FantasyFilmfest2018

6. Tag

Warum auch immer ist der heutige Tag ein relativ kurzer, denn der erste Film fing erst um 15.00 Uhr an, was zur Folge hatte, dass insgesamt statt 5 nur 4 Filme liefen, von denen ich drei gesehen habe.

Dementia: Part II USA 2018 von Matt Mercer, Mike Testin

Ein Film, von dem es nie einen ersten Teil gab und hoffentlich auch nie einen dritten geben wird. Mercer und Testin quälen die Zuschauer mit schlechten Darstellern, einer unausgegorenen Story und viel klebrigen Schleim. Das macht auch über nur 66 Minuten einfach keinen Spaß, selbst wenn es in Schwarz-weiß ist.
Als Vorfilm gab es Frenchies aus Taiwan/USA 2017 von Kuan-Fu FT Lin und der war noch schlechter, aber mit Menschhunden oder Hundmenschen. Wer weiß das schon so genau.

Murder Me Monster Argentinien/Frankreich/Chile 2018 von Alejandro Fadel

Ein paar Frauenleichen mit abgetrennten Köpfen, eine davon die Geliebte des Dorfpolizisten, der ihren Ehemann beschuldigt. Der erzählt, ein Monster ginge um und das tut es auch.
Für mich ein Film des Grauens und die zweite Gurke des heutigen Tages. Lief zwar in Cannes und wurde von Arte produziert, war mir aber zu unappetitlich und zu verklausuliert. Es gab aber Zuschauer, die ihn nicht nur mehrmals gesehen haben, sondern auch richtig gut fanden. Na ja.

Au Poste! Frankreich 2018 von Quentin Dupieux

Dupieux mal ganz gesittet mit einer Mischung aus Boulevardtheater und einer Hommage an den unvergleichlichen „Das Verhör“ von Claude Miller. Natürlich mit einigen aberwitzigen Dupieux-Haken sehr unterhaltsam und gut gespielt. Hat mir den Abend gerettet!

Leider gab es auch hier einen Kurzfilm davor:
Space Trash Bag  Spanien 2017 von José Casas, der sich offenbar an Tarantino/Rodriguez‘ Grindhousetrailer anlehnt, aber über 7 Minuten einfach mal over the Top war. Die Idee sah erst gut aus, nervte aber sehr schnell.

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