VielRauchUmNichts

Catch .44 von Aaron Harvey

Catch-44Inhalt:
Es ist alles ganz einfach, sagt Tes.
Die Serviererin in einem Stripclub kennt doch ihren Boss Mel und der war immer korrekt zu ihr, also kann die Sache in diesem abgelegenen Diner so weit draußen vor der Stadt kein Problem bereiten. Es sollen nur ein paar Drogen abgefangen werden, also kein Grund für Freundin Kara die Pferde scheu zu machen und sich mit Dawn zu streiten.
Doch irgendwie scheint es doch nicht so zu laufen und nach einer Stunde warten haken die Damen doch mal nach – zu ihrem Leidwesen, denn nun ist der Stein am rollen, besser gesagt er rollte schon – nicht in ihre Richtung wohlgemerkt.

Fazit:
Gute Schauspieler, klasse Musik, ein cooler Look und viel Dialoge lassen zwar Erinnerungen an Tarantino aufkommen, jedoch auch Vergleiche. Und so verpufft jedes Gespräch in der Belanglosigkeit und man merkt sofort da steckt nicht wirklich ein gutes Konzept dahinter. „Catch .44“ hat unbestritten seine Momente. Die Musik ist perfekt eingesetzt und toll ausgewählt, Monchichi und Bruce Willis überzeugen, auch Malin Akerman macht alles richtig, aber alle werden durch ein mäßiges Drehbuch ausgebremst. 
Ein heiloses inhaltliches Durcheinander: ein verkorkster Deal, ein Boss, der das auf komplizierte Art nicht durchgehen lässt, sein Leib- und Magenkiller, der mehr will und drei einfälltige Mädels, die nicht durchblicken.
Immer wieder lässt Harvey die Zeit zurückfahren und erzählt uns die Geschichte neu, aus einer anderen Perspektive und immer etwas mehr. Das macht er richtig gut, aber ich weiß nicht, so richtig sprang der Funke nicht über, weil eben die Dialoge so sinnfrei waren, so gewollt pulpfictionig.
Vielleicht sollte Aaron Harvey diesen Part das nächste Mal an jemanden geben, der sein Handwerk versteht und sich nur aufs drehen beschränken, denn das hat er wirklich gut drauf.
Dieser Film lässt mich wie man sieht etwas ratlos hier stehen. Einerseits ist er gut, hat echt witzige Szenen, ist nicht unblutig und gut gemacht, andererseits machen die doofen Dialoge viel kaputt, leider.5:10
Aber ich werde meine Augen auf Harvey behalten. Talentfrei ist anders.

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p>Catch .44 Drehort: USA 2011 Regie Aaron Harvey Drehbuch Aaron Harvey Kamera Jeff Cutter Schnitt Richard Byard Produktion Michael Benaroya Megan Ellison Randall Emmett,  Malin Akerman, Brad Dourif, Forest Whitaker, Bruce Willis

6 thoughts on “VielRauchUmNichts”

  1. Da hat es mich jetzt aber gechüttelt und gezuckt *lach*
    Ich kenn da einen ganz anderen Film, mit dem Titel: Viel Rauch um nichts :>>

    Bin jetzt aber trotzdem gespannt, auf diesem „nicht talentfreien“ Film.
    Danke für den Tipp

  2. Ich weiß nicht, ob ich von dem Film jemals was gehört habe. Es ist aber auch möglich, dass ihn ad acta gelegt habe, weil Bruce Willis mitspielt. Forest Whitaker sehe ich aber sehr gerne, so ist es doch schade, dass er nur so mittel ist. 🙂

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