DerLetzteKampfOderEisSchlägtAlles

Mortal Kombat von Simon McQuoid

Directed by Simon McQuoid
Screenplay by Greg Russo, Dave Callaham
Story by  Oren Uziel, Greg Russo
Based on Mortal Kombat by Ed Boon, John Tobias
Produced by  James Wan, Todd Garner, Simon McQuoid, E. Bennett Walsh
Starring  Lewis Tan, Jessica McNamee, Josh Lawson, Tadanobu Asano, Mehcad Brooks, Ludi Lin, Chin Han, Joe Taslim, Hiroyuki Sanada
Cinematography Germain McMicking
Edited by  Dan Lebental, Scott Gray
Music by Benjamin Wallfisch
Production companies , New Line Cinema, Atomic Monster Productions, Broken Road Productions
Distributed by Warner Bros. Pictures
Release date  April 8, 2021 (International), April 23, 2021 (United States)
June 18, 2021 (Japan)
Running time 110 minutes
Countries  Australia, United States
Language English
Budget $55 million
Box office $83.6 million

Die Erde ist in Gefahr, denn es wurden bereits neun Kämpfe gegen die Außenwelt verloren, neun Mortal Kombats, in denen die besten Kämpfer der Außenwelt gegen die der Erde angetreten sind. Verliert die Erde auch den letzten Kampf, bringt der böse Zauberer Shang Tsung alles unter seine grausame Kontrolle und er spielt nicht fair. Bereits bevor die letzte Kombat angesetzt ist, schickt er seine fiesesten Leute los, alle in Frage kommenden Erdkämpfer hinterrücks zu töten und so bleibt nur eine Hand voll Männer und Frauen übrig, bei denen auch der alte Gott Lord Raiden nicht sicher ist, dass sie die Erde verteidigen können.


Ich gestehe, ich mochte den alten Paul W. S. Anderson Mortal Kombat von 1995 wirklich ganz gerne. Zugegeben, angesehen hatte ich ihn seinerzeit, weil Christopher Lambert mitspielte und Fantasy einfach mal angesagt war. Mein Bild von Lambert wurde damals schwer erschüttert, nichtsdestotrotz macht der Streifen insgesamt Spaß, sicher auch ein Grund, warum er das gut 10-fache der Produktionskosten wieder einspielte. Lambert mit schlohweißer schlechter Langhaarperücke ins Gedächtnis gebrannt dachte ich, es könne nichts Schlimmeres geben, aber weit gefehlt. Mortal Kombat 2021 ist so richtig scheiße, da beißt die Maus keinen Faden ab. Zwar haben wir keinen Superstar, der visuell durch Maske schwer verunstaltet und ins lächerliche gezogen wurde, dafür hölzert das Ensemble aber durch die Handlung und die Pappkulissen, dass man einfach nur den Kopf auf den Tisch schlagen will. Hiroyuki Sanada, Tadanobu Asano – einfach verschenktes Können und verbrannte Coolness. Man, was war das denn? Ich bin so froh, dass ich dafür nicht im Kino war, denn ich brauchte zuhause zwei Anläufe den Streifen zu sichten. Bei ersten Mal habe ich nach 20 Minuten aufgegeben, aus Angst mein Schädel explodiert, aber ich hatte 99 Cent bei Amazon dafür gezahlt und darum musste ich am nächsten Tag da durch.
Okay, also wir, ich meine Du und ich , schreiben das 2021, der Film ist aber im 90ziger Trashfantasy hängen geblieben, was Kulisse, Dialoge und teilweise auch Darsteller anging. Warum musste es ausgerechnet Lewis Tan in der Hauptrolle sein? Mehh, er ist so langweilig und zog das Ensemble mit runter, aber das war wie gesagt nicht nur seine Schuld ich weiß nicht das Drehbuch von David Callaham macht mir keinen Mut Shang-Chi anzusehen, denn das hier war wohl nix. Ich kann das gar nicht in Worte fassen. Das Intro ging ja noch, die Vorgeschichte von Hanzo Hasashi, dessen Clan und Familie von Bi-Han, später Sub-Zero und seinen Mannen getötet wurde. Hanzo landete in der Hölle, aber seine Tochter wurde von Donnergott Lord Raiden gerettet und ihr Nachkomme, so die Prophezeiung, solle die Kämpfer der letzten Battle um die Erde zusammenführen. Dann in der Jetztzeit versuchte man dann sowas wie Tiefe, wenigstens in eine Figur, nämlich Cole Young, zu bringen, was irgendwie vergebene Mühe war, angesichts des eingeschränkten darstellerischen Könnens Tans (siehe oben). Dann kommen irgendwie noch drei Kämpfer dazu wobei man es schafft so richtig schön in die Altbestände zu greifen und eine heute, würde ich sagen, überholte Figur wie Kano auszugraben. Seine Dialoge ziehen einem die Schuhe aus, aber gut in FF gibt es ja auch noch um Autos tanzende Mädels in Nyltexfummeln. Oh man und bevor „unsere“ Kämpfer kapieren was läuft, macht Sub-Zero, der einfach mal aus dem Nichts beschloss, dass er jetzt so heißt, allen die Hölle kalt. Eigentlich ist er ja unschlagbar, aber dennoch entkommen ihm alle irgendwie. Egal. Ich weiß ebenfalls nicht, was ich dann von Raidens Tempel halten soll, einem Machwerk eines geistesgestörten Computernerds, in dem dann völlig lächerliche Vorbereitungen auf die kommenden Kämpfe und das Erwachen der Arkana der Drachenkämpfer stattfinden, die so albern sind wie das ganze Drumrum. Was soll ich sagen? Wenigstens gab es Goro und ein Reptilienkämpfer, Blut floss in strömen und spritzte für mein Laienauge etwas zu intensiv durch die Gegend und der Abspann war eigentlich das Beste vons Janze, einfach weil Schluss war und überhaupt. Und ja, ich glaube die wollen noch eine Fortsetzung drehen, denn Cole holt in Hollywood Johnny Cage ab. Bitte nicht.

 

 

2 Gedanken zu „DerLetzteKampfOderEisSchlägtAlles“

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