girls against Boys von Austin Chick

Girls Against BoysInhalt:
Die hübsche Studentin Shae steht sehr plötzlich vor den Scherben ihrer großen Liebe. Der Mann, den sie liebte hat sie der Familie zu Liebe abserviert und Shae wusste weder was von Frau, noch von Kind und ist entsprechend am Boden.
Als sie nachts bei ihrem Nebenjob als Kellnerin von Kollegin Lu weinend im Treppenhaus der Bar gefunden wird, fragt die sie „Soll ich ihn für dich umlegen?“ Shae ahnt nicht welche schwerwiegende Bedeutung die Bejahung dieser Frage noch für sie haben wird, doch als sie nach einer Sauf- und Feiertour mit Lu an diesem Abend vergewaltigt wird, zeigt ihr Lu, dass sie durchaus nicht nur heiße Luft verteilt.

Fazit:
Oft wird „Girls Against Boys“ als „zwei Kellnerinnen auf Serienkillertour“ beschrieben, jedoch wird der Film damit ins völlig falsche Licht gerückt, denn es geht hier in erster Linie um Studentin Shae, die erstmal auf den falschen Mann trifft. Ein verheirateter Kerl mit Frau und Kind, die er vor der jungen Frau verheimlicht und als er genug von der jungen Freundin hat, sie einfach in den Wind schießt. Für Shae ist das der Weltuntergang so belogen und erniedrigt zu werden und sie ist empfänglich für die sie umgarnende Lu. Die verleitet sie zu einer verhängnisvollen Sauftour in Folge derer Shae vergewaltigt wird. Doch Lu greift Shae an der Hand und bringt den Täter und seine Freunde kurzerhand und/oder teilweise unappetitlich zur Strecke. Während Shae zunächst gefallen an den rigorosen Methoden Lus hat und bereitwillig mitmacht, versucht sie nach und nach wieder ins normale Leben zurückzufinden und sich von der psychotischen Freundin zu distanzieren. Doch ihr Bemühen endet in einem Blutbad und es bleibt offen in wie fern sie hier tatsächlich gereift ist oder nur zu einer zweiten Lu mutierte.
Austin Chick kombiniert in „Girls Against Boys“ das klassische Rape and Revenge-Thema mit der ebenso klassischen Obssesionsgeschichte. Schon bevor die Story in einem Rachefeldzug eskaliert, sieht man wie Protagonistin Lu Shae anschmachtet und versucht mit ihr Kontakt aufzunehmen. Verletzt und im Gefühlsdurcheinander ist sie ein perfekte Opfer für die offensichtlich psychisch gestörte Lu, die versucht sie immer mehr für sich einzunehmen und Shae mehr und mehr als ihren Besitz ansieht. Eifersüchtig schießt Lu dann auch über das Ziel hinaus und verliert Shae mit ihrer einnehmenden Art.
Nun will ich hier nicht mehr hineininterpretieren als da ist, aber ich fand „Girls against Boys“ nun nicht einer der schlechtesten Filme dieses Subgenres, im Gegenteil, der Streifen ist sehr ruhig, geht auf die Protagonistin Shae ein, bedient den Massakerliebhaber, wobei die Fleischereien ziemlich gut aussahen, ist an manchen Stellen so etwas zu bildlich ästhetisch, aber insgesamt eine schon interessante und für mich gut gelungene Mischung aus Revenge- und Stalkerfilm.
8:10

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p>GIRLS AGAINST BOYS SELECTED FEATURES USA 2012 / 87 MIN / ENGLISCHE OV REGIE AUSTIN CHICK DARSTELLER DANIELLE PANABAKER / NICOLE LALIBERTE / LIAM AIKEN / MICHAEL STAHL-DAVID / ANDREW HOWARD DREHBUCH AUSTIN CHICK PRODUZENT CLAY FLOREN / AIMEE SHIEH VERLEIH CAPELIGHT PICTURES

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