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Flatliners von Niels Arden Oplev

Directed by Niels Arden Oplev
Produced by Laurence Mark, Michael Douglas, Peter Safran
Written by Ben Ripley
Based on Flatliners by Peter Filardi
Starring: Ellen Page, Diego Luna, Nina Dobrev, James Norton, Kiersey Clemons, Kiefer Sutherland
Music by Nathan Barr
Cinematography Eric Kress
Edited by Tom Elkins
Production company : Columbia Pictures, Cross Creek Pictures, Further Films, Laurence Mark Productions
Distributed by Sony Pictures
Release date September 29, 2017(United States)
Running time 110 minutes
Country United States
Language English
Budget $19 million
Box office $33.6 million

 

Courtney trägt eine schwere Last mit sich, denn vor acht Jahren verursachte sie einen Autounfall, bei dem ihre Schwester starb. Heute ist sie angehende Ärztin und sie betreibt eine Studie über Nahtoderfahrungen, denn sie ist fest der Meinung, dass das Gehirn mit dem Herzstillstand nicht sofort stirbt und sie verfolgt dabei eine ganz unorthodoxe Methode herauszufinden, was passiert, wenn man stirbt, in dem sie stirbt.

Bei manchen Filmen hat man es im Gefühl, dass sie nichts werden können und ohne das topbesetzte Original zu verehren, hatte ich so eine Ahnung…
Nun lief Flatliners 2017 in der letzten UCI Sneak und richtig, außer Hochglanzwuhu ist nichts gewesen.
Aus den vier Medizinstudentenkumpels mit Frau wurde eine politisch korrekt gemischte Gruppe mit drei Frauen (kaukasisch, schwarz und exotisch) und zwei Männern (kaukasisch und südamerikanisch), wobei die Damen hier das Sagen hatten oder besser gesagt die Initiative ergriffen. Hauptdarstellerin Ellen Page durfte dabei die Medizinstudentin und Initiatorin der Experimente, Courtney, spielen, die selbstredend traumatisiert in die Sache ging und wie die anderen für eine Studentin behaglich geräumig wohnte. Neben Luxusschlitten und übergroßen Wohnungen lebt der Medizinstudent heute wahlweise auch auf einer Segeljacht, aber was solls, sie sind ja für eine gute Sache unterwegs. Tagsüber wird in 36 Stunden-Schichten geschubbert, danach mindestens 6 Stunden gelernt, 3 Stunden gefeiert und dann nahtlos in die Prüfung oder an den Patienten gegangen. Dazwischen ist noch Zeit genug das Krankenhaus nach unbelebten aber technisch gut ausgestatteten Ecken abzusuchen, einen scheinbar ganz unkomplizierten Versuchsaufbau mit CT zusammenzustellen, unentdeckt natürlich und ebenso unauffällig per Lastenaufzug in eben jenen Keller zu fahren und dort herumzuspielen.
Nicht nur dass der Medizinstudent im Film stets einen Tag von mehr als 24 Stunden zur Verfügung hat, kann er dank übermenschlicher Fähigkeiten nach einem mehr als Vollzeitjob und Null Schlaf richtig gut lernen und feiern. Das Experimentieren geht aufs Haus, was bin ich nur für eine müde Eselin, dass ich das nie gebacken bekommen habe und bis heute keinen Mini fahre.
Man man. Die Story dazwischen kennen wir, die den alten Film gesehen haben: die Studenten sterben nacheinander und werden mit den Geistern ihrer Vergangenheit konfrontiert. Im Unterschied zum Original kann Courtney auf einmal altes Wissen abfragen und erinnert sich an so ziemlich jedes Detail einmal gelerntes. Das wollen die anderen dann auch und schwupps geht es nicht mehr um das nach dem Tod, sondern was wir da rausholen können, danach wird wie gesagt abgefeiert und gut, auch etwas bereut. Nichtsdestotrotz ist der Film nicht der Burner, auch wenn Kiefer Sutherland hier den Oberarzt gibt, wohlgemerkt mit ganz schlechten Toupet und ohne der Handlung eine gewissen Wichtigkeit zu geben. Und ich spreche nicht darüber, dass die fünf nicht eine Wiederbelebung ordentlich hinbekommen und trotzdem immer wieder in den Tod gehen.
Na ja und die Eselsbrücke für die Namen der Hirnnerven habe ich auch vergessen.
Insgesamt kein Muss auch kein vielleicht mal auf Netflix. Kann man sich getrost sparen, ist aber auch nix worüber ich mich wirklich ärgere. 0815 eben.

 

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