DieFilmischeRückblende

Erstaunlicherweise hatte das Jahr 2011 für mich einige richtig gute Filme auf Lager aber auch ein paar totale Rohrkrepierer, die ich meinem ärgsten Feind nicht auf den Bildschirm wünsche.
Hier die 10-Punkte Tops:

127 HoursRangoAttack The BlockMary und MaxMelancholiaKönigsredeJane EyreIdesOfMarchLondonBoulevard

Und hier das schlimmste Pixelpax des letzten Jahres, alles glatte 0-Punkter:

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p>Essential Killing Komischerweise kann ich mich an so manche Grotte genauer erinnern als an gute Filme. Essential Killing ist so einer. Dieses lahme polnische Schneespiel… mir ist als hätte ich ihn erst gestern gesehen ^.^
MeineErfundeneEhefrauYellowbrickroad

26 thoughts on “DieFilmischeRückblende”

  1. Oh, mir fallen noch einige echte Gurken ein: Battle: Los Angeles, Die drei Musketiere, Transformers 3, Conan, Apollo 13, und ein paar hab ich wohl aus Angst vor Gehirnschaden total verdrängt.

    Meine angenehmste Überraschung war letztes Jahr wohl Captain America, weil ich das schlimmste befürchtet hatte und ihn dann total super fand. Auch The Thing war nicht so übel wie angenommen, aber eben doch nicht wirklich gut oder originell.

  2. Ja natürlich, die stehen bei mir auch gleich dahinter drauf, aber ich wollte mich nun nicht im 1er bis 3er Pnuktbereich rumdrücken, sonst wäre das zu ausufernd geworden :))
    Stimmt, der CA hat mich auch sehr angenehm überrascht. Bei The Thing bin ich noch immer etwas unschlüssig. Vielleicht gucke ich ihn einfach noch mal 🙂

  3. Ich hab im Nachhinein einiges nochmal abgewertet :))
    Nee, vieles würde ich mir nicht nochmal ansehen, und wenn es auf ARD oder ZDF in HD und ohne Werbung liefe, dazu wäre mir einfach die Zeit zu schade.

  4. Siehst!
    Deshalb bleibe ich gern Nostalgiker!
    (Und schau mir diesen Scheiss erst gar nicht an!)
    Heute hab ich alle 3 Teile der GENIALEN 70er-Trilogie
    „Die große Flatter“ (1979) geguckt. Allerfeinste Milieu-Verfilmung.
    Kennst ja vielleicht/wahrscheinlich auch noch..;-)
    Jochen Schröder, Richy Müller, Günter Lamprecht (fabelhaft), Hanna Schygulla.
    Berliner Tristesse – Ende 70. Hab die Folgen seinerzeit „live“ gesehn. (16J.)
    „Schocker und Richy“. Selbst hab ich mich mehr mit Ricky identifiziert..;-)
    (Falls Du Interesse hast, kann ich diesbezüglich weiterhelfen.)

    Neu im Deutsch-Archiv:

    Pogo 1104 (D-1984)
    Die gläserne Zelle (D-1978)
    Verlierer (D-1986)
    Herz aus Glas (D-1976)
    Das Brot des Bäckers (D-1976)
    Die letzten Ferien (D-1975)
    Lina Braake (D-1975)
    Peng! Du bist tot! (D-1987)
    Leidenschaftliche Blümchen (D-1977)

    Feine Klassiker!
    Jetzt mach ick aber wieder die Flatter..;-D

  5. Hach du, ich glaub irgendwie nicht, dass der Film großartige intellektuelle Geheimnisse birgt, aber vermutlich werd ich ihn mir irgendwann mal anschauen, wenn ich in der richtigen Stimmung bin. Was ich über den Film gelesen hab, klang teilweise recht interessant, aber nie besonders tiefgründig. Hmmm, aus einem mir unerfindlichen Grund ist mir grad nach einem Glas heißer Milch… *verschwindet kurz in der Küche xD*

  6. Hab mir den auch nur wegen
    der jungen Nastassja Kinski besorgt..;-)
    (David Hamilton-Weichzeichner-Style kommt auch gut.)
    Es gibt eine TV-konforme Version und eine Uncut.
    In der Uncut sieht man anfangs ein barbusiges Mädchen.
    (Letztere ist archiviert..;-D

