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Strangerland von Kim Farrant

strangerlandDirected by Kim Farrant
Produced by Macdara Kelleher, Naomi Wenck
Written by Michael Kinirons, Fiona Seres
Starring Nicole Kidman, Joseph Fiennes, Hugo Weaving
Music by Keefus Ciancia
Cinematography P.J. Dillon
Edited by Veronika Jenet
Production company  Worldview Entertainment, Dragonfly Pictures, Fastnet Films
Distributed by Alchemy
Release dates 23 January 2015 (Sundance Film Festival)
Country Australia, Ireland
Language English
Budget 10,000,000

 

Catherine und Matthew Parker sind mit ihren Kindern Tom und Lily von Canberra  ins australische Outback nach Nathgari gezogen. Ein schwerer Schritt für alle vier, doch die Beziehung von Lily zu einem Lehrer lies die Eltern diese Entscheidung treffen.
Aber auch sonst sind Catherine und Matthew kein glückliches Paar und die 15jährige Lily kompensiert ihr Unglück mit wahllosem Sex, was wiederum zu Spannungen führt.
Ein Teufelskreis aus Verzweiflung und Unglück.
Als Matthew eines nachts Tom und Lily dabei beobachtet wie sie über den Zaun klettern und Richtung Wüste laufen tut er jedoch nichts und die beiden bleiben Verschwunden.
Catherine gibt nicht auf und beginnt mit Polizist David Rae und Helfern alles auf den Kopf zu stellen und entdeckt dabei Lilys Tagebuch.

Australische Dramen haben so ihre ganz eigene Dynamik und Stimmungen, „Strangerland“ macht da keine Ausnahme.
Das Outback mit seinem speziellen Licht, eine traurige Geschichte, Kidman und Weaver und fertig ist das Drama. „Strangerland“ erzählt dabei keine ungewöhnliche Geschichte: Eine Familie verkriecht sich ins Outback, nachdem ihre Teenagertochter ein Verhältnis mit einem ihrer Lehrer hatte. Sie wollen alles vergessen, doch ist die Familie bereits unreparierbar kaputt. Die Beziehung der Eltern ist futsch, die zu den Kindern gestört und die leiden unter all dem und gehen damit auf ihre sehr besondere Art um. Der Sohn kann nicht mehr schlafen und rennt Nacht für Nacht in die Wüste und die Tochter vögelt mit jedem Typen, den sie erwischt.
Und eines Tages gehen sie nachts hinaus und sind verschwunden, während der halbe Ort nach ihnen sucht.
Ziemlich unspektakulär also, wären da nicht die wirklich guten Leistungen Nicole Kidmans und Hugo Weavers, die ganz natürlich zwei glaubhafte Charakter gespielt haben. Die onion_msn_emot-7-253A10beiden sind es einfach Wert gesehen zu werden, was im starken Kontrast zum fehlbesetzten Joseph Fiennes stand. Der Mann ist so talentfrei und hölzern und sieht dazu in diesem Film wie aufgeblasen aus. Das ging gar nicht und darum ziehe ich hier auch Punkte ab.
Ansonsten bleibt ein gutes Drama, von dem ich nicht bereue es gesehen zu haben.

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