DasEndeVomEnde…Vielleicht

Fear the Walking Dead Season 6 von Robert Kirkman und Dave Erickson für AMC

Created by Robert Kirkman, Dave Erickson
Based on The Walking Dead by Robert Kirkman, Tony Moore, Charlie Adlard
Starring : Lennie James, Alycia Debnam-Carey, Maggie Grace, Colman Domingo, Danay García, Garret Dillahunt, Austin Amelio, Mo Collins, Alexa Nisenson, Karen David, Colby Hollman, Zoe Colletti, Jenna Elfman, Rubén Blades, Christine Evangelista, Keith Carradine
Theme music composer Atticus Ross
Composers Paul Haslinger, Danny Bensi, Saunder Jurriaans
Country of origin United States
Original language English
No. of seasons 6, No. of episodes 85 
Executive producers  : Robert Kirkman, David Alpert, Greg Nicotero, Gale Anne Hurd, Dave Erickson, Scott M. Gimple, Andrew Chambliss, Ian Goldberg
Producers : Bill Johnson, Avram Butch Kaplan, Alan Page, Pablo Cruz, Arturo Sampson
Production locations  Los Angeles, California, U.S., Vancouver, British Columbia, Canada, Rosarito, Baja California, Mexico, Round Rock, Texas, U.S.
Austin, Texas, U.S., New Braunfels, Texas, U.S.
Cinematography  Michael McDonough, Patrick Cady, Christopher Manley
Editors  Todd Desrosiers, Victor DuBois, Marc Clark, Tad Dennis
Running time 43–65 minutes
Production companies  Square Head Pictures, Circle of Confusion, Skybound Entertainment, Valhalla Entertainment, AMC Studios
Distributor  Regular: AMC Networks (U.S.), Entertainment One (International)
Syndication: 20th Television (2015–2020), Disney–ABC Domestic Television (2020–present)
Release Original network AMC
Original release August 23, 2015 –present

Nachdem Virginia beschlossen hat, dass sie für Morgan keine Verwendung mehr hat, wird der von ihr erschossen. Während sie denkt, er wäre tot, schleppt sich Morgan verfolgt von einem geheimnisvollen Fremden durchs Land und trifft für sich eine folgenschwere Entscheidung. Aber auch der Rest der Gruppe tritt nicht auf der Stelle und so lauern sie nur auf eine Gelegenheit sich von Virginia zu befreien, die selbst in den eigenen Reihen nicht unumstritten ist. Doch vom Regen in die Traufe, denn dann tritt eine neue Gruppe ins Rampenlicht und gegen deren Pläne ist alles andere Kasperletheater.


Es ist ja kein Geheimnis, dass ich bereits die letzte, 5., Staffel ganz gut fand. Zu meiner Überraschung scheint das eine Minderheitenmeinung zu sein, aber gut, aufgrund dessen bin ich recht positiv an die 6. Staffel „Fear the Walking Dead“ herangegangen und natürlich war mir klar, dass Morgan niemals nicht sterben würde, selbst wenn Viginia den Kopfschuss gesetzt und ihn gevierteilt hätte.

Es ist ne Menge los in dieser zunächst geteilten sechsten Staffel und im Gegensatz zu „The Walking Dead“ finden sich für mich hier die interessanteren Fragestellungen. In Staffel 5 war es das alleingelassene Atomkraftwerk und verstrahlte Schlurfer; eine zusätzliche Gefahr für alle Überlebenden, in dieser Staffel kommt es noch dicker und ich frage mich sehr sehr ernsthaft wie man hier anschließen will und wie sich das mit der parallelen Zeitlinie von „The Walking Dead“ vereinbaren lässt.

