ZweiWaisenUndDasStrebenNachRuhmUndEhre

Kingdom von Shinsuke Sato

Japanese キングダム
Hepburn Kingudamu
Directed by Shinsuke Sato
Screenplay by Tsutomu Kuroiwa, Shinsuke Sato, Yasuhisa Hara
Based on Kingdom by Yasuhisa Hara
Starring  Kento Yamazaki, Ryo Yoshizawa, Masami Nagasawa, Kanna Hashimoto, Kanata Hongō, Shinnosuke Mitsushima, Takao Osawa
Music by Yutaka Yamada
Production company: Columbia Pictures, Sony Pictures Entertainment Japan
Distributed by JP – Toho, NA-Funimation
Release date April 19, 2019
Running time 134 minutes
Country Japan
Language Japanese
Box office  ¥5.69 billion (Japan), $53.3 million (worldwide)

Durch den Krieg verwaist, wachsen Shin und Hyou als Sklaven auf einem Bauernhof auf. Ihr großer Traum ist es zum größten General zu werden, den China je gesehen hat und die Reiche zu befrieden und zu einen.
Dafür trainieren sie täglich Schwertkampf, bis Hyou eines Tages von einem Gesandten des Königs entdeckt wird, der ihn mit zu Hof nimmt. Shin bleibt ohne Groll zurück, bis Hyou eines Tages sterbend auf den Hof kommt. Er war der Doppelgänger des Königs und wurde vom Königsbruder ermordet, der die Macht an sich gerissen hat.
Shin schwört Rache und macht sich auf die Reise Gerechtigkeit einzufordern und wieder den rechtmäßigen Herrscher auf den Thron zu bringen.

Tja, ein Manga, Japaner, die Chinesen spielen und wieder die drei Königreiche und Doppelgänger. 
255 vor Chr. scheint eine höchstspannende Zeit für allerlei Verfilmungen zu sein, auch für japanische, die wie in diesem Fall nach einem Manga gedreht wurde.
Erzählt wird die Geschichte zweier Waisen, die versklavt und im Laufe der Jahre zu dicken Freunden werden. Beide träumen davon große Kämpfer in Form eines Generals zu werden und trainierten unermüdlich, wenn nicht auch mit gewisser Unprofessionalität. Einer der beiden ähnelt dem König wird mitgenommen und bei einem Putsch anstatt des echten Königs getötet. Daraufhin macht sich sein Freund auf Rache zu nehmen, verbündet sich mit allerlei Rebellen und vor allem mit den echten ehemaligen König. Warum es so erstrebenswert ist General zu werden, erschloss sich mir nicht so ganz, wahrscheinlich ein Männerding, Ruhm und Ehre und so. Auf seinem Weg den Bruder des Königs (schön und böse) zu stürzen, trifft Shin natürlich auf allerlei schräge Typen, eine davon ist Bergvölklerin Ka Ryou Ten, die in einem Vogelkostüm herumläuft und irgendwie total winzig ist oder General Ouki, der mit seinem Kompagnon Tou wie einer von zwei Drei Musketieren aussieht oder Killer Shukyou im Formwandlerlook.
Es gibt Ansätze von möglichen romantischen Verknüpfungen, ordentliche Effekte und trotz der 134 Minuten ein rasantes Tempo.
Die Kämpfe sind nicht unbedingt was für echte Fans des Säbelrasselns, irgendwie ist alles recht poppig, floppig, mehr humorvoll wie ein Drunken Master und weniger dramatischer Wuxia, aber das ist völlig in Ordnung so. 
„Kingdom“ ist nichts Langlebiges, aber wirklich spaßige Unterhaltung, die gut gemacht ist.

Im Übrigen stehen in der IMDB wie im Wikipedia nur falsche Rollennamen, wahrscheinlich hat hier jemand vom Manga abgeschrieben.

 

NurZuTrauDich!

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