SchweinchenBabe3

New York für Anfänger von Robert B. Weide

lg02Inhalt:
Der britische Journalist Sidney Young hat es ganz schwer. Als Herausgeber eines drittklassigen Promi-Magazins, ist er alles andere als ein gern gesehener Gast auf Celebritiy Veranstaltungen und glänzt eigentlich nur durch peinliche Auftritte und noch peinlichere Rauswürfe, sollte er doch mal in die „heiligen Hallen“ vorgestoßen sein. Umso unglaublicher ist das Angebot, das ihm eines morgens per Telefon nach New York ruft. Kein geringerer als Clayton Harding, der das Hochglanzblatt „Sharp-Magazine“ herausbringt, bietet ihm eine Stelle an. Sidney packt sofort die Koffer, nimmt die Stelle bei Sharp an und verschwendet keine Zeit in jedes erdenkliche Fettnäpfchen zu treten. Sein „britischer Humor“, Sarkasmus und seine rüpelhafte Art kosten ihn fast umgehend die Stelle, doch auch Sidney ist lernfähig. Ein paar „günstige“ personelle Veränderungen in der Redaktion und alles wendet sich zum Besten?

Fazit:
New York für Anfänger basiert auch der wahren Geschichte Toby Youngs, der im Gegensatz zu Filmfigur Sidney kein halbes Jahr bei Vanity Fair überlebte. Der Film ist eine Mischung aus einer romantischen Komödie und „der Teufel trägt Prada“, nur mit einem Mann in der Hauptrolle. Nicht unwitzig, aber irgendwie hatte ich Anlaufschwierigkeiten. Sicherlich verliert der Streifen auch durch die Synchronisation, denn im Original kommt der Unterschied zwischen Briten und Amis einfach besser raus.
Ich weiß nicht , ob es gut war, das Simon Pegg den Sidney mimt, aber gehen wir davon aus, dass dadurch das ganze Projekt gerettet wurde. Niemand kann so selbstbewußt in engen roten T-Shirt seinen Männerbusen durch die Gegend tragen wie er und und mit Puderotem Gesicht und Sabber am Kinn so unverfroren die heißesten Frauen anmachen als wäre es die natürlichste Sache der Welt.
Und so läuft er als Sidney mit einem Schwein am Halsband über einen roten Teppich, um sich in eine Promi-Party zu schmuggeln und behauptet es wäre Schweinchen Babe 3 oder er steht vor  einem selbstgefälligen Independent-Regisseur und erzählt, dass Con Air 
der beste Film aller Zeiten ist (mit einer tollen Begründung), oder lacht einer knallharten Agentin eiskalt ins Gesicht, nachdem sie ihm versichert, dass etwas vom Glanz der Stars auf ihn abfallen wird, wenn er nur wohlmeinende Artikel schreibt.
Nicht zu vergessen sind die extrem flotte, aber stark unterbelichtete Schauspielerin Sophie Maes (Megan Fox),
7die von Sidney angehimmelt wird und ihre erste Hauptrolle als Mutter Teresa in einer pathostriefenden Biografie feiert und ihre berechnende Agentin Eleanor überraschend gut gespielt von Gillian Anderson.
Natürlich darf die klassische Schoßhundtötung per Unfall nicht fehlen sowie der strippende Hermaphrodit zum absolut falschen Zeitpunkt.

Großbritannien 2008 – Originaltitel: How to Lose Friends & Alienate People – Regie: Robert B. Weide – Darsteller: Simon Pegg, Kirsten Dunst, Jeff Bridges, Danny Huston, Gillian Anderson, Megan Fox – FSK: ohne Altersbeschränkung – Länge: 111 min. – Start: 27.11.2008

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