DasCharlesExperiment

The Apparition von Todd Lincoln

The-ApparitionInhalt:
1973 fanden sich sechs Menschen für ein parapsychologisches Experiment zusammen, während dessen sie durch gleichzeitige Fixierung auf das Abbild eines bestimmten verstorbenen Menschen, dessen Geist in diese Welt zurückzuriefen. Der Test war erfolgreich und ging als das Charles Experiment in die Bücher ein.
Vor einigen Jahren versuchten sich vier Collegestudenten an der gleichen Studie, nur verwendeten sie diesmal moderne Technologie, die die Gedanken der Studenten um das 400-fache des ursprünglichen Versuchs verstärkte. Das Experiment geriet außer Kontrolle und eine Studentin verschwand spurlos.
Jetztzeit: Kelly und Ben sind gerade in das Haus von Kellys Eltern in einer Wüstenneubausiedlung im Nirgendwo gezogen.
Zuerst sind es nur Türen, die verschlossen waren und auf einmal offen stehen, dann stirbt der Nachbarshund aus unerfindlichen Gründen in Kellys Waschküche. Irgendetwas stimmt ganz und gar nicht mit dem Haus und dann benimmt sich Ben seltsam, scheint etwas vor ihr zu verbergen.

Fazit:
„The Apparition“ ist auch wieder ein Sneak-Preview-Film. Die Einblendung Studio Babelsberg, ließ mich das erste und einzige Mal an jenem Abend erschaudern, denn gruselig geht anders.
Todd Lincoln – wer ist das? Der Gedanke, dass er wie hier auch bei Hack/Slash das Drehbuch schreiben soll, finde ich ziemlich schauderlich, aber egal erstmal zu diesem Machwerk.
Es geht als um parapsychologische Experimente, in diesem Fall eine sogenannte Geisterbeschwörung, ber der sich alle Beteiligten nur auf eine bestimmte (tote) Person fixieren und nur mittels ihrer Gedankenströme den Geist in diese Welt holen. So langweilig so uralt. Und weil der moderne Student „Die Geisterjäger“ gesehen hat, bastelt er sich lustige Geräte zusammen und verstärkt die Gedankenströme. Das ein erfolgreiches mit geringen Mitteln durchgeführtes Experiment nun hyperverstärkt leicht in die Hose gehen kann ist klar und passiert auch, aber das der amerikanische Student an und für sich dann nicht aufhört ist so, so…ich weiß nicht. Da machen die Leut‘ dann also weiter und wissen sie haben was in diese Welt geholt, dass uns nicht mag und verschanzen sich letztendlich vor angst in einer Art faradayischen Käfig.
Nur einer nicht, der versucht durch Ignoranz alles zu verdrängen, doch ausgerechnet er ist der Auserwählte des Terrors, warum – ich weiß es nicht. Die primäre Szenerie erinnert dann auch irgendwie an eine Version von Poltergeist. Eine öde neugebaute Sattelliten-Reihenhaussiedlung, alle frisch eingezogen und dann rumpelts im Haus, nur ohne hässliche kreischende Bälger und Dope rauchende Eltern eben. Dafür gibt es Mystery-Schimmel (wäre vielleicht auch eine schöne Waffe beim AChineseGhortStoryRemake gewesen) und tja, hm, mehr Mysteryschimmel und ach ja verrückte Kommoden und ausgehendes Licht – uuuhu.
Wenigstens hat „The Apparition“ keine Überlänge und macht mit 82 Minuten dann auch Abrupt Schluss und keine wusste so recht was das sollte, außer Ashley Greene (kannte ich bislang nicht) und Tom Felton einen Platz auf der Leinwand zu geben und Sebastian Stan unter eine schlechte Perücke zu zwängen.
Langweilig inszeniert, uninspiriert und oberflächlich ohne Ende, „The Apparition“ ist ein ganz lahmer Streifen.
Na ja, man kann ja nicht immer Glück haben.4:10

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p>The Apparition Directed by Todd Lincoln Produced by Alex Heineman Todd Lincoln Andrew Rona Joel Silver Written by Todd Lincoln Starring Ashley Greene Sebastian Stan Tom Felton Julianna Guill Music by tomandandy Cinematography Daniel Pearl Editing by Todd Lincoln Studio Studio Babelsberg Dark Castle Entertainment Distributed by Warner Bros. Pictures Release date(s) August 24, 2012 Running time 82 minutes Country United States Language English

14 thoughts on “DasCharlesExperiment”

  1. Hach schade, ich dachte, die Überschrift würde sich auf dich beziehen 🙂

    Wie war Ashley Greene eigentlich? Ich find sie in ihren Rollen bisher etwas wackelig, auch wenn sie freilich eine sehr süße Alice Cullen ist xD.

  2. Nein nein, montags ist meisten frei.
    Golden Earring – ja ja bin mit dem größten GE Fan aller Zeiten befreundet (also so richtig dolle), dadurch musste ich mich zwangsweise auch mal (1000 bis 500000 Mal) durchs Komplett-Programm hören :))

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