MädchenInWannen

Deadline von Sean McConville

deadlineInhalt:
Autorin Alice hat ein schweres Trauma hinter sich. Ihr gewalttätiger Freund wollte sie töten und ist dafür in den Knast gewandert, doch er wird in Kürze wieder freikommen. Ein Grund sich auf einem abgelegenen Landsitz zu verstecken; ein anderer ist die Deadline für ihr Buch, das endlich fertig werden muss. Alice Freundin Rebecca ist skeptisch, doch Alice besteht darauf alleine ohne Auto zurückzubleiben. Zu Recht wie sich schnell herausstellt, denn im Haus geht ein Geist rum und Alice sieht sich mit einem schrecklichen Verbrechen konfrontiert.

Fazit:
Deadline war Brittany Murphys letzter Film. Warum diese x-te Variation des Geisterhauses direkt auf DVD gelandet ist, kann ich nachvollziehen, die doch recht guten Kritiken zum Film und vor allem Score doch eher weniger. 
Gut, bei manchen Männer schaltet der Verstand einfach ab, sobald Brittany Murphy oder Thora Birch auf der Leinwand erscheinen, erst recht sind beide in einem Film. Ja das muss die Erklärung sein.
Was wird geboten?
Eine ziemlich durchschaubare Trauma-Geistergeschichte, die an sich ganz passabel ist, aber irgendwie völlig überraschungslos und für meinen Geschmack auch recht lieblos runtergekurbelt wurde. Frau Murphy hat mich überhaupt nicht überzeugen können, ständig mit leicht geöffneten Lippen Video zu gucken oder durchs dunkle Haus zu laufen war mir nicht genug. Auch Thoras Part war eher hölzern, nicht zu vergessen der für mich eigentlich in keiner Filmrolle überzeugenden Marc Blucas (sorry, Buffy hat Dir das angetan).
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Schön für alle, die an so wenig Freude haben, mir war Deadline zu langweilig.

Deadline USA 2008 Regie Sean McConville Drehbuch: Sean McConville Produktion: Roger Betterton Jason Hewitt Darsteller: Brittany Murphy, Thora Birch, Marc Blucas, Laufzeit: 89 Minuten

The Resident von Antti Jokinen

the_residentInhalt:
Nach der schmerzvollen Trennung von ihrem Freund, möchte die Ärztin Juliet alle Sorgen hinter sich lassen und einen Neuanfang machen. Nach ein paar frustrierenden Wohnungsbesichtigungen bekommt sie auf eine Anzeige hin einen Anruf eines Vermieters in Brooklyn. Die Wohnung ist zwar noch nicht ganz fertig als Juliet eintrifft doch traumhaft und gut gelegen und dann erst der Preis. Und was soll man sagen, selbst der Vermieter ist ein echtes Naschi. Zu viel der glücklichen Umstände?
Jaaa, aber das findet Juliet noch früh genug heraus…

Fazit: 
Hach mensch, ich hätte mir so gewünscht, dass mich eine moderne Hammerproduktion überzeugt hätte, aber es sollte nicht sein. Dabei war die Vorraussetzung nicht schlecht: Hilary Swank, Jeffrey Dean Morgan, Christopher Lee und Lee Pace in einem Film über eine Frau, die in ein unheimliches Haus einzieht und sich beobachtet fühlt und das auch wird. Ein Psychothriller also, ja, aber total in den Sand gesetzt. Zwar ist er kameratechnisch sehr ansprechend gestaltet, doch schon eine Woche nach der Ansicht (ich muss solche Sachen zeitnahe beschreiben) verschwimmt alles vor meinem inneren Auge und denke nur noch an Hilarys durchtrainierten Körper mehr oder weniger bekleidet in ihrer Wohnung, gerne in der Wanne, und hechelnd im Hintergrund Jeffrey, der mir in solch einer „Lage“ überhaupt nicht in den Kopf gehen will. So ein Bild von einem Mann! Aber das sind natürlich nur Vorurteile und so aufdringliche Schönlinge will ja auch keine und schon gar nicht betäubt. Aber ich will nicht zu viel vorwegnehmen, vielleicht ist noch jemand so gelangweilt, dass er sich das hier antut, empfehlen kann ich es nicht, vielleicht braucht die Küche stattdessen einen neuen Anstrich.4_rabbit_animal_pink_murder

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p>The Resident USA 2010 Regie und Drehbuch Antti Jokinen, Produktion Cary Brokaw, Kamera Guilermo Navarro, Darsteller Jeffrey Dean Morgan, Hilary Swank, Lee Pace, Christopher Lee Laufzeit: 91 Minuten Paramount Pictures/Hammer Produktion

11 thoughts on “MädchenInWannen”

  1. :)) Du nun wieder: “ würde wie Du werten +2 Punkte“ :))
    Also beim Deadline würde ich ja noch sagen: jau ok, aber The Resident war doch wirklich etwas gestreckt. Den hätte ich mir gut als eine Twilightfolge mit 20/30 Minuten Länge vorstellen können, dann wäre er super.

  2. wo hab ich denn kürzlich noch so eine maue Review von Resident gelesen? Ich hätte mir den ja wg JDM angeguckt, aber ich glaub, dann lass ichs.
    Und Deadline klingt jetzt nun wirklich nicht gerade interessant, wenn der mal Samstag abends spät auf Pro7 guckt, kann man da ja mal reinschauen 🙂

  3. Deadline ist wie erwähnt der letzte Murphy und es gab seinerzeit ein ziemliches Gerangel um das Filmposter mit der Wanne, weil Brittany ja kurz danach wohl tot in der Wanne gefunden wurde. Sowas schleppt hier immer ein gewisser Herr an, bekennender Brittany und Thora-Fan :))
    The Resident, ja, es ist wirklich schade, aber er langweilt einfach nur, schon weil man über weite Strecken nur die Swank durch die Wohnung hampeln sieht ohne das was passiert.

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