DerPerfekteSongUndPolizistenAuf
Abwegen

Wrong Cops von Quentin Dupieux

posterIn diesem Los Angeles ticken die Uhren anders: befreit von Kriminalität (unter Zivilisten) vertreiben sich Polizisten die Zeit mit Musik, Drogenverkauf, und dem Schikanieren von unschuldigen Mitbürgern.
Während Rough versucht den perfekten Song zu schreiben, vertickt Duke Drogen in Ratten und drangsaliert Jugendliche. Doch Duke passiert ein Malheur und er erschießt versehentlich den Nachbarn seiner Mutter. Da er im Augenblick etwas Wichtigeres zu tun hat, dreht er die vermeintliche Leiche seinem Kumpel Sunshine an, der ohnehin noch Schulden bei ihm hat, um die Sache zu Ende zu bringen. Sunshine findet aber beim Graben im Garten einen Beutel Geld und braucht Dukes Untoten nicht mehr, so landet der Sterbende bei Rough und hilft ihm seinen Song zu verbessern. Doch dann gehen Duke die Ratten aus und ein Schwulenmagazin mit Bildern von Sunshine macht die Runde.

„Wrong Cops“ wurde in sieben Teilen gedreht, von denen jeder für sich stehen soll. Auf dem Fantasy Filmfest lief nun der gesamte Film und ich kann nicht sagen, dass ich den Film so episodenhaft fand, auch wenn er etwas gestückelt rüberkam.
Was zum großartigen Vorgänger „Wrong“ auffällt ist vor allem der für meinen Geschmack künstlerische Rückschritt. Die Kameraarbeit ist grauenhaft verwackelt und unscharf und es macht in weiten Teilen keinen Spaß dem Treiben zuzuschauen. Nichtsdestotrotz hat Dupieux wieder richtig gute Einfälle und peppt sein Werk mit seiner extrem guten Musik auf. Das rettet für mich den Film auch, der sich zu kindhumorig und jenseits des guten Geschmacks präsentiert und insgesamt, sagen wir, sperrig ist.cute_msn_onions-6-253A101
Mich hat Dupieux hiermit enttäuscht, dennoch sollte man sein Glück damit versuchen.

Wrong Cops Directed by Quentin Dupieux Produced by Gregory Bernard Diane Jassem Josef Lieck Written by Quentin Dupieux Starring Mark Burnham Éric Judor Marilyn Manson Music by Quentin Dupieux Edited by Quentin Dupieux Production company Realitism Films Release dates January 20, 2013 (Sundance Film Festival) Running time 94 minutes Country United States Language English

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