    Für Miss CDW:
    Du hast (wieder mal) meine Frage ignoriert!
    Sakradi!!!..;-)

  7. Also, bei Essential Killing reichen mir beide Meinungen, die von CDW und der TZB, die den Film beide schlecht fanden, da ich deren Geschmack einschätzen kann, weiß ich, dass ich den nicht sehen muss. Aber noch beim Festival im August hab ich ganz viele Stimmen gehört, die meinten, das sei einer der besten Filme während der Nights gewesen. Insofern ist das teils echt lustig, wie weit die Geschmäcker auseinander gehen.
    Ich habe auch viel Filmrückblicke und Best ofs gelesen in den letzten Wochen, in denen The Kill List als einer der besten Filme gelobt wurde, während die TZB und ich den kaum ertragen konnten *lach*.

  8. Also für mich ist das Jahr 2011 ein eher schwaches Filmjahr. Ich habe tatsächlich Probleme, zehn zusammenzubekommen, aber ich lass mir noch ein paar Tage Zeit und gebe noch ein paar Filmen eine Chance. Zwei Deiner Filme waren bei mir bei meiner 2010 Liste dabei. „Attack the Block“, „Jane Eyre“, „The Ides of March“ und „Rango“ fand ich auch gut, bzw. sehr gut, haben es bei mir aber auch nicht geschafft. „Mary & Max“ wäre definitiv drin, schafft es aber leider nicht durch meine eigene Regeln. :no: „Essential Killing“ habe ich schon so lange schon auf DVD, den lass ich aber dann lieber da wo er ist. 🙂

  9. Wenn ich so resümiere, habe ich dieses Jahr viele 10er vergeben. Vielleicht manchmal sehr großzügig, aber egal. Insgesamt gab es schon viele Filme, die mir richtig gut gefielen. Dafür waren auch etliche Megagurken dabei. Ich habe mich diesmal nur auf die Extreme konzentriert.
    Ja Essential Killing würde ich auch da lassen wo er ist. Ich fühlte mich echt persönlich beleidigt, Vincent Gallo hin oder her :))

  10. Also ich fand den Film abgesehen vom abgekupferten Ende echt gut gemacht. Die Atmosphäre war ähnlich beklemmend wie in so manchem Werk von David Lynch… Der Film ist (ähnlich wie z.B. „Black Swan“) halt auch psychologisch zu verstehen. Vieles von dem, was man sieht, und auch der dissonante Soundtrack spiegeln das kaputte Innenleben der Hauptfigur wieder. Das Finale fand ich aufgesetzt, aber es gab auch viele, denen es gefallen hat. Eine geschätzte Kollegin empfand den Soundtrack ja als total furchtbar, und er ist sicherlich nicht ganz unanstrengend (wie schon Kollege Torts schrieb xD), aber dieses „Gefühl krabbelnder Ameisen unter der Haut“, die einem fast schon physisches Leid beifügen, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Ich höre Mucke aller Genres und hatte dieses Gefühl noch nie, nicht mal bei Musikantenstadl :).

    P.S: Meine musikalische Resistenz ist übrigens auch nicht auf Miley Cyrus zurückzuführen, wie Frau F meinte, sondern vermutlich eher auf gutturalen Gesang:

    http://youtu.be/5A-EkV3pGJ8

    (Die Sängerin stammt aus Köln xDDD)

  11. :)) so geht es einem, wenn man die Musik hört, sich aber nicht weiter mit den Gruppen beschäftigt: ich dachte immer das wäre ein Typ ^.^
    Ist bestimmt nicht gut für die Stimmbänder. Aber diesen Song mag ich ganz besonders gerne.

  12. Die Band hatte bei den ersten drei Alben einen Sänger, der dann ausstieg. Angela Gossow war zu der Zeit als Hobby-Journalistin unterwegs und gab der Band bei einem Interview ein Demotape xD. Ihre Identität hat man zunächst geheim gehalten, und als sie dann enthüllt wurde, waren alle in der Branche ganz aus dem Häuschen, dass sich hinter dem Gesang eine Frau verbarg ;D.

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