DasGeheimnisdesLastersOder
EineNiereFürDieLiebste

Collide von Eran Creevy

collideDirected by Eran Creevy
Produced by Joel Silver, Ben Pugh, Brian Kavanaugh-Jones, Rory Aitken, Daniel Hetzer
Screenplay by F. Scott Frazier, Eran Creevy
Story by F. Scott Frazier
Starring Nicholas Hoult, Felicity Jones, Marwan Kenzari, Ben Kingsley, Anthony Hopkins
Music by Ilan Eshkeri
Cinematography Ed Wild
Edited by Chris Gill
Production company  IM Global, Sycamore Entertainment, DMG Entertainment, Silver Pictures, 42, Automatik, Autobahn Film GmbH
Distributed by Open Road Films
Release dates
July 28, 2016 (Germany) , August 19, 2016 (United States)
Country United States, UK, Germany
Language English

 

Casey ist jung, nicht auf den Kopf gefallen und auf der Flucht; also irgendwie, denn in den USA hat er als Autodieb keinen guten Stand bei den Behörden. So ist es zu erklären, dass er seine zwei Sachen gepackt hat und durch Europa tourt. Letztendlich ist er in Köln gestrandet und arbeitet für den irren Geran, Großdealer, dessen Liebe zu Frauen und Pferden nur von seiner Spleenigkeit und der Sucht nach Anerkennung übertroffen wird.
Doch als Casey Juliette kennenlernt verändert sich für ihn alles und er versucht sich in ehrlicher Arbeit.
Casey würde alles für seine große Liebe tun und als er erfährt, dass sie eine Nierentransplantation benötigt, wendet er sich erneut an Geran und der hat passenderweise gerade eine Rechnung mit seinem Nicht-Partner Hagen Kahl offen.
Casey soll einen Drogenlaster vom perfekt organisierten Kahl-Unternehmen stehlen. Keine einfach Sache und natürlich geht alles irgendwie schief.

Hm, ein Actionfilm in Deutschland mit spektakulärer Autobahnverfolgung und zahllosen Crashs und es ist nicht Alarm für Cobra 11?
Richtig.
Diese UK-USA-D- Koproduktion ist in vielen Punkten eine interessante Mischung. Angefangen bei Nicholas Hoult aka Casey als „Actionheld“ (konnte ich Nicolas Cage am Anfang auch nicht abnehmen), über Ben Kingsley als türkischer völlig durchgedrehter Dealer und Puppenverwalter mit Plüschmantel und modischer Brille, Anthony Hopkins in hellblauem Zwirn oder Zurzeitdurchstarterin Felicity Jones mit weißblondem Toupet, lässt sich das Cast durchaus sehen, auch wenn uns deutsche Beteiligung, wie Aleksandar Jovanovic als völlbärtiger Hipstergangster nicht erspart bleibt.
Die Story an sich ist eine Melange aus: „für die Liebe mache ich alles“ und Autoactionheist, wobei der Schmusepart weitgehend erträglich ist.
Im Fokus steht natürlich der Überfall auf einen Drogenkurierlaster mit all seinen daraus resultierenden Autoentführungen und Crashs, die wirklich nett anzuschauen sind und uns auch mal auf die imaginäre Gaspedale treten lässt.
Unser Protagonist Casey braucht Geld, viel Geld und das erhofft er sich bei seinem Ex-Boss Geran verdienen zu können, der unter anderem in Drogen macht. Der hat auch direkt was für ihn, wurde er doch jüngst von seinem „Partner“ und Zulieferer Hagen Kahl schwer gedemütigt. Der Plan: Casey soll einen der schwergesicherten Drogenlaster Kahls stehlen und zu Geran bringen. Gesagt getan, also fast, denn Kahls Leute bemerken noch rechtzeitig was läuft und intervenieren, also glauben sie und wir. Es folgt was folgen muss, Casey wird gefangen genommen, verprügelt, Hannibal hat seinen Auftritt, Casey flüchtet, vorzugsweise mit schicken, sehr schicken Wagen, die alle kaputt gehen, natürlich wird Freundin nicht aus dem Spiel gelassen, Kingsley hat denkwürdige Auftritte und Casey kommt zu viel Geld ohne aber über den Berg zu sein.
Irgendwann sind wir wieder im Schmusemodus, aber so muss das wohl sein.
Felicity Jones ist putzig, für meinen Geschmack in diesem Jahr etwas überpräsent, aber ich gönns ihr; warum man „flippige“ Mädchen immer mit dem gleichen weißblonden Bob ausstattet, weiß der Himmel, das Nicholas Hoult für mich zum blauäugigen Actionstar onion_msn_emot-7-253A10wird, hat mir Freundin mit ihren John-Boy-Vergleich versaut, aber ansonsten war es für eine Sneak wirklich nette Unterhaltung.
Normalerweise würde ich hier gute 6 Punkte vergeben, aber ich liebe Kingsley und seine Rolle hier zu sehr, außerdem passte die Mucke und darum heute mit Bonuspunkt.

7 thoughts on “DasGeheimnisdesLastersOder
EineNiereFürDieLiebste”

    1. Na ja, wenn Du meinst. Für mich nicht und mit erträglich fand ich nur, dass ich nicht vor Langeweile auf dem Kinositz geruckelt habe. Mit ohne oder viel weniger, hätte mir der Film besser gefallen, aber die Liebesgeschichte war ja zentrales Thema. So ist es mit Sneaks eben, man weiß nie was kommt und wenn es keine deutsche Komödie ist, bleibe ich in der Regel auch sitzen 😀

      1. Tja.
        „Die Liebe ist ein rebellischer Vogel.“..;-)

        Mit ein paar Ausnahmen finde ich deutsche
        Komödien (auch) doof.
        Eine der Ausnahmen ist z.B.:
        „Nach Fünf im Urwald“. ’95)
        Gucke ich immer wieder gerne. Originelle
        Parts (z.B. der Rettichdildo im Kühlschrank. ;-D

        Gruß aus der Chaosstube!

        1. Ja ja :))
          Nee den mag ich auch nicht.
          An deutschen Sachen kann ich wirklich nur die ganz alten Sachen ansehen, aus den Dreißigern und Vierzigern und eventuell noch Fünfzigern.

  1. Von dem Film habe ich noch nie gehört. Hört sich auch irgendwie sehr seltsam an und dann noch eine deutsche Beteiligung…mmh „Mad Max: Fury Road“ hat aus dem nicht-so-coolen Hoult wirklich einen coolen Jungen gemacht – seither würde ich ihm auch den Actionstar abnehmen 🙂

    1. Ich vorher auch nicht und ja, es ist schon komisch, wenn so ein Streifen in Deutschland spielt, aber insgesamt ist er okay und Hoult ist glaubwürdig in seiner Rolle.
      Deutsche Beteiligungen an US-Produktionen gibt es mittlerweile doch sehr viele – eine deutsche Cameo und die deutsche Filmförderung lässt die Dollars fließen :)) Das würde ich auch mitnehmen.

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