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The Night Of The Beast von Mauricio Leiva-Cock

The Night of the Beast
SCHAUSPIELER UND ROLLEN
Daniel Reyes
Esteban Galindo
Edna Paredes
Jairo Vargas
Verónica Mosquera
Yaima Morfa
Omar Marcelo Henao
Martha Inés Correa Higuita
Gustavo Arenas
Miguel González
ORIGINALTITEL
La noche de la bestia
REGIE
Mauricio Leiva-Cock
DREHBUCH
Mauricio Leiva-Cock, Benjamin Figueroa Garcia
PRODUKTION
Mauro Mueller, Juan Diego Villegas, David Figueroa Garcia
Art Direction by
Juan Felipe Kattah
SOUNDTRACK
Andrés Barrios Mier
PRODUKTIONSLAND UND JAHR
Kolumbien/Mexiko 2020
Länge: 73 Minuten 

2008, die beiden Schüler und Freunde Chuki und Vargas leben in Bogota, Kolumbien. Die beiden stehen auf Metal und lieben Iron Maiden. Als bekannt wird, dass die Band endlich das erste Konzert in Kolumbien geben wird ist klar, dass sie zum Konzert müssen und sie ergattern sogar zwei Karten, doch am Konzerttag werden sie überfallen und beraubt und ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt.


„The Night of the Beast“ ist auch wieder so ein Zufallsfund auf Amazon Prime für 99 Cent. Metalfilme springen mich stets an und wenn Iron Maiden seine Mucke für einen Indie- Erstlingsstreifen hergibt, muss man einfach reinsehen, zumal der Film nur 73 Minuten lang ist. Um ehrlich zu sein: viel wird nicht erzählt und wir sehen auch weder Iron Maiden, noch sind direkt irgendwo an der Bühne, nein, „The Night of the Beast“ ist eine liebenswürdige Mischung aus  einem Coming of Age Thema gebündelt mit der Liebe zum Metal. Angesetzt ist die Story 2008, als Iron Maiden ihr erstes Konzert in Kolumbien gibt. Zuvor waren sie nur einmal in Südamerika und angesichts der großen Fangemeinde und Rarität solcher Events da unten ein Megaereignis. Das sehen auch die beiden Teenager Chuki und Vargas so und wollen natürlich zum Konzert. Sie bekommen sogar Karten, doch verlieren sie durch einen Überfall wieder und weil Vargas die Karten nicht versichert, sondern das Geld dafür für sich ausgegeben hat, gerät die Freundschaft ins wanken. Chuki und Vargas sind extrem unterschiedlich und während Chuki brav zur Schule geht und bei seiner streng gläubigen Mutter wohnt, lebt Vargas bei seinem stets betrunkenen Vater und zeichnet sich in Unterricht durch Abwesenheit aus. Mauricio Leiva-Cock gewährt uns einen schon halbdokumentarischen Einblick in das Leben dieser beiden kolumbianischen Kids, aus  einfachen Verhältnissen. Ihr Alltag ist unspektakulär und wie so oft, ist die es die Musik, die alles zusammenhält und die Jungs auf Kurs hält, ob aktiv oder passiv. Wir bekommen etwas von der Metalszene Bogotas zu sehen, lustige Anekdoten der Alt-Metaler und neben Iron Maiden eine Menge ansässigen Metals zu hören. Wirklich gelungen fand ich die Skribbles und Animationen, die am Maiden Artwork angelehnt sind und man merkt, dass die Macher die Musik leben und lieben.
„The Night of the Beast“ ist ein sympathisches Kleinod mit Witz und Herz und für einen Erstfilm absolut anseh- und anhörbar.

 

 

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