OnlyOneRoom

Elizabeth Harvest von Sebastian Gutierrez

Directed by Sebastian Gutierrez
Written by Sebastian Gutierrez
Starring Abbey Lee, Dylan Baker, Matthew Beard, Carla Gugino, Ciarán Hinds
Music by Faris Badwan, Rachel Zeffira
Cinematography Cale Finot
Edited by Matt Mayer
Production companies: Automatik, Motion Picture Capital, Voltage Pictures
Distributed by IFC Films, Front Row Filmed Entertainment
Release date,March 10, 2018 (SXSW)
Running time 105 minutes
Country United States
Language English

 

Die Welt soll Elizabeth zu Füßen liegen, nachdem sie frisch verheiratet von ihrem Henry in sein prächtiges Haus gebracht wird. Sie hat alles: schicke teure Kleider, Schmuck, Essen, ein Leben in Luxus und die zwei Angestellten Claire und Oliver behandeln sie mit großem Respekt. Es gibt nur eine Einschränkung: sie darf in alle Zimmer des Hauses bis auf das eine Arbeitszimmer Henrys im Keller.
Als Henry am nächsten Tag überraschend auf Geschäftsreise geht, übermannt Elizabeth die Langeweile und natürlich geht sie in besagten verbotenen Raum.

So viel kann ich verraten „Elizabeth Harvest“ ist ein Film wie eine Wundertüte. Alles beginnt ganz harmlos und man macht sich nicht wirklich Gedanken darüber, dass so ein alter Kerl so ein wunderhübsches sehr junges Ding heiratet. Sie kann es kaum fassen, welcher Luxus ihr da geboten wird und natürlich ist allen klar, dass sie niemals ihr versprechen einhalten kann, das eine verbotene Zimmer zu öffnen. Doch ab hier schlägt der Film haken wie ein Hase und jeder strenge Blick der Hausangestellten Claire erklärt sich und Henrys perfider Plan entblättert sich nach und nach.
Sebastian Gutierrez ist hier eine echte Perle gelungen, in der er natürlich auch Freundin Carla Gugino wieder mit von der Partie ist. Aus dem Thriller-Kammerspiel entwickelt sich eine Science Fiction Story, die genial, aber nicht unblutig ist und dank der sehr naiv wirkenden Elizabeth aka Abby Lee Kershaw, immer wieder überrascht. Die nicht lineare Erzählweise fordert die volle Aufmerksamkeit des Zuschauers, was aber nicht schwer ist, da der Film optisch sehr ansprechend ist. Das ist vor allem Kameramann Cale Finots zu verdanken, der die ausgeklügelten Szenenbilder perfekt ins Bild setzt.
Viel mehr mag ich dazu auch nicht sagen, denn zu viele Details sollte man hier nicht kennen.
Neben Abby Lee, Carla Gugino sehen wir übrigens noch Ciaran Hinds als Dr. Henry und Ehemann Elizabeths.
Ein SF-Film genau nach meinem Geschmack mit einem Haus (das eigentlich mehrere war), dass ich so auch nehmen würde.

2 thoughts on “OnlyOneRoom”

    1. Im Grunde „geht“ natürlich jeder Film auf dem kleinen Bildschirm, trotzdem lohnt sich hier die große Leinwand, einfach, weil er richtig schön gemacht ist. Aber ich weiß nicht, ob er überhaupt ins Kino kommt. 🙂

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