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Blaculaposter

Inhalt:
Um Verbündete für seinen Kampf gegen die Sklaverei zu finden, ist im späten 18. Jahrhundert der afrikanische Prinz Mamuwalde mit seiner Frau in Europa unterwegs. Das Paar landet prompt im Schloss des Grafen Dracula, der nach anfänglichen Nettigkeiten das Paar überwältigt und Mamuwalde mit dem Fluch der Untoten belegt. Anschließend wird der Prinz in einen Sarkophag gesperrt und seine Frau wird lebendig eingemauert. So gehen dann gute zweihundert Jahre ins Land, da begibt es sich, dass zwei amerikanische Antiquitätenhändler den Sarg und andere Gegenstände nach Los Angeles verschiffen lassen. Dort haben sie, wie es sich so gehört, natürlich nichts eiligeres zu tun, als trotz aller Warnungen den Sarg zu öffnen. Das hätten sie besser nicht gemacht, denn sie werden gleich zu den ersten Opfern des schwarzen Vampirs. Natürlich bleiben sie nicht seine einzigen, so hat Mamuwalde schon recht bald ein ganz ansehnliches Grüppchen Blutliebhaber um sich gescharrt. Als er auf die hübsche Tina trifft, erkennt er in ihr die Wiedergeburt seiner geliebten Frau Luva und die beiden verlieben sich ineinander. Das Mamuwalde ein Untoter ist, stört sie eigentlich nur am Rande.
Nachdem Mamuwalde seine Geliebte ein durch Pfählung des Herzens verliert, erkennt er die Sinnlosigkeit seines Daseins und wählt den Freitod im Sonnenlicht.
Fazit:
Blacula oder Black Dracula entstand in der
Blaxploitation Welle der siebziger Jahre und ist ein mit allen typischen Stilmitteln des amerikanischen frühsiebziger Kinos gespicktes Mainstreamfilmchen.4
So werden fluffige Afrofrisuren und echte Schnauzbärte in fetten 100 Liter pro Meter fressenden Amischlitten umhergefahren und Sprüche wie: „This is really a strange Dude!“ vom Stapel gelassen.
Trotzdem sollte man ihn einmal der Vollständigkeit halber gesehen haben.
Blacula, OT: Blacula, Horrorfilm, USA 1972, Regie: William Crain, Produced by Samuel Z. Arkoff, Buch: Joan Torres, Raymond Koenig, Musik: Gene Page, Darsteller: William Marshall, Vonetta McGee, Denise Nicholas, Thalmus Rasulala, Gordon Pinsent, Charles Macaulay, Emily Yancy

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