Aber alles auf Anfang vom Ende. In der ersten Hälfte der Staffel macht Morgan mal wieder eine Veränderung durch, weder Pazifist mehr Killer, dann wieder Gemeinschaftspapa und Moralhüter. Schwer verletzt findet er zunächst Heilung und eine mögliche Zuflucht für seine Gemeinschaft; ein alter Staudamm ist eine perfekte Tarnung, gut zu verteidigen und niemand könnte hier eine Ansiedlung überraschen. Unterdes ist der Rest der Gruppe in den Händen Virginias. Einige versuchen das beste draus zu machen, andere suchen nach Schwachstellen. Sherry und ihre Gruppe unterstützen unsere Gemeinschaft, aber nach und nach scheint sich eine neue Bedrohung aufzutun.
John Dorie untersucht einen Mordfall und hier kommt Virginias kleine Schwester ins Spiel, die später eine wichtige Rolle spielen wird und wie sich herausstellt noch verrückter als Ginny ist und es wird geheiratet!
Strand bleibt wer er ist und jeder Ansatz, er könne sich zum besseren Menschen entwickeln scheint stante pede zu verpuffen. Leider tritt auch Alicia wieder mehr in den Vordergrund, aber vielleicht nicht ganz so penetrant wie früher. 
Alles in Allem geht die erste Hälfte gut an, nicht zuletzt wegen Virginia und einiger Mysterien.
In der zweiten Hälfte geht es dann mehr oder weniger rund. Die Rebellion gegen Virginia, eine mysteriöse neue Gruppe und ein irrwitziger Plan ihres Anführers, eines geisteskranken Serienmörders schon vor Zeiten der Apokalypse.
Man ahnt bereits vor den beiden letzten Folge wohin der Hase läuft, mag es aber nicht glauben. Eine wirklich kostbare Figur muss sterben, eine andere erleidet ein schweres Schicksal und hat eine unglaubliche Erklärung für ihr Überleben und eine andere macht Nägel mit Köpfen. Es gibt Irre, Verwirrte und tatsächlich schwer Geisteskranke und zwei echt maue letzte Folgen mit einem klebrigen Finale. Ich sach nur: die Aktentasche hilft doch beim Atomschlag.
Naja, insgesamt trotzdem eine gute Staffel. Man konnte mitfiebern, ich werde Morgan nie wirklich mögen, June rules und Teddy kann nicht nur mit Gremlins.

Nach der ersten Staffel hätte ich niemals angenommen, dass es erstens mal 6 Staffeln geben würde und ich zweitens alle ansehen werde. Ich bin durch Tiefen und Abgründe gegangen, habe Charaktere hassen gelernt und war erleichtert, als sie endlich Geschichte waren und ja, es war klar, dass einer wie Strand das bittere Ende überleben wird. Viel Blut ist geflossen und nun ist die Apokalypse in einer Apokalypse gelandet. Ich bin gespannt wie es weitergeht…

 

3 Gedanken zu „DasEndeVomEnde…Vielleicht“

  1. Ich habe ja nach Staffel 4 aufgegeben. Als ich dann hörte, wie schlecht angeblich die fünfte sein soll, fühlte ich mich sehr bestätigt. Doch bei Staffel 6 überschlagen sich ja jetzt auf einmal wieder alle förmlich vor Freude und es wird ja als die beste Season der Serie gefeiert.

    Schön hier mal eine etwas ruhigere Beschreibung der Staffel zu lesen. Irgendwie bin ich aber trotzdem durch mit der Nummer. Mal gucken, ob ich mich irgendwann dazu hinreißen lassen kann, das nachzuholen.

    Ich warte jetzt erstmal Staffel 11 von TWD ab.

    1. Ja, euphorisch muss man hier nicht werden. Wie die letzte Staffel, gute Ansätze, die ich aber auch mal serienübergreifend verarbeitet sehen will, mehr als mit einem Helikopter am Himmel, sonst wird das Konzept willkürlich.
      Genau, mal sehen, was twd s11 draus macht.

      1. Ich bin auch echt gespannt, wie sie diese ganze CRM Nummer am Ende auflösen werden. Da stecken ja jetzt quasi 3 Serien, Fear, TWD und World Beyond, zusammen. Da muss echt endlich mal mehr kommen.

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