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InEdinburgh

Case Histories von Ashley Pharoah, Peter Harness für den BBC One

249237-gWritten by Kate Atkinson (novel), Ashley Pharoah (screenplay), Peter Harness (screenplay)
Directed by Marc Jobst, Dan Zeff
Starring Jason Isaacs, Amanda Abbington, Paul McCole, Kirsty Mitchell, Zawe Ashton, Millie Innes
Composer(s) John Keane
Original language(s) English
No. of series 2 No. of episodes 9
Production Producer(s) Helen Gregory
Location(s) Edinburgh, Scotland, UK
Running time 60 minutes (series 1) 90 minutes (series 2)
Production company(s) Ruby Films Distributor BBC Broadcast
Original channel BBC One, through BBC Scotland
Original run 5 June 2011 – present

 

Jackson Brodie ist nicht nur Ex-Soldat, sondern auch Ex-Bulle. Seine Polizeikarriere fiel seiner Ehrlichkeit zum Opfer – keine Gnade für Polizeikumpel und umgekehrt, Jackson ist nicht mehr erwünscht. Kein leichter Start für seine Karriere als Privatdetektiv, noch dazu, weil Brodie ein Gutmensch ist und ganz gerne mal vergisst seine Rechnungen einzutreiben. Ganz zum Leidwesen seiner Assistentin Deborah.
Was seine Fälle angeht kommen die zu ihm wie die Jungfrau zum Kinde und so ermittelt Brodie in Sachen vor Jahrzehnten verschwundener Schwester bis hin zum üblen Mord und versucht nebenbei die ein oder andere Beziehung zu pflegen, aber vor allem seiner Tochter ein guter Vater zu sein.

„Case Histories“ lief irgendwann mal auf Arte und ich hatte verpasst alle Folgen zu sehen was ich vor einigen Wochen nachholte, weil sie auf ZDFNeo wiederholt wurden und ich gleich alle Folgen aufnahm wie ich dachte, die letzte fehlte dann doch, die hatte ich aber seinerzeit auf Arte gesehen.
Somit ist „mein“ „Case Histories“ nun vollständig und ich finde es echt schade, dass die Serie so unterging, denn sie ist in der Hauptrolle immerhin mit keinem geringeren als Jason Isaacs, der tatsächlich vom Superfiesling bis zum Charmeur alles spielen kann und auch mit einem verrutschten Toupet noch das gewisse Etwas hat.
Die Fälle des Jackson Brodie wirken zunächst immer etwas unspektakulär und unzusammenhängend, haben es aber in sich und sind oft auch nicht unblutig. Brodie selbst bekommt nicht selten was auf die Nase, hat aber auch ein ausgesprochenes Gerechtigkeitsgefühl, was ihn auch mal in für ihn brenzlige Situationen bringt.
Nebenbei ist er ein liebevoller Vater mit einer süßen Tochter, toll gespielt von Millie Innes und treibt seine Sekretärin (Zawe Ashton) und Ex-Kollegin (Amanda Abbington) in den Wahnsinn.
Ich mag die Serie und hätte sie bessere Musik, gäbe es auch gerne 8/10einen Punkt mehr, aber sie ist sie eine gute Werbung für Edinburgh, das ich unbedingt mal besuchen will.

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