InnereienFürDieReichen

Paradox Hongkong 2018 von Wilson Yip

Traditional 殺破狼・貪狼, Simplified 杀破狼・贪狼, Mandarin Shā Pò Láng・Tān Láng, Cantonese Saat3 Po3 Long4・Taam1 Long4
Directed by Wilson Yip
Produced by Cheang Pou-soi, Paco Wong, Ren Yue, Stanley Tong, Yang Guang
Screenplay by Jill Leung, Nick Cheuk
Starring Louis Koo, Gordon Lam, Wu Yue, Chris Collins, Tony Jaa
Music by Chan Kwong-wing, Ken Chan
Cinematography Kenneth Tse
Edited by Wong Hoi
Production company: Sun Entertainment Film Group. Bona Film Group, Alibaba Pictures, Sunny Side Up (Never) Limited, Sil-Metropole Organisation, Wish Films,  Flagship Entertainment, Shanghai PMF Media, YL Entertainment and Sports (YLES), Rock Partner Film, Huoerguosi Bona Media, Aether Film Production
Distributed by Bravos Pictures
Release date 15 August 2017 (HKIFF Cine Fan), 17 August 2017 (China), 25 August 2017 (Hong Kong)
Running time 98 minutes
Country Hong Kong, China
Language Cantonese, English, Thai
Budget US$14.5 million[1]
Box office US$80.8 million

 

Lee Chung-chi ist Polizeioffizier in Hong Kong und ist vor allem alleinerziehender Vater. Chung-chi ist verwitwet und gibt sein Bestes, doch Tochter Wing-chi entfernt sich immer mehr von ihm und an ihrem 16. Geburtstagstag stellt sie Chung-chi ihren Freund vor. Und es kommt dicke, denn der Herzbube ist nicht nur viel älter, sondern Wing-chi ist auch noch schwanger.
Kurzentschlossen lässt Chung-chi den jungen Mann wegen Verführung Minderjähriger verhaften und Wing-chi verkrümelt sich zu einer Cousine nach Thailand. 
Und das Glück bleibt den beiden weiterhin nicht hold, denn Wing-chi wird in Thailand entführt. So macht sich Lee Chung-chi dorthin auf, seine Tochter zu finden.

Ich will mal sagen „Paradox“ ist ein klassischer Hong Kong-Polizeifilm, der in Thailand spielt.
In diesem Fall sucht ein Polizistenvater aus Hong-Kong seine in Thailand verschwundene Tochter. Dabei spielt sein persönliches Familiendrama natürlich mit rein, denn Lee Chung-chi hat den Freund seiner minderjährigen Tochter verhaften lassen und zwingt sie zur Abtreibung. Das völlig aus der Bahn geworfene und vom Vater enttäuschte Mädchen versucht bei einer Freundin in Thailand durchzuatmen, doch dann wird sie entführt.
Das lässt ein Vater, der Polizist ist natürlich nicht auf sich sitzen, er muss aber feststellen, dass man in Thailand nur wenigen Kollegen trauen kann und noch weniger Menschen bereit sind zu reden. Er beginnt zu ermitteln, hat dank vieler Zufälle die richtige Fährte, stößt aber sehr bald an seine Grenzen. Wenigstens stehen Lee Chung-chi zwei Männer der Thailändischen Polizei zur Seite, die aufrecht versuchen dem Mann zu helfen, aber auch wissen wie schwer es ist, durch den Korruptionssumpf durchzukommen und verschwundene Frauen zu finden. Man beginnt böses zu ahnen.
Brillant choreografierte Actionsequenzen, die die Gesetze der Physik außer Kraft setzen und die immer wieder zu spontanem Zwischenapplaus führten, glückliche Zufälle, sentimentale Rückblicke, Gesang, böse Organhändler, Charakter, die man sofort ins Herz schließt (auch wenn der Mainpart etwas geliftet aussah) und ein ziemlich typisches „asiatisches Happy End“ machen „Paradox“ von Ip-Man Regisseur Wilson Yip zu einem sehr sehenswerten Film, der mir richtig Spaß gemacht hat.
Ich komme noch immer nicht über einige der spektakulären Kämpfe hinweg und muss gestehen, dass meine Beine versucht haben mitzufliegen. Ich liebe dieses Kampf-Theater so sehr!

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