FantasyFilmfest2018

1. Tag

Eröffnungstag mit großen Erwartungen und den üblichen Verdächtigen, aber auch schmerzlich Fehlenden MitseherInnen.

Mandy USA 2018 von Panos Cosmatos

Muss man schon wegen des Namens des Regisseurs sehen und sah sich an wie ein Siebziger oder frühe Achtziger Fantasystreifen als Comic oder ein Wandbild mit Panther aus Neonsamt auf Schwarz. Nic hatte seine Auftritte und auch viele Momente, die Riseborough mag ich einfach, auch wenn ihr die Perücke nicht stand und Linus Roache kann doch, wenn er will (und er wollte).
Hat mir gefallen. Wirklich.

Mega Time Squad NZ 2018 von Tim van Dammen

Typischer Eröffnungstag Zweitfilm, wobei nicht so schmerzlich schlecht wie „Sushi Girl“ und längst nicht so gut wie „The Mermaid“ war. Eben ganz und gar neuseeländischer Humor auf preiswert produziert. Hat man nix verpasst.

2. Tag

Heute standen vier Filme auf dem Plan ohne den ersten, der wohl ganz und gar nicht gut war mit sehr schlechter warmer Luft im Cinestar, aber auch Ansagen, weil beim deutschen Beitrag auch ein Gast da war.

The Cleaning Lady USA 2018 von Jon Knautz

Tja Probleme über Probleme. Die eine hat die mit Männern, aktuell einem verheirateten, von dem sie sich trennen will, die andere mit der Vergangenheit und auch mit der Gegenwart, nicht nur wegen ihres Aussehens. Es kommt wie es kommt, die Gütige kommt der Bemitleidenswerten entgegen und erlebt ihr blaues Wunder oder rotes wie man es auch nimmt.
So mittelprächtig, hätte auch schneller mit besserer Musik sein dürfen.

Luz D 2018 von Tilman Singer

Ach Kinder und wieder ein deutscher Genreversuch. Diesmal einer, der sich lose inhaltlich an „The Hidden“ orientiert, aber aussieht wie ein Polizeiruf 110 auf nem 8K-Fernseher – die Grobkörnigkeit hat einem fast schon die Netzhaut zerrissen, die Darsteller das Hirn.
Der filmische Genuss war also nicht vorhanden, der akustische auch nicht, die Story, hach, na ja vielleicht für einen Kurzfilm, aber für die lange Version ist Singer noch nicht bereit. Scheinbar war ich die einzige, die sich traute beim Interview vor die Tür zu gehen, andere leideten, einer nicht, der fands gut (Namen nenne ich hier nicht), aber der hat den Film auch nicht verstanden und brauchte eine Erklärung vom Regisseur, der wiederum auch erwähnte, dass man Ton und Bild zusammenbringen muss. Ja okay, guter Ansatz.

An Evening With Beverly Luff Linn USA 2018 von Jim Hosking

Die gleichen Leute wie beim „The Greasy Strangler“, vor dem ich mich wegen Ekelvorankündigungen im letzten Jahr gedrückt hatte. Nun dieser zweite und ich gleich Panik, weil Frederike meinte, man wüsste bei Hosking ja, was auf einen zukommt.
Aber alles gut, auch dank der wunderbaren Aubrey Plaza (die mich immer an die junge Joanne Whalley erinnert) entpuppte sich das Ganze zwar als sehr schräge und nicht jedem Geschmack und Humor zuträgliche Komödie, aber mir hat es so richtig gut gefallen. Die Tanzszene am Schluss hat noch mal so richtig reingehauen und ja hier war die Musik mal gut.
Und wer Emil Hirsch mal als Jack Black-Double sehen will, ist in diesem Film goldrichtig. Ich wusste auch nicht, dass der Typ so winzig ist.

In Darkness USA/GB 2018 von Anthony Byrne

Routinierter Thriller um eine blinde Frau, deren Nachbarin hops geht und sie Zeugin ist und mehr, weil sie eine Vergangenheit hat. Mit Natalie Dormer, die hier auch mit geschrieben hat und mitproduziert und wie immer toll aussieht, auch wenn mir Emily Ratajkowski vom Typ mehr liegt.
Egal. Kaum Überraschungen, vorhersehbare Wendungen und dennoch unterhaltsame Krimiware.

 

 

2 thoughts on “FantasyFilmfest2018”

  1. Na bis auf den Deutschen läufts doch. 🙂 Die beiden amerikanischen Filme, die Du zuletzt genannt hast, klingen für mich ganz spannend. Auch wenn ich mit der glubschäugigen Aubrey Plaza immer noch nicht ganz warm geworden bin. Mein Kommentar zu Deinem ersten FFF-Beitrag scheint nicht durchgegangen zu sein, wie viele Film stehen denn dieses Jahr – im Vergleich zu den anderen Jahren – auf dem Plan? Viel Spass weiterhin. 🙂

    1. Danke, insgesamt sind s glaube ich weniger Filme, weil der Dienstag wegen der Wiederholungsfilme im Zoo- Palast ein Totalausfall ist. Für mich habe ich ca 38 Filme angemarkert, ein Film ist aber schon raus (SOLIS) weil ich keine lange Pause will. Ich denke, ich werde auch nicht alle sehen, aber ich habe erstmal nur die für mich uninteressantesten rausgenommen.
      Glubschäugig? :)) Ja gut, der ganze Cast war ja sehr schräg, da fiel das nicht so auf.

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