DasHelsinkiSyndrom

Bloody Hell von Alister Grierson

REGIE
Alister Grierson
DARSTELLER
Ben O’Toole, Meg Fraser, Caroline Craig, Matthew Sunderland, Travis Jeffery, Jack Finsterer
DREHBUCH
Robert Benjamin
PRODUZENT
Joshua Paul, Brett Thornquest
KONTAKT
Arclight Films
Australien/USA 2020
95 Min
englische OV &
finnische UmeU

Wie zur Hölle ist Rex nur in diese Situation geraten? 
Alles beginnt vor ein paar Jahren, als Rex Mitopfer eines Banküberfall wird. Als routinierter Kriegsveteran gelingt es ihm an eine Waffe zu kommen, nach und nach die Täter niederzustrecken und die Geiseln frei zu bekommen. Leider gibt es einen Kollateralschaden und Rex landet als irrer Killer acht Jahre im Knast.
Nun frei, hat er die Schnauze voll und bereits im Knast beschlossen nach Finnland auszuwandern. Gesagt getan, auch wenn das finnische Paar am Flughafen schon seltsam ist. Alles Einbildung oder nicht? Viel gesehen hat Rex seitdem nicht, denn er wurde direkt vorm Zielflughafen wegfangen und hängt nun hier an der Decke.


Jo, „Bloody Hell“ war ein würdiger Abschluss des diesjährigen Fantasy Filmfests. Die Closing Nights der letzten zwei Jahre hatte ich mir gespart, weil zu uninteressant, aber das hier sah zu gut aus und war es auch.
Protagonist Rex hat eine etwas verschwommene Vergangenheit, die ihn irgendwann als Kriegsveteran outet, besser gesagt seine „Innere Stimme“, die ihm immer zur Seite steht. Vielleicht hat er sich auch deshalb am Tag des Banküberfalls einer Waffe bemächtigt und die Bankräuber aufgemischt. Eigentlich eine Heldentat, wenn keine Geisel dabei umkommt. So heißt es nur Killer und 8 Jahre ab in den Knast. Doch mit seinem unsichtbaren Doppelgänger schafft Rex alles, nur nicht seine Popularität, als er wieder aus dem Bau kommt. So rutscht er in die nächste Katastrophe, nachdem er beschließt nach Finnland auszuwandern und dabei bei einer Familie landet, die man durchaus als „besonders“ titulieren könnte. 
So muss sich der junge Mann erfinderisch zeigen, einen ungemeinen Überlebenssinn hat er auf jeden Fall und sportlich ist er auch. Alle Achtung Ben O’Toole, der hier den Rex spielt. Seine Klimmzüge sind sehr ansehnlich.
Sicher hat jeder schon etliche Hinterwäldlergeschichten gesehen, schräge Familien erlebt oder Pechvogelstories verfolgt, doch „Bloody Hell“ ist ein amüsanter bunter Blumenstrauß aller Komponenten mit allen Klischees, die man sich so ausdenken kann und einem Gooniemonstermonster, aber dafür einen Dank innerer Stimme komplett gefassten und ziemlich überlegtem Opfer.Das bietet so viel komische Momente, bleibt trotzdem aber spannend und ist sehr blutig. Nette CloseUps sorgen für den appetitlichen Splattergenuss und wie gesagt, bleibt auch der Humor nie auf der Strecke. Okay, es gibt auch eine Lovestory, aber was solls, trotzdem ist der Film mit 95 Minuten sehr kurzweilig. Sehempfehlung!



Ein Gedanke zu „DasHelsinkiSyndrom“

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