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Mädelsabend – Walk of Shame von Steven Brill

Walk_of_Shame_posterMeghan Miles arbeitet erfolgreich beim einem lokalen Sender als Nachrichtensprecherin und träumt von einem Aufstieg als Anchorwoman beim News Channel und die Chancen stehen gut, denn Meghan lebt skandalfrei, ist verlobt und liest ihre Texte tadellos vom Teleprompter. 
Dann kommt die Gelegenheit und ein Vorstellungsgespräch, das wirklich gut läuft und schon steht sie ganz oben auf der Liste. 
Das muss natürlich gefeiert werden, auch wenn sie ihr Freund eben verlassen, die halbe Wohnung leergeräumt und den Hund mitgenommen hat, finden Meghans Freundinnen Rose und Denise und stecken sie kurzentschlossen in Denise knallgelben Nuttenfummel von Marc Jacobs und zerren sie in die nächste Bar.
Etliche Drinks zu viel steht Meghan auf einmal draußen am Hintereingang und wird von Barkeeper Gordon abgeschleppt. Die Nacht hat es in sich, doch Meghan versucht sich verkatert vom Hof zu machen, denn sie hat am nächsten Morgen eine Demosendung für die neuen Arbeitgeber, doch das Handy ist weg, die Geldbörse liegt im Wagen und der wurde gerade abgeschleppt. Meghan hat keine Ahnung wo sie ist und versucht zu Fuß ihr Auto zurückzuholen und verfranzt sich dabei in den schlimmsten Vierteln, landet in einem Crackhaus und wird für eine Professionelle gehalten, die auf der polizeilichen Fahndungsliste landet.

„Mädelsabend“ ist mal wieder ein klassischer Sneakpreview Film, auf den ich zugegebenermaßen gefreut hatte und im Vergleich zur Vorwoche ein deutlicher Qualitätsanstieg. Warum dieser Film aber so viel schlechtere Kritiken als „About Last Night“, zu dem ich ja auch noch was schreiben muss, hatte ist mir schleierhaft.
Gut „Walk of Shame“ könnte einem Vergleich mit Filmen wie „Kopfüber in die Nacht“ nicht so ohne weiteres standhalten, aber so schlecht ist er nicht.
Ich liebe Elisabeth Banks und sie hat durchaus komödiantisches Talent. In „Mädelsabend“ spielt sie eine grundsolide Dreißigerin, deren größter Wunsch Anchorwoman einer großen Nachrichtensendung bei einem renommierten Sender zu werden kurz vor der Erfüllung steht. Eingehüllt in nicht ihrem Fummel zieht sie mit ihren Freundinnen los und gibt sich die Kante, um dann mit dem Barkeeper bei ihm im Bett zu landen. Dann geht alles schief. Sie will sich dezent nach Hause absetzen, weil ihr ein wichtiger Sendetermin bevorsteht und ihr Auto wurde abgeschleppt. Ohne Geld und Handy sieht sie sich genötigt den Weg zu Fuß anzutreten und gerät von einer prikären Situation in die nächste.
Das ist mal mehr mal weniger spaßig, insgesamt aber schon gut ansehbar, auch wenn sie am Ende der Nacht noch verdammt gut geschminkt ist und Freundin Rose ihren „Iggy Pop“ von der Polizei abholen lässt.
„Mädelsabend“ hat mich wirklich tausend mal besser und intelligenter Unterhalten als so manche andere US-Komödie der letzten Jahre und vor allem der letzten Monate, aber dazu bald mehr.6209640_66d13b07da_s
Wer auf die Banks und Amikomödien steht, kann hier durchaus seinen Spaß haben.

Walk of Shame Directed by Steven Brill Written by Steven Brill Starring Elizabeth Banks James Marsden Gillian Jacobs Sarah Wright Ethan Suplee Oliver Hudson
Willie Garson Music by John Debney Cinematography Jonathan Brown Edited by Patrick J. Don Vito Production company Lakeshore Entertainment Sidney Kimmel Entertainment Distributed by Focus Features Focus World Release date(s)  May 2, 2014 (US) Running time 95 minutes Country United States
Language English Budget $15 million Box office $59,209

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