SouveräneBürger,CäsiumUndEinPaarAlteRechnungen

Bosch Season 6 von Eric Overmyer für Amazon Prime

Created by Michael Connelly
Developed by Eric Overmyer
Starring  Titus Welliver, Jamie Hector, Amy Aquino, Lance Reddick
Sarah Clarke, Madison Lintz
Opening theme „Can’t Let Go“ by Caught A Ghost
Country of origin United States
Original language(s) English
No. of seasons 6
No. of episodes 60 (list of episodes)
Production
Cinematography Eric Alan Edwards
Running time 39–80 minutes
Release
Original network Prime Video
Original release February 6, 2014 – present

Bosch ermittelt dieses Mal in dem Mord an dem Medizinphysiker Stanley Kent, der erpresst wurde, Cäsium aus seinem Labor gegen seine Frau zu tauschen. Doch nun ist er tot und Bosch hat Fragen. Wer steckt dahinter? Die Spur führt zu einer Gruppe souveräner Bürger, die 308er, die weder Staat noch Gesetz akzeptieren. Der Verdacht: Sie wollen eine oder mehrere Waffen bauen und L.A. in Schutt und Asche legen. Doch die Gruppe streitet alles ab und eine Razzia eskaliert, mit Folgen.
Aber das ist nicht der einzige Fall, der Bosch beschäftigt, Daisy, Elizabeth Claytons vor 10 Jahren ermordete Tochter, lässt ihn nicht los, unterdes versucht Edgar Jacques Avril dingfest zu machen, den Mann, der seinen Vater getötet hat.

Mittlerweile ist „Bosch“ Primes Originalserie mit der längsten Laufzeit, doch wir müssen uns auf den Abschied einstellen, der allerdings erst nach der siebenten Season kommen wird. In dieser 6. Staffel, die gut ein Jahr nach den letzten Ereignissen spielt, ermittelt Bosch in einem Mord- und Entführungsfall eines Medizintechnikers, der erpresst wurde Cäsium aus dem Labor seines Krankenhauses zu stehlen und bei dem nicht alles so ist wie es scheint. Doch  Bosch hat einen Blick fürs Detail und so steht er schneller wieder mit Honey Chandler vor Gericht, nun aber erneut gegeneinander, als ihm lieb ist. Ausgerechnet Honey ist die erste Wahl seiner Tochter Maddie fürs Jurapraktikum, bringt sie jedoch in einen Gewissenskonflikt. Im Fokus der Mordermittlung steht eine Gruppierung souveräner Bürger, die die den Staat nicht akzeptieren und nach ihren eigenen Gesetzen leben (kennen wir doch auch oder?). Sie werden verdächtigt den Toten erpresst und getötet zu haben, um mit dem Cäsium eine Bombe für einen Terroranschlag bauen zu können. Doch irgendwie scheint es, dass die aufrechten Bürger erst durch die Maßnahmen von Polizei und vor allem FBI so richtig auf die Palme gebracht werden. Das FBI spielt in dieser Staffel dann auch eine wichtige Rolle, denn wen wunderst, gestaltet sich die Zusammenarbeit mehr als Konkurrenzsache und einer im Team spielt ein falsches Spiel. 
Daneben lässt Bosch der Daisy-Clayton-Fall nicht los. Das Mädchen, das vor 10 Jahren ermordet wurde und dessen Tod er für ihre Mutter Elizabeth aufklären möchte. Die gibt Bosch dann auch einen wichtigen Hinweis, der ihn auf eine gute Spur führt. An Boschs Seite steht wieder Jerry Edgar, der ebenfalls ein Päckchen mit sich herumträgt: Jaques Avril, der vermeintliche Mörder seines Vaters. Der hat sich nämlich in L.A. gemütlich niedergelassen und wäscht in großen Stil Drogengelder. Doch Edgar stößt immer wieder an seine Grenzen und jemand hält seine schützende Hand über Avril.
Polizeichef Irving ambitioniert sich weiter; wie angekündigt kandidiert er nun für das Bürgermeisteramt und muss sich mit Stimmen und Image herumschlagen und wird dann auch noch wegen einer alten Sache erpresst, wird Vater und heiratet erneut.
Lieutenant II Grace Billets, muss sich den Intrigen von Captain III Dennis Cooper erwehren und hat mal wieder die Innere im Haus.
Maddie studiert mittlerweile, ist sich aber nicht sicher, ob sie den Juraweg gehen will und wenn, ob sie eine Anwältin wie Honey Chandler werden möchte.

Tja, auch diese sechste Staffel Bosch ist wieder solide Krimiware. Ich mag die Figur Bosch und Titus Welliver macht seine Sache einfach mal gut, was für die gesamte Crew zutrifft. Ob Jamie Hector oder Mimi Rogers, der ich hoch anrechne, dass sie mit Würde und extrem attraktiv altert, arbeitet das Team smooth zusammen, mit Witz und Sticheleien, geht durch dick und dünn und bricht natürlich auch eine Lanze für die Polizei ohne zu verhehlen, dass es Rassismus, Vorurteile und Korruption gibt.
„Bosch“ bleibt seiner sehr ruhigen Art treu und wie das Leben so spielt, gibt es neben Erfolgen und Kampfgeist auch Fehlschläge und Frustration.
Für mich ist „Bosch“ weiterhin eine der besten Krimiserien auf dem Markt und in dieser Staffel erschreckend aktuell.

 

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