DerLetzteTransmutator,AlarmAufRaumstation
AlphaUndEineEnergieperle

Valerian – Die Stadt der tausend Planeten von Luc Besson

Directed by Luc Besson
Produced by Luc Besson, Virginie Besson-Silla
Screenplay by Luc Besson
Based on Valérian and Laureline by Pierre Christin, Jean-Claude Mézières
Starring Dane DeHaan, Cara Delevingne, Clive Owen, Rihanna, Ethan Hawke, Herbie Hancock, Kris Wu, Rutger Hauer
Music by Alexandre Desplat
Cinematography Thierry Arbogast
Edited by Julien Rey
Production company EuropaCorp, Fundamental Films, BNP Paribas Fortis Film Finance, Universum Film, Gulf Film, River Road Entertainment, Belga Films
Distributed by STX Entertainment (US), EuropaCorp (France)
Release date 17 July 2017(Grauman’s Chinese Theatre), 21 July 2017(United States), 26 July 2017 (France)
Running time 137 minutes
Country France
Language English
Budget €197 million, ($177–210 million)
Box office $25.3 million

 

Einst war Alpha eine kleine wachsende Raumstation in der Umlaufbahn der Erde, doch der Kontakt zu den vielen Völkern der Galaxien hat sie so sehr anwachsen lassen, dass sie von der Erde zu den Magellan-Wolken geschickt wurde.
Im 28. Jahrhundert ist Alpha zur Stadt der tausend Planeten angewachsen, in der unzählige Wesen in den unterschiedlichsten Biosphären harmonisch miteinander leben.
Genau von hier aus befehligt Commander Arün Filitt Major Valerian und Sergeant Laureline auf eine Geheimmission.
Die beiden sind Spezialagenten der Regierung der menschlichen Territorien, die mit der Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung im gesamten Universum beauftragt sind. Sie arbeiten von Galaxity aus, der Hauptstadt der Erde und des Terranischen Galaktischen Imperiums und sollen auf dem Planeten Kyrion einen Transmutator, den letzten seiner Art, finden.
Der Auftrag ist schnell erledigt, doch irgendetwas daran ist faul; das ahnt Valerian nach einem sehr lebendigen Traum über eine Planetenkatastrophe, die genau mit dem kleinen Wesen zu tun zu haben scheint, dass sie für den Commander beschaffen sollen.

Es sind mittlerweile über 40 Jahre ins Land gegangen seitdem ich das erste Zack-Heft in der Hand hielt. Die Dinger waren teuer und so kaufte Bruder gebraucht und tauschte beim Zeitungs- und Comicladen nebenan regelmäßig gelesene Exemplare gegen neue. Profiteur war auf jeden Fall seine kleine Schwester, die so mit allem versorgt wurde, was das Herz begehrte, auch wenn sie nicht jedes Comic verstand oder mochte. Zack war größtenteils Jungenkram, wer mochte schon Michel Vaillant? Aber Lucky Luke, Barracuda und Weltraumabenteuer, womit wir bei Raumschiff Enterprise…äh nein, natürlich bei Valerian und Laureline sind. Die Serie lief damals nur unter Valerian und das meiste habe ich vergessen. Als ich dann irgendwann in meinem ersten Star Wars Film saß, war mir vieles vertraut, aber so genau wusste ich nicht mehr woher.
Nun gut, alter Hut. Mittlerweile hat sich Luc Besson am Original vergriffen und ich bin mit einem gewissen misstrauen in den Film gegangen, das muss ich schon zugeben.
Ich mag Dane DeHaan ohne Frage, aber ist er ein Valerian? Und kann ein Supermodel Laureline sein? Kann Besson aus seiner Haut und dieses verrückte Universum zum Leben erwecken?
Hm, ich muss eigentlich alle drei Fragen erst einmal mit nein beantworten.
Weder DeHaan, noch Cara Delevingne werden ihren Figuren gerecht und die Chemie zwischen den beiden geht gegen Null. Und was Besson angeht, er bleibt vor allem sich selbst treu und schrappt haarscharf daran vorbei sich selbst zu plagiieren.
Dass dabei dennoch was ganz ansehbares zustande gekommen ist will ich nicht in Stein meißeln, jedoch trage ich bei dieser Art von Weltraumabenteuern gerne die rosarote Brille und will einfach, dass so ein Film funktioniert.
Vielleicht sollte man „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten “ und seine Protagonisten einfach mal so für sich stehen lassen und vergessen, dass Valerian und Laureline Agenten mit militärischen Rang sind. Besson macht aus den beiden eher ein modernes Funpack, dass irgendwie zum Ziel kommt und sich lustig anzieht; Laureline kann ganz gut austeilen und ist Meisterin der Grimasse und Valerian versucht professionell ohne weibliche Hilfe zurecht zu kommen, was ihm jedoch nur sehr eingeschränkt gelingt.
Commander Arün Filitt hat es da schlechter getroffen. Clive Owen kann seiner Rolle in dieser albernen Uniform nicht wirklich etwas hinzufügen und verblasst zwischen Wanhnsinn und CGI Pearls. Der Film wäre hoffnungslos verloren gewesen, hätte er nicht so unglaublich entzückende Details und Nebenrollen. Ich will unbedingt einen Transmutator und keinesfalls Gast bei den Boulan-Bathor sein. Ethan Hawke hat bewiesen, dass er durchaus auch komödiantisch kann und rettet ein kurzes Stück Film, ein weiteres wird von Rihanna (das ich diese Worte eines Tages mal schreibe…) als Bubble überbrückt, die wirklich total niedlich war.
Ansonsten nehmen wir an einem durchaus aufregenden Weltraumabenteuer teil, dass so Besson ist und demzufolge bunt, laut und mit irren 3D Verfolgungsjagden.
Die Kernstory an sich ist finster und wie nicht schwer zu erraten, steckt eine militärische Verschwörung hinter allem, aber genaueres verrate ich nicht.
Bereut habe ich den Kinobesuch nicht, hätte schlimmer werden können und ich fühlte mich trotz aller Mäkelei gut und kurzweilig unterhalten.

3 thoughts on “DerLetzteTransmutator,AlarmAufRaumstation
AlphaUndEineEnergieperle”

  1. Ich hatte dann doch keine Lust, ihn mir letztens im Kino anzuschauen. Ich glaube, dafür hätte ich in der richtigen Stimmung sein müssen. Cara ist einfach nicht mein Fall und Rihanna dreimal nicht. :)) Ist aber bestimmt ein Film, den man im Kino gesehen haben sollte. Hoffentlich funktioniert er dann auf DVD bzw. großen Fernseher auch, da werde ich definitiv dann mal reinschauen.

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