RassistischeDämonenOderDämonischeRassisten?

Blood Conscious von Timothy Covell

film
Blood Conscious (USA 2021)
regie
Timothy Covell
darsteller
Oghenero Gbaje, DeShawn White, Lenny Thomas, Nick Damici
drehbuch
Timothy Covell
produzentin
Christina Behnke
kontakt
Film Seekers
dauer
81 min
sprachfassung
englische OV

Als Kevin mit seiner Schwester und ihrem Verlobten auf dem Ferienhüttengelände ankommen, ist es schon verdammt ruhig. Zu ruhig. Es sollte ein nettes Familienwochenende werden, aber dann finden sie Eltern und Nachbarn tot auf. Und wäre das nicht schlimm genug, bedroht sie auf einmal ein Typ mit der Waffe im Anschlag und schreit: „Seit ihr Menschen oder Dämonen?“. Er hat alle anderen getötet, weil sie Dämonen waren und so stellt sich für die Drei die Frage: Psychopath oder Redneck auf Lynchtour?


Manchmal ist das schon seltsam, ich komme aus einem Film, der mir gut gefallen hat und alle um mich herum stöhnen. Tja, so war das auch hier. Scheinbar ist der Streifen nicht so gut angekommen, während ich ihn wirklich mochte. Keine Ahnung, aber ich mag solche Stories, bei denen Realität und Mystik verschwimmen. In „Blood Conscious“ sind es drei dunkelhäutige Youngsters, die in das Ferienressourt ihrer Eltern fahren, um dort das Wochenende zu verbringen, aber dort zunächst niemanden, dann aber alle erschossen auffinden. Dann steht auf einmal ein weißer Typ mit Gewehr vor ihnen und faselt etwas von Dämonen und dass er alle töten musste. Klar muss man so jemanden überwältigen und in den Keller sperren. Im Folgenden sind sich die Drei aber nicht wirklich sicher, was da vor sich geht. Vielleicht hat der Typ doch recht und ist kein durchgedrehter Rassist und hat sich Schwager Tony nicht echt stark verändert, seit er aus dem Wald gekommen ist? So geht es hin und her, man streunert durch die Hütten, versucht mit dem Mobilphone eine Verbindung zu bekommen, rennt nachts in den Wald und beginnt sich bei jedem Knacksen im Dunkeln ins Höschen zu machen. Ja, für mich hatte der Streifen was, mit Sicherheit war es auch das Ende, das den Ausschlag gab. Mit 81 Minuten ist der Streifen zudem in einer für heutige Verhältnisse annehmbaren kurzweiligen Länge. Muss ich auch nicht mehr zu sagen, kann man sehen.

 

• Cinestar Kino in der KulturBrauerei • 21.10.2021 •

 

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