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ZDF: „Wilsberg – Die fünfte Gewalt“ und „Professor T – Die Rückkehr“

Im Grunde mag ich „Wilsberg“ und es passiert sehr selten, dass ich eine Folge gar nicht mag, denn meist reißen gerade die Nebendarsteller Overbeck und Ekki alles raus. So auch heute.
Während die Geschichte über Korruption und journalistisches Überengagement mit Mord zur Folge, nicht wirklich spannend war, konnten die beiden ne Menge gut machen. Ekki hat seinen Job gekündigt und Overbeck hat versucht „undercover“ zu arbeiten, was will man mehr? Insgesamt aber eher Durchschnitt. (6/10)
Mehr zufällig ließen wir den Fernseher laufen und gerieten fließend in „Professor T“. Die Trailer haben mir überhaupt nicht zugesagt und was die Produzenten da geritten hat die belgische Serie einzudeutschen – keine Ahnung. Professor T ist eine fantasielose Mischung aus „Monk“ und „Sherlock“, deren Namensgeber in der deutschen Version von Matthias Matschke verkörpert wird. Dabei ist das gesamte Setting überzogen, von den Youngsterdödel-Polizeiermittlern Deckert und Winter bis hin zum Hauptkommissar, der eher nach Penner im Anzug aussieht, hatte die erste Folge einige Lacher, bleibt insgesamt aber da wo ich es erwartet hatte: im unteren Bereich, ganz ZDF eben. Warum man sich bei einer mäßigen Serie nicht damit begnügt hat das Original zu zeigen, verstehe ich nicht. Wäre sicherlich günstiger gewesen.
Wenigstens war diesmal die Maske gut. Ist ja in deutschen Produktionen auch selten. (4/10)